Brainticket Koks: Weißes Pulver im Schädel

Stell dir vor, du bist ein Kokser und hättest unbegrenzt die Wahl zwischen Kokain und Essen, dürftest aber nur eines wählen – was würde passieren? Du würdest verhungern!
Der wohl bekannteste Kokser der letzten Jahre im deutschen Sprachraum, Konstantin Wecker, gab einmal zu, dass er sogar Angst hatte, duschen zu gehen, weil ihn dort die psychischen Entzugssymptome überfallen könnten.

Der Mensch will hoch hinaus …

Ground Zero will wieder bebaut werden. Höher, schöner, pompöser – das höchste Gebäude soll in New York errichtet werden, als Wahrzeichen für … – ja, wofür eigentlich? Der Berliner Architekt Daniel Libeskind hat den Architektur-Wettbewerb gewonnen. In der Endrunde behauptete er sich gegen ein New Yorker Architektenteam, das ebenfalls ein futuristisch anmutendes Superhochhaus ins Rennen gebracht hat. Schon in vier Jahren soll das neue Gebäude anstelle der Twin Towers das neue Wahrzeichen des Big Apple sein. 1776 Fuß (= 530,2m) soll der Wolkenkratzer hoch sein (in Anspielung auf das Jahr der Unabhängigkeit der USA).

Shanghai is coming …

Die Themen von Mianmians Geschichten spiegeln ihr eigenes Leben wider. Sie berichtet von der Subkultur, die sie erlebt und gelebt hat: Heroinsucht, Schwulen- und Lesbenbars, Mode, Musik und ein modernes Lebensfeeling. Shanghai ist die erste chinesische Großstadt, die einen Wandel dieser Art erlebt. Mianmian drückt das aus, was viele junge Chinesen denken und leben wollen. Mianmian jedenfalls ist nicht wirklich glücklich, das gibt sie offen zu. Ihre Sehnsucht wurde nur noch größer, aber ihr Hunger nicht gestillt. Sie dürstet nach dem Leben, aber die westliche „Kultur“ vermag diesen Durst nicht zu stillen.

Heroin (Teil 2) – Befreiung statt Freigabe

Viele der folgenden Aussagen werden als Argumentation für eine Legalisierung herangezogen, akzeptiert und für wahr befunden: 1. Reines Heroin ist unschädlich 2. Haschisch ist ungefährlich 3. Jeder hat die persönliche Freiheit, Rauschgift zu nehmen, damit schadet er niemandem 4. Das Verbot und nicht die Droge führt zur Verelendung 5. Durch Fixerräume, Notschlafstellen, Suppenküche, usw. kann den Junkies geholfen werden 6. Ein kontrollierter Umgang bewirkt, dass die Süchtigen nach einer zeitlich begrenzten Suchtphase von alleine wieder aufhören 7. Andere Länder haben doch auch Erfolg mit liberaler Drogenpolitik 8. Bei einer Legalisierung geht die Kriminalität zurück 9. Die Drogenmafia kann mit einer Legalisierung ausgeschaltet werden

Ich kenn ihn, du kennst ihn, jeder kennt ihn: den Tod

Er unterbricht Veranstaltungen oder stellt sich mitten in privaten Vergnügungen ein. Er lauert an der Tür und besucht Büros und Betriebe. Beim Sport ist er gerne, auch auf Autobahnen und in Flugzeugen, sogar Space-Shuttles kann er fliegen (oder auch nicht – wie man’s nimmt!). Er erscheint selbst bei prominentesten Persönlichkeiten, ohne vorher anzuklopfen. Er ist ebenso Raver und ein vorzüglicher Walzer-Tänzer. Die Rede ist vom Tod.

Ich sehne mich nach Frieden – du auch?

500.000 Menschen gingen gegen den drohenden Krieg auf die Straße. Die Straße des 17. Juni war von der Siegessäule bis zum Brandenburger Tor brechend voll. Millionen Menschen demonstrierten auf der ganzen Welt. Nun bleibt die Frage, ob ein solcher Friede dauerhaft umsetzbar ist und ob dieser mit Mitteln wie Demonstrationen zu erlangen ist. Tatsache ist auch, dass es heute weltweit mehr Kriege gibt, als jemals zuvor. Warum ist das so und wie kann man wirklichen Frieden bekommen?