Eine Wahlempfehlung

Soziale Gerechtigkeit, Mindestlohn, Grundeinkommen? Rente wieder mit 65, besser gleich mit 63, keine Auslandseinsätze der Bundeswehr, am besten unsere Armee ganz abschaffen, Geheimdienste sowieso. Jeder soll einen fairen Lohn bekommen und von seiner Arbeit leben können, fair soll auch die Bildung sein, jeder soll genau die gleichen Startchancen haben, egal ob Arzt- oder Einwanderkind. Niemand soll zu lange arbeiten müssen, am besten nur 35 Stunden in der Woche und wenn die Rente kommt, dann soll auch keiner in Armut leben müssen, sondern die letzten 20, 30 Jahre genießen können.

Wie hört sich das an? Wie eine heile Welt, fast hat es schon etwas Paradiesisches. Ob ich mir das wünschte? Aber natürlich. Und ob es realistisch ist? Da bin ich mir etwas unsicher.

Manch ein politischer Ansatz, der nicht nur gut gemeint ist, sondern tatsächlich ein besseres Leben, ein angenehmeres Miteinander erlauben würde, scheitert an einem entscheidenden Knackpunkt: am Menschenbild.

Es stimmt, es wäre schön, wenn ein arbeitender Mensch seine Gaben und Fähigkeiten nicht für sich selbst, sondern zum Wohle aller Menschen einsetzen würde. Dann würde jeder Mensch sein Bestes geben, dort und in der Art und Weise eben, wie er es kann, aber seine Arbeit würde allen nützen und niemand stünde besser oder schlechter da als der andere. Wäre der Mensch tatsächlich so gut, so uneigennützig, dass er für den anderen das Beste wünschte – es könnte funktionieren.

Es stimmt, es wäre auch schön, wenn wir Auslandseinsätze deutscher Soldaten abschaffen könnten, mit ihnen am besten gleich die gesamte Bundeswehr, und oben drauf auch noch den Geheimdienst. Wären diese Einrichtungen wahrhaftig nicht mehr notwendig, es stimmt, dann wäre die Welt eine freundlichere, eine menschlichere, eine bessere Welt.

Wäre der Mensch in seiner Natur gut, wäre er von sich aus tatsächlich gut, dann könnte manch ein politischer Ansatz funktionieren, vielleicht sogar sehr gut. Aber wie sieht es aus mit dem Menschen? Ist er tatsächlich gut, oder verhält er sich nur manchmal gut? Dann nämlich, wenn es ihm Vorteile verschafft, dann, wenn er beobachtet wird, dann, wenn er andernfalls eine Strafe erwarten müsste?

Wenn ich mir die Geschichte der Menschheit anschaue, wenn ich mir das Arbeitsleben im Büro anschaue, ja sogar, wenn ich in mich selbst hineinhorche, auf Gedanken und innere Haltungen, dann erkenne ich: Der Mensch ist im Wesen nicht gut, nein, zuerst ist er ein Egoist. In allererster Linie ist der Mensch ein Egoist, der auf das sieht, was ihm selbst, ihm persönlich von Nutzen ist. Natürlich kann ein Mensch sehr wohl freundlich sein, in 99 von 100 Situationen ist das schließlich hilfreich. Natürlich hilft der Mensch auch anderen, vielleicht weil er weiß, dass er dann selbst wieder Hilfe erwarten darf. Der Mensch hat gelernt, Seilschaften zu finden, Verbündete, Gruppen, denen er angehört, wenn diese ihm nützen. Aber wenn es innerhalb einer solchen Gruppe, einer Partei, nur noch Mann gegen Mann, oder Frau gegen Frau geht – für wen streitet der Mensch dann? Natürlich für sich selbst. Wie viele Menschen haben sich schon mit „eng Verbündeten“ zum Beispiel über das Thema Geld völlig zerstritten?

Und das leider inkorrekte humanistische Menschenbild, das den Mensch in seinem Wesen für gut erklärt, sorgt dafür, dass manch hoffnungsvoller und gut gemeinter, weltverbessender Ansatz scheitert. Jede kommunistische Ideologie gehört dazu. Wäre der Mensch gut, dann wollte er gar nicht in die eigene Tasche wirtschaften. Dann wollte er auch gar nicht besser dastehen als sein Nachbar, er wollte weder mehr Geld haben als dieser Nachbar, noch wollte er mehr Macht haben als er. Aber leider ist die Welt so nicht, weil der Mensch so nicht ist.

