Christen sind Feindbild Homosexueller

Schwule und Lesben kreieren sich immer mehr ein Feindbild: Christen. Das kristallisiert sich immer mehr durch ihre offensive Antichristenpolitik und Proklamation auf Christopher-Street-Days und anderen Schwulen- und Lesbenparaden heraus. Vor allem der Papst scheint den Homosexuellen als Feindbild und Symbol der Unterdrückung von gleichgeschlechtlicher Vielfalt.

Welt-online titelte jetzt aktuell: „Der Papst lässt keine Schwulen steinigen“ (www.welt.de/kultur/lite…-keine-Schwulen-steinigen.html) und macht darauf aufmerksam, welch verkehrte Logik hinter der Christendiskriminierung steht. Christen als Feindbild ist Ziel zahlreicher Gegendemos auf den Papstbesuch diesen September in Berlin. Sie seien Hauptverantwortliche der Unterdrückung von Schwulen, Lesben und Transgender. Weltonline fragt kritisch:

„Wie weit muss die Emanzipation der Lesben, Schwulen und Transgender gehen, um als vollendet zu gelten? Konnte sich jemand vor nur 20 Jahren vorstellen, dass es eines Tages einen offen schwulen Außenminister, einen bekennenden schwulen Regierenden Bürgermeister, eine AG für Lesben, Schwule und Bisexuelle in der CDU/CSU geben würde, nur eine Generation nachdem Franz-Josef Strauß ausgerufen hatte, er wäre lieber ein kalter Krieger als ein warmer Bruder?“

Warum geht die Homosexuellenszene immer weiter auf Konfrontation und das in Ländern, wo sie mehrheitsmäßig akzeptiert sind? Weiter auf welt.de:

„Was also müsste noch passieren, damit der LSVD erklärt: Mission accomplished! Gay-Games? Gay-Hotels? Gay-Kreuzfahrten? Gay-Banking? Gay-Kreditkarten? Gay-Parenting? Gibt es alles schon. Das Einzige, das noch fehlt, sind Gay-Parkplätze in Parkhäusern und ein Beschluss des Heiligen Stuhls, eine Kongregation für die Belange der Gay-Community einzurichten. Eher aber wird die al-Qaida eine Frau an die Spitze der Organisation berufen.“

Dieser Artikel ist durchaus provozierend gegenüber den Homosexuellen unseres toleranten Landes. Am Ende wird sogar eine nicht zu übersehende Heuchelei in den Raum gestellt: Würden sich dieselben Menschen einmal für die iranische Justiz einsetzen, vielleicht könnten einige Menschen dort gerettet werden. Denn eine Ehebrecherin sei im Vatikan schon lange nicht mehr gesteinigt worden und ein Schwuler wird dort selten erhängt. Also: Warum diese Offensive gegen Christen?

Geht die sexuelle Revolution noch weiter? Haben wir noch nicht alles erreicht in Sachen erotische Abenteuer in Freiheit? Was ist das nächste Ziel, das verwirklicht werden muss?

In Filmen, Serien und Kinos ist Transgender längst akzeptiert. Kürzlich erschien erst Hangover 2, in dem Sexszenen von Transvestiten öffentlich beim Geschlechtsakt gezeigt werden. Und alle im Kino vergnügen sich und schicken ihre 12-Jährigen Kinder dorthin. Und trotzdem reicht es nicht: Die Christen sind an allem Schuld.

Widersteht, sagt die Bibel, und tragt die Wahrheit in die Welt. Der Widersacher geht umher wie ein brüllender Löwe und verschlingt den, den er verschlingen will (1. Petrus 5,8). Denn die Wahrheit ist nicht menschenfeindlich (so wie die Bibel in diesem Zusammenhang immer wieder genannt wird), sondern sie macht frei und und jeder der sich mit ihr, dem Wort Gottes und Gott selbst, beschäftigt merkt, dass er den Menschen liebt. Jedes Gebot Gottes ist ein Gebot der Liebe, denn sie zeigt dem Menschen Grenzen, auf deren anderer Seite der Tod wartet. Mit dem Menschen treibt er keinen Spaß, er nimmt die Entscheidung jedes Einzelnen ernst. Sonst gäbe es keine Hölle.

Gott liebt die Menschen, aber er hasst Sünde. Er ist äußerst intolerant, was Sünde angeht, denn es geht um Leben und Tod. Er liebte und er wird gehasst. In Psalm 69, 5 redet David prophetisch von Jesus Christus:

„Die mich ohne Grund hassen sind mehr, als ich Haare auf dem Haupt habe. Die mir zu Unrecht feind sind und mich verderben wollen, sind mächtig. Ich soll zurückgeben, was ich nicht geraubt habe.“

Der Wahnsinn ist: Gott gab uns das zurück, was er nicht geraubt hatte, er gab das Leben, welches wir uns selbst geraubt haben. Dies sei allen Menschen gesagt, auch Homosexuellen: Gott gibt, was wir uns selbst geraubt haben, er gibt Leben. Dafür wird er gehasst, denn diese Botschaft fordert den Menschen heraus: Sich einzugestehen, dass wir diejenigen sind, die sich durch ihre Sünde das Leben selbst geraubt haben. Doch er gibt es zurück, auch wenn er weiter dafür gehasst wird. Halleluja!

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