Die “Stones” in MĂŒnchen: Seniorengrusel im Platzregen – dafĂŒr aber maßlos ĂŒberteuert. Und der Teufel wird immer noch beschworen.

Please, allow me to introduceI’m a man of wealth and tasteI’ve been around for long long years,Stole many a man’s soul and faith.I was there when Jesus ChristHad His moment of doubt and faith,Made damn sure that PilateWashed his hands and sealedHis fate.Pleased to meet you,Hope you guess my name,But what’s puzzlin’ youIs the nature of my game.

Gestatten Sie, mich

Gestatten Sie, mich vorzustellen,

ich bin ein Mann von Geld und

ÂŽGeschmack. Ich ziehe schon lange

Jahre in der Welt herum,

habe schon vielen Menschen

Seele und Glauben gestohlen.

Ich war da, als Jesus Christus

Seine Stunde des Zweifels un Glaubens hatte.

Ich stellte verdammt sicher, daß Pilatus seine HĂ€nde wusch

und Sein Schicksal besiegelte.

Erfreut, Sie kennenzulernen,

Ich hoffe, Sie erraten meinen Namen. Aber wo du nicht

draufkommst, ist das, was hinter meinem Spiel steckt

“The Lord, He loves a rolling stone, leads him around through danger zones” singt Roger McGuinn. “A rolling stone gathers no moss” sagen die Amerikaner. “How does it feel to be on your own, with no direction home, like a complete unknown, like a rolling stone” fragt Bob Dylan. Wer hat nun eigentlich recht? Wird ein Rolling Stone von irgendeinem Gott um Gefahrenzonen herummanövriert – oder ist ein Rolling Stone einsam, völlig unbekannt, der den Weg nach Hause lĂ€ngst nicht mehr kennt? Oder gilt einfach das amerikanische Sprichwort, dass ein rollender Stein kein Moos ansetzt – wie Keith Richards kĂŒrzlich sagte, dass er ohne Tourneen nicht leben könne, da er sonst “entweder zum SĂ€ufer oder zum Junkie wĂŒrde, da er sonst nichts zu tun habe”?

Nun, wie dem auch sei, “Weg nach Hause” oder nicht, die Stones sind jedenfalls alles andere als “complete unknown” und wenn die von wĂŒsten Rebellen zu Pop-Prinzen avancierten Altrocker diesen Sommer ihre Konzerte in Deutschland geben, wird sich diese Frage sowieso niemand stellen. 45- und 70jĂ€hrige werden ihren Spaß haben, und kaum jemand wird in Mick Jagger “Everybody’s Lucifer” (so der Titel einer Biographie von Anthony Scaduto) mehr sehen.

Und doch ist es noch nicht allzulange her, dass am 6.12.69 auf dem Altamont Speedway in Kalifornien der Rock und die Rolling Stones endgĂŒltig und definitiv gezeigt haben, welche MordskrĂ€fte (im wahrsten Sinn des Wortes) sie freisetzen können. Jedem von uns ist bekannt, dass damals der 18jĂ€hrige Farbige Meredith Smith unmittelbar vor der BĂŒhne kaltblĂŒtig von Hell’s Angels ermordet wurde, wĂ€hrend Mick Jagger gerade ‘Sympathy for the Devil’ sang. Aber das Free Festival von Altamont mit seinen mehr als 300 000 Besuchern war weit mehr als das, es war “insgesamt ein ungeheuerlicher blutiger Exzess der Rockertruppe ‘Höllenengel’, die vom Stones-Management als Ordner bestellt worden waren. Sie, und sie allein hatten ihr Fest, indem sie wahllos auf Zuhörer eindroschen, Fotografen mit Billardstöcken maltrĂ€tierten und unter anderem Marty Balin von ‘Jefferson Airplane’ auf der BĂŒhne bewusstlos schlugen” (Siegfried Schmidt-Joos). Auf dem mit Menschen, Zelten und Fahrzeugen vollgestopften FestivalgelĂ€nde wurden mindestens 20 schwere UnfĂ€lle registriert. Ein Plymouth fuhr mit hoher Geschwindigkeit in die Menge und tötete zwei Menschen. Ein Junge ertrank im LSD-Rausch in einem Kanal, ein anderer, dem die FĂŒĂŸe ins Feuer geraten waren, wurde mit schweren Verbrennungen zur Ambulanz gebracht. 19 Ärzte und sechs Psychiater behandelten bis zur Erschöpfung DrogenfĂ€lle, FrĂŒhgeburten, Verletzungen durch SchlĂ€gereien. Altamont, schrieb die Zeitschrift ‘Rolling Stone’, war das Ergebnis von teuflischem Egoismus und einem fundamentalen Mangel an Menschlichkeit.

War das alles nur ein Zusammentreffen unglĂŒcklicher ZufĂ€lle oder steckte mehr dahinter? Was “steckt hinter dem Spiel”, von dem Jagger in ‘Sympathy fĂŒr the Devil’ singt? Oder warum hat Jagger nach Altamont sofort seine Kontakte zu dem Teufelsanbeter Kenneth Anger abgebrochen und ebenso seine Mitwirkung an dessen Film ‘Lucifer Rising’, in dem Mick Jagger den Teufel darstellen sollte? Hatte er am Ende gemerkt, dass ‘Sympathy for the Devil’ nicht bloß ein interessantes und effektvolles Lied, sondern mörderische RealitĂ€t ist?

Dieser Kenneth Anger (geb. 1932), Okkultist und Satanist, war lĂ€ngere Zeit eine Art Guru der Stones. Er ist selbst ein JĂŒnger des grĂ¶ĂŸten Satanisten unserer Zeit, Aleister Crowly (1875-1947). Als Filmemacher begann Anger 1967 mit seinem Hauptwerk ‘Lucifer Rising’, das aufgrund vieler erklĂ€rlicher und unerklĂ€rlicher ZwischenfĂ€