Man kann seine Hoffnungen auf den 22. September setzen. Man kann seine Hoffnungen auf irgendeine Partei – sagen wir einmal auf die Linkspartei – setzen und ein gerechteres , ein menschlicheres und besseres Deutschland erhoffen. Aber auch die beste und gerechteste Partei wird die Welt nicht so verbessern können, wie wir uns das wünschen. Das größte Problem bleibt: Der Mensch und sein ichzentriertes Wesen, ich bin mir selber der wichtigste, und dann kommt erst einmal lange niemand. Gesetze können zwar den Mensch dazu zwingen, sich innerhalb gewisser Grenzen „gut“ zu verhalten, aber weder Gesetze, noch die Politik können die Natur des Menschen ändern. Und somit wird keine Politik der Welt eine perfekte Welt schaffen können.

Aber wie schwer es doch ist, unsere Fehler anzuerkennen! Wir sagen gerne, so schlimm bin ich doch gar nicht. Wenn ich mich mit anderen vergleiche, mit Mördern, oder Kinderschändern, dann bin ich doch wirklich ein guter Mensch. Andere können mit mir zufrieden sein, Gott könnte mit mir zufrieden sein! Dabei wollen wir nicht zugeben, dass wir sehr wohl Egoisten sind, die sich vor allem um uns selber kümmern, um den gewöhnlichen Mitmenschen aber wenig, und um Gott erst recht nicht.

Wie schwer ist es für uns zuzugeben, dass wir ein Problem haben! In der Therapie von Alkoholikern gibt es einen zentralen Schritt, ohne den die Therapie zum Scheitern verdammt ist: Der Alkoholiker muss sich eingestehen, dass er ein Alkoholiker ist! Wie schwer ist es auch für uns zuzugeben, dass wir immer wieder und viel zu häufig moralische Fehler begehen. Das Christentum nennt solche Fehler ganz altmodisch Sünde. Und der Maßstab, was darunter fällt, wird weder von uns, noch von einer Kommission für Ethik, sondern von Gott selbst festgelegt. Gott entscheidet selbst, was in seinen Augen gerecht und was ungerecht ist, daran ändert unsere persönliche Meinung überhaupt nichts.

Wie schwer ist es zuzugeben, dass wir Rettung brauchen! Rettung davon, dass wir eigentlich doch nicht gut sind, und aus unserem Wesen heraus jeden Tag Dinge tun, die Gott für ungerecht hält. Und weil nicht Politiker die (soziale) Gerechtigkeit erfunden haben, sondern Gott selbst völlig und absolut gerecht ist, haben wir ein Problem. Er sieht unsere Ungerechtigkeit und in seiner völligen Gerechtigkeit kann er sie nicht einfach wegwischen, denn er ist keine gutmütiger, langbärtiger und schwächlicher Opa, sondern ein gerechter Gott. Wir würden uns ganz schön beschweren, wenn deutsche Gerichte alles durchgehen lassen, jedes Verbrechen abnicken würden. Nein, die Sünde eines Menschen, ja unsere eigene, führt zu einem schwer verdaubaren Schluss: Wir brauchen Rettung.

Gottes Plan, wie er den Menschen Rettung anbietet, ist ein wunderbarer, und er ist nicht einmal kompliziert. Jeder kann ihn verstehen, jedes Kind. Aber vielleicht lehnen wir diesen Plan gerade deshalb ab, weil er so einfach ist? Was, Gott schickt seinen eigenen Sohn, das soll es sein!? Vielleicht aber lehnen wir Jesus auch aus einem anderen Grund ab: Weil wir uns wie ein Alkoholiker nicht eingestehen wollen, dass wir ein großes Problem haben, dass wir Sünder sind?

