Futter für Atheisten.

Missionare haben die Erfahrung gemacht, dass es praktisch unmöglich ist, den Bewohnern am Äquator Eis oder Schnee so zu erklären, dass sie sich dies vorstellen können – sie haben keinerlei Erfahrung damit. Das berührt jedoch in keiner Weise die Existenz von Eis und Schnee. So kann auch ein Mensch die Existenz Gottes leugnen, einfach weil er keine Erfahrung mit ihm gemacht hat. Um die Existenz Gottes kategorisch ablehnen zu können, müsste man allwissend sein, d.h. man müsste überall gewesen sein und alles wissen. Darum kann keiner sagen: „Ich weiß, dass es Gott nicht gibt.“ Man kann höchstens sagen: „Vielleicht gibt es ihn nicht“ oder „Ich meine, Gott existiert nicht.“

„Die einen fürchten Gott zu verlieren, die anderen, ihn zu finden…. Der letzte Schritt der Vernunft ist es, anzuerkennen, dass es eine Unendlichkeit von Dingen gibt, die sie übersteigen.“
Blaise Pascal

Albert Einstein unterhielt sich einmal mit Studenten über Gott – ob er existiere oder nicht. Nach langem Hin und Her stellte Einstein ihnen die provokative Frage: „Was meint ihr, wie viel Prozent des Universalwissens besitzen wir heute?“
Sie nannten ihm verschiedene Schätzungen, durchschnittlich 2 Prozent. Der bejahrte Physiker antwortete: „Ich halte eure Schätzungen sind hoch, aber ich akzeptiere mal zwei Prozent. Wie stehen die Chancen, dass Gott in den anderen 98% existiert?“

„Sicherlich werden wir die offenen Fragen im Bereich des Übernatürlichen nicht einfach dadurch los, indem wir sozusagen die Tür zum „Irrenhaus“ zuschlagen. Man kann nicht behaupten, absolut nichts über diese Region des Unbekannten zu wissen und gleichzeitig ganz sicher sein, dass alle Türen dorthin verschlossen sind.“
G. K. Chesterton

Ein Mann stand an der Straßenecke in der Stadt und verkündete lautstark seine Verachtung für das Christentum:
„Die Leute sagen, es gibt einen Gott, aber ich kann ihn nicht sehen. Die Leute sagen, es gibt Leben nach dem Tod, aber ich kann es nicht sehen. Die Leute sagen, es gibt ein Gericht am Ende, aber ich sehe nichts davon…“ Die Umstehenden klatschten und der Mann mischte sich unter die Leute.
Ein anderer nahm seinen Platz ein und sagte: „Die Leute sagen mir, es gibt hier überall grünes Gras, aber ich kann es nicht sehen. Die Leute sagen, der Himmel ist blau, aber ich sehe nichts davon. Leute sagen, es gibt hier Bäume, aber ich sehe keine. Ich bin nämlich blind.“

Nach seinem Schiffbruch meinte Robinson Crusoe, er sei der einzige Mensch auf der Insel, bis er eines Tages Fussstapfen im Sand entdeckte. Er wusste, jemand ist da und auch nicht weit weg, denn die Flut hatte diese Fußstapfen noch nicht ausgelöscht. Gott hinterließ seine Fußstapfen überall in der Schöpfung, denn „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes und die Feste verkündigt seine Werke.“ „Wenn ich sehe die Himmel, deiner Hände Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? (Ps. 8,4-5)

Wie kann man an Gott glauben wenn man ihn nicht sieht?
Kann man Verstand sehen?
Kann man Radioaktivität sehen?
Kann man Schallwellen sehen?
Kann man Wärme sehen?
Kann man Liebe, Gefühle sehen?
Kann man Strom oder Spannung sehen?
Kann man Sauerstoff sehen?
Es gibt so vieles, das man nicht sehen kann und trotzdem ist es da. (kompass-ev.net)

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