John Bonham von Led Zeppelin

Wer will schon Britney Spears, Robbie Williams, Kylie Minogue und Co. hören, wenn es noch solche Urgesteine wie Led Zeppelin gibt. Die alten Rockbands boomen und füllen ganze Stadien. Die Nachfrage ist groß, weil das Lebensgefühl der 70er eben doch ein ganz anderes war als das synthetische Feeling, das wir heute präsentiert bekommen. Als Led Zeppelin letztes Jahr (2007) ein einmaliges Konzert in London gaben und somit das erste mal seit über 16 Jahren wieder zusammen auftraten, waren die 20000 Tickets quasi über Nacht verkauft. Der alte Zeppelin erhob sich noch einmal in die Lüfte. Einer war jedoch nicht dabei: John Bonham. Er war bereits am 25. September 1980 im Alter von 32 Jahren gestorben. Sein Tod war ein klassischer Rockstar-Abgang. Er erstickte an seinem Erbrochenen, nachdem er sich zuvor exzessiv im Haus seines Musikerkollegen und Freundes Jimmy Page betrunken hatte (40 Wodka und einige Bier). Nach seinem Tod löste sich die Band Led Zeppelin endgültig auf. Sie hatte schon zuvor einige Jahre mit dem Gedanken gespielt, da zwischenmenschliche Probleme bedingt durch massiven Drogenkonsum das Bandleben zur unerträglichen Qual machten.

John Bonham wollte schon immer Schlagzeuger werden. Als kleiner Junge trommelte er auf allem herum, was Lärm machte. Sein Vater schenkte ihm ein gebrauchtes Schlagzeug als er 14 Jahre alt war. Ein halbes Jahr später war der junge John Schlagzeuger in einer Schulband und er war gut. Und laut. Er entwickelte einen ganz eigenen Stil, der auch die gesamte Musik von Led Zeppelin unnachahmlich und somit einmalig machte. John Bonham war der Weltmeister im Schwergewicht unter den Drummern. Zu Led Zeppelin kam John durch Robert Plant, mit dem er schon in einigen Bands gespielt hatte. "Stairway To Heaven", "Dazed And Confused" oder "Whole Lotta Love" wurden zu All-Time Greatest Hits.

Bonham war eigentlich ein Familienmensch. Ein bodenständiger Mann, der sich am wohlsten fühlte, wenn er zuhause war. Und er hatte ein schönes Zuhause, genannt "The Old Hyde", eine Familienfarm, die er sich von den Musikertantiemen kaufte. In dem Musikfilm "The Song Remains The Same", der neben einem Live-Konzert der Band im Jahre 1973 auch persönliche Sequenzen der Musiker zeigt, sieht man John Bonham, wie er Arm in Arm mit seiner Frau über die Felder in der Nähe seiner Farm spaziert. Oder wie er mit seinem kleinen Sohn scherzt und ihn auf seinem Schlagzeug spielen lässt. Nette Szenen eines liebenden Vaters und Ehemanns. Doch wenn Zeppelin auf Tournee war, war dieser John Bonham plötzlich ein ganz anderer Mensch. Er betrank sich bis zur Besinnungslosigkeit, nahm an Drogen alles was er bekommen konnte und verachtete auch die jungen Groupies nicht, die sich immer in der Nähe der Bandmitglieder aufhielten, wenn es möglich war. War es die Sehnsucht nach dem Zuhause, dass er sich so betäuben musste? Oder war es einfach nur eine große innere Leere, die selbst erfolgreiche Menschen haben und oft gerade dann, wenn sie am erfolgreichsten sind? Ein Leben als Rocker fordert Opfer. Robert Plant wäre fast bei einem Autounfall ums Leben gekommen und Jimmy Page betrieb jahrelang konsequent seine eigene Selbstzerstörung durch Heroin und Okkultismus. Aber im Gegensatz zu Bonham haben sie diesen Wahnsinn überlebt. John Bonham leider nicht wieder lebendig. Man sagt, er lebe weiter in seinem Sohn, der ebenfalls Schlagzeuger geworden ist und seinen Vater beim letztjährigen Konzert in London würdig vertreten hat. Aber was ist das, das eigentliche Leben? Ist es wirklich so erstrebenswert als Rockmusiker in die Annalen der Geschichte einzugehen? Ist es wirklich erstrebenswert ein Leben im wilden rhythmischen Rausch zu führen? Oder ist es nicht viel eher ein gigantischer Verdrängungsmechanismus? Eine Fassade, die uns allen weis machen möchte, dass wir nichts anderes brauchen außer Sex, Drugs & Rock ‘n’ Roll? Das ist die Botschaft, die uns die Rockindustrie und ihre Vertreter jahrzehntelang verkaufen. Doch das vermeintliche Leben ist ein Massengrab, in dem Abertausende von oftmals noch sehr jungen Menschen verscharrt wurden und auf dessen Grabstein wiederum steht: Sex, Drugs & Rock ‘n’ Roll. Das ist eine Botschaft, die wir nicht brauchen und dennoch haben wollen, weil unser gieriges sündiges Wesen danach verlangt. Das wahre Leben und den einzig wahren Frieden findest du nur bei Gott. Und nur solange du lebst. Wenn du tot bist, ist es zu spät. Für John Bonham war es zu spät. Für Robert Plant, Jimmy Page und John-Paul Jones und auch für John Bonham Junior ist es noch nicht zu spät. Uns persönlich würde es freuen, wenn du die Botschaft unseres liebenden Gottes vernehmen könntest. Er sagt: Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er schon gestorben ist. (Johannes 11,25)

Alle Träume, die uns Hollywood und die Rockindustrie verkaufen, werden spätestens mit dem Tod wie Seifenblasen zerplatzen. Und jeder wird erkennen, dass er sein ganzes Leben lang nur betrogen wurde. Lass du dich nicht auch betrügen und gehe zu Jesus, der gesagt hat: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich werde euch Ruhe geben…Ruhe für eure Seelen. (Matthäus 11,28). Kommt her zu mir, alle ihr Punks, ihr Junkies, ihr Internetsüchtigen, ihr Workaholics, ihr Rocker. Ich will euch das wahre Leben geben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.