Die Hoffnung einer politischen „Rettung“ wird uns ohne Zweifel enttäuschen, irgendwann werden wir resignieren! Rettung für unsere unerfüllte Hoffnung finden wir in einem Gott, der weit mehr bietet als jede rote, grüne, gelbe oder schwarze Politik! Ich kenne Menschen (*), die durch ihren Glauben an Jesus eine so fantastische, wunderbare Kehrtwende in ihrem Leben erlebt haben, dass alles Gerede von Grundeinkommen oder Abschaffung der Bundeswehr völlig verblasst gegen diesen neuen Schatz, den sie gefunden haben! Denn dieser Gott, an den sie begannen zu glauben, ist ein echter Gott, ein gerechter Gott, ein lebendiger Gott, für den kein verhunztes Leben zu dreckig und keine Katastrophe zu schrecklich ist.

Niemals wird es eine Politik geben, die unsere Welt völlig zum Guten wenden wird, denn sie kann das eigentliche Problem nicht verändern: Das Wesen des Menschen, das entgegen aller humanistischer Weltanschauung eben nicht gut ist. Wir brauchen Rettung von jemandem, der tatsächlich völlig und ganz gut ist: Gott, der seinen Sohn Jesus Christus in die Welt sandte, um für unsere eigene Ungerechtigkeit einen Ausweg zu bieten. Dieser Gott kann unser Leben umkrempeln, wieder gerade biegen wie kein Marx’sches Pamphlet und keine kühnste Form irgendeines Wahlprogrammes.

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(*) Einige dieser Menschen – und noch viele andere – haben hier ihre Geschichte aufgeschrieben.

Kommentare

  1. Thomas

    Hallo Felix (darf ich Dich so nennen?),

    dein Artikel hat mich angesprochen. Auch wenn ich diesen reichlich spät gelesen habe. Ich kann Deine Haltung und Meinung gut verstehen. Aber lt. meiner Meinung ist dies nur ein Teil der Wahrheit. Bin ein kleiner Philosoph… Die Haltung der Bibel ist mir bestens bekannt.

    Ich fange jetzt mal vorne an. Ganz Früher war ich der Meinung der Mensch sei gut. Relativ schnell dann der Meinung der Mensch sei böse. Noch später gab es dann ja die Erklärung von der Bibel „Sündenfall“. Somit schien alles gut.

    Obwohl mein Schreibstiel nicht den einen Gelehrten widerspiegelt, habe ich doch viel gelesen. Die Bibel, den Koran und Schriften der fernöstlichen Religionen. Auch mit den Philosophen Kant, Schopenhauer, Leibniz, Nietzsche, Sokrates, Hegel, Aristoteles habe ich mich beschäftigt. Des Weiteren ist mir die Weltanschauung Intelligent Design (Schöpfung) lt. der Bibel und der gängigsten Kreationisten bekannt. Sowie die Evolutionstheorie nach Darwin; auch nach Richard Dawkins (rotes Tuch; ist mir klar).

    Gott hat uns die Freiheit gegeben nachzudenken. Wir sollten dies auch tun; dies hat nicht unbedingt etwas mit Bibelkritik zu tun. Kann aber
    natürlich dazu führen.

    Grundsätzlich bin ich ja ein Fan des Kreationismus. 1. weil es in der Bibel steht und 2. was ist die Alternative: Der Mensch vom Affen, ohne Sinn und Zweck auf diesem Planeten? Hilflos verloren – nicht die Krone der Schöpfung? Trotzdem stößt man in vielen Bereichen des Lebens mit der wörtlichen Auslegung auf Grenzen. Auf Grenzen der Nichterklärbarkeit.

    Natürlich kann und wird der Mensch viele (wenn nicht die meisten) Dinge nie erklären können. Es wäre anmaßend etwas anderes behaupten. Trotzdem sollten wir (als Krone der Schöpfung) versuchen Gottes Werk bestmöglich (die Voraussetzungen sind nicht gut; gebe ich zu) verstehen zu wollen.
    Wenn man mal in Betracht zieht dass die Schöpfungsgeschichte nur eine verkürzte, vereinfachte Darstellung der Geschehnisse ist – und auch in der Evolutionstheorie Wahrheit steckt, könnte man Deinen Artikel und das Weltgeschehen wesentlich besser deuten.

    Wenn man nämlich die Evolutionstheorie ins Boot holt (Fressen und Gefressen werden; Grausamkeit der Natur, nur der Stärkere überlebt) wird klar dass wir Menschen nach diesem Grundsatz leben. Menschen haben nur den Vorteil an der Spitze der Nahrungskette zu stehen – deswegen werden wir in aller Regel nicht gefressen.

