Die Hungersnot und Du!

Das Horn von Afrika versinkt in einer noch nie dagewesenen Hungersnot. Von unserem reich gedeckten Tisch schauen wir auf den Fernsehschirm und sehen halbverhungerte Kinder, lange Schlangen bei der Essensausgabe einer Hilfsorganisation und schrottreife LKWs, die den Menschen Wasser bringen, dürre Gestalten, die durch den vom Wind aufgewirbelten Staub ziellos umherirren…

Hast je darüber nachgedacht warum Du ausgerechnet hier geboren worden bist? In einem Land, in dem das Essen aus dem Supermarkt kommt und die Milch aus der Tetra-Packung. Warum bist Du hier aufgewachsen und warum konntest Du, wie selbstverständlich, zur Schule gehen und dir ein Bildungsniveau aneignen? Warum hast Du Dich niemals mit der Frage beschäftigen müssen: „Was werde ich heute essen?“ oder „Werde ich heute sauberes Wasser finden?“. Nein, wir haben solche Sorgen nicht. Nein, wir wollen solche Sorgen auch gar nicht. Uns interessiert viel mehr, wer zur Zeit Führender bei der Tour de Frace ist, oder warum Paris Hilton sich ungern mit anderen „Ich-weiß-nicht-was-ich heute-machen-soll-Frauen“ vergleichen lässt. Dabei sterben aktuell täglich 25.000 an Hunger, davon sind 13.000 Kinder. Und die Welt, besonders unsere Welt, schaut zu. Auch Du und ich, wir schauen zu und vielleicht entsetzt, vielleicht auch nicht. Ist das nicht ungerecht? Wer noch ein bisschen Gerechtigkeitssinn hat, stellt sich diese Frage!

Gerechtigkeit auf dieser Welt wird niemals durch Menschen zu schaffen sein. Nur ein Gott mit einer unendlichen Weisheit und einer wirklichen Liebe zu den Menschen ist in der Lage Gerechtigkeit zu schaffen. Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen!

„Berichtet und bringt Beweise herbei! Ja, sollen sie sich miteinander beraten! Wer hat dies von Alters her hören lassen, schon längst es verkündet? Nicht ich, der HERR? Und sonst gibt es keinen Gott außer mir. Einen gerechten und rettenden Gott gibt es außer mir nicht Wendet euch zu mir und lasst euch retten, alle ihr Enden der Erde! Denn ich bin Gott und keiner sonst. Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Mund ist Gerechtigkeit hervorgegangen, ein Wort, das nicht zurückkehrt: Ja, jedes Knie wird sich vor mir beugen, jede Zunge mir schwören und sagen: Nur in dem HERRN ist Gerechtigkeit und Stärke. Zu ihm wird man kommen, und es werden alle beschämt werden, die gegen ihn entbrannt waren.“ Jesaja 45, 21-24

(www.shortnews.de/id/73199…en-Tag-25-000-Hungertote)

Kommentar verfassen