    Trotzdem unterliegt unsere Arbeitswelt, unsere Politik und unsere kriegerischen Handlungen genau diesem Schema. Wer sich diesem Schema nicht beugt muss entweder
    A.) Reich sein; Einfluss und Macht haben (wo sich die Frage stellt wie diese Erworben wurde).
    B.) er geht in dieser Welt gnadenlos unter (wie unser Herr Jesus Christus)

    Und genau hier liegt das Problem und die Verknüpfung zu Deinem Artikel. Wenn man sich dem Einfluss dieser Evolutionstheorie (ich sage nicht dass die zu 100% Wahr ist) bewusst macht, ist es sehr schwer vom guten oder bösen Menschen zu sprechen.

    Fakt ist: Der Mensch hat einen Überlebenswillen (zumindest die meisten von uns; alles andere wird in unserer Gesellschaft als krank angesehen; vor allem auch von Christen). Dieser Überlebenswille führt zwangsläufig dazu in gewisser Weise „Böse; Egoistisch“ zu sein. Außer man ist A.) – sonst gehts zwangsläufig zu B.). Uns Menschen ist also angeboren durch unsere Gene (Das egoistische Gen; Dawkins) ums Überleben zu kämpfen. Selbst als bester Christ in München wirst Du dies tun müssen. Denk drüber nach. Du bist sicherlich ein hilfsbereiter, netter Christ und gibst gerne. Trotzdem unterliegst Du diesem Gesetz. Alles andere wäre Selbstbetrug.

    Und jetzt ist die Schuldfrage natürlich nicht mehr so eindeutig. Wenn wir Menschen einem Zwang unterliegen – wie schaut dann die Schuldfrage aus. Ich kann Menschen dann nicht zwangsläufig in Böse und Gut aufteilen. Ich würde als Böse bezeichnen: Ein Mensch der wesentlich mehr nimmt als er benötigt. Aber grundsätzlich ist das ganze System abgrundtief böse und verwerflich. Und wir werden gezwungen diesem System zu dienen => sonst B.)

    Wir Christen bewundern ja gerne die Schöpfung. Die Farben, die Fauna und Flora, die Vielfältigkeit und die Kreativität des Schöpfers. Bewundernswert ist für mich auch die absolute Präzession aller Geschehnisse. Auf der Welt, im Weltall. Alles unterliegt strengen Regeln. Selbst im Chaos findet man noch System. Aber diese bewunderte Schöpfung ist auch knallhart, erbarmungslos (betrachtet auf das einzelne Individuum), ohne Gnade und Mitgefühl. Leibniz Aussage: „Die beste aller Welten“ kann ich nicht unterstützen. Denn gefühlsmäßig ist diese Welt die Hölle für das Individuum. Ein ständiger Kampf ums Überleben – der nur kurzfristig gewonnen werden kann – mit den Nebeneffekt das „Böse“ tun zu müssen. Selbst wenn wir das „Böse“ ablehnen.

    Das ist keine Anklage an Gott. Denn wir kennen die Hintergründe nicht genau. Gut möglich dass wir Menschen diese Strafe verdient haben um in dieser Hölle zu leben. Gut möglich dass man Gut und Böse auf anderer Ebene diskutieren müsste – als auf der des Individuums.

    Ich hoffe mein Beitrag war nicht zu verwirrend. Aber eines sollte daraus klar geworden sein:

    Menschen in gut und böse zu unterteilen ist nicht so einfach wie gedacht.

    Wäre nett wenn mein Beitrag veröffentlicht wird. Hätte auch Lust mit Interessierten zu diskutieren. Gerne unter glittertind@posteo.de.
    Gottes Segen.
    Thomas

  2. WAHLEN 2013

    Wenn ich morgen zur Wahl gehe, dann denke ich zunächst nicht daran, daß die gesamte Welt sich zum besseren ändern wird, noch denke ich, daß sie das Wesen des Menschen ändern wird – aber manchmal hat man auch bei den Wahlen keine andere Wahl, als eine Partei zu wählen, die einfach die Grundbedürfnisse der Bürger deckt.

    Wenn ich Vollzeit arbeite, und dann am Ende des Monats kaum Geld verdient habe, dann werde ich sicherlich die Partei wählen, die wenigstens eine Gewiße soziale Gerechtigkeit schaffen will.

    Daher werde ich die Linken wähle, auch wenn ich nicht unbedingt privat ihre Weltanschauung mittrage.

    Ja, ich bin Christ, aber warum sollte ich dennoch nicht die Linken wählen?

    Soziale Gerechtigkeit ist ebenso eines der wichtigsten Fundamente einer Gesellschaft (auch diese Position ist christlich).

    Andere Parteien wie die(CDU/CSU/SPD/Grüne/FDP…)hatten auch ihre Chancen; warum sollte nicht auch Mal eine andere Partei eine Chance haben?

    Natürlich werde ich nicht dadurch, weil ich die Linke wähle, gleich zu einem Kommunisten. Ich werde auch nach der Wahl stets ein Christ bleiben, der sein geistige Fundament in der Bibel hat.

    Natürlich gibt es auch noch die Alternative nicht zu wählen – auch dies ist für mich nicht unbedingt schlecht, denn schließlich habe ich Christus gewählt.

    Wichtiger aber als der morgige Tag ist für mich dennoch meine persönliche Einstellung zu Christus.

    Und dies wird sich weder heute, noch morgen, noch übermorgen ändern.

    Und letztendlich entscheidet Gott über mein Leben, und über die Zukunft eines Volkes.

    Gottes Segen wird über jene Nation sein, die IHN ehrt; ehrt sie IHN nicht, so wird sie trotz Armut oder Reichtum ein unglückliches Leben führen welches keinen bleibenden Sinn hat.

  3. Felix

    Es stimmt, alleine kommen wir gegen vieles nicht an, schon gar nicht gegen die Sünde. Aber wir haben einen guten Gott oder wie du sagst einen guten Herrscher! Dieses Wort schmeckt manchem nicht, aber es ist wunderbar, einen guten Herrscher zu haben und keinen schlechten. Denn sind wir nicht alle von irgendetwas abhängig, oder „beherrscht“?

  4. AlWein

    Ich finde der Artikel spricht mich wirklich an.

    Einerseits, weil ich weiß als Alkoholiker wie es ist in Sünde zu leben, dann durch Gottes Wirken wieder trocken zu werden und auch die Nötigen Schritte zu gehen und die Hilfe von außen zu bekommen.
    Aber der Rückfall kam trotzdem. Wohin ich den Artikel noch ergänzen will. Denn es reicht nicht nur aus, sich einzugestehen Alkoholiker (Sünder) zu sein, sondern seine Machtlosigkeit einzugestehen, d.h. das erste Glas/ der erste Schluck führt meist zwangsläufig in den Rückfall.
    Was heißt Machtlosigkeit? m.E., dass ich erkenn, dass ich den falschen Herrscher gedient habe, der mich zerstört und ich kann machen was ich will, allein komm ich nicht gegen Ihn an.
    Und dann muss/sollte ich Gott als meinen Herrscher anerkennen und der mich erlösen kann.
    Aber kann ich das oder fall ich, so wie es in der Natur des Menschen liegt, oft wieder in Gewohnheiten zurück, Altbekannten, und dann wieder in Sünde, Rückfall, der Trennung von Gott??
    Ich denk mal aus Hochmut, d.h. ich mein immer wieder, ich könnt alles selbst in Griff. Wie Gedanken schon beweisen können, z.B. „Ach, einmal geht schon!!“, „Letztes mal wars doch nicht so schlimm“, „Ich hab alles im Griff“, „Ich kann das Verlangen kontrollieren“.

    Es steht ja schon in der Offenbarung, was mit der Menschheit passiert. Sie wird sich nicht ändern. Viele kommen ins Gericht.
    Also kann ich mir nicht vorstellen, dass je irgendein politisches System in Guten Bahnen gelenkt wird. Die Geschichte hat es oftmals schon gezeigt.

    Gott sei Dank gibt es Hoffnung durch Jesus aus diesem Teufelskreislauf herauszukommen.

    P.S. zum Thema Politische Systeme: Ich find es ist schon viel getan, wenn man sich erstmal nach seinen Nächsten umsieht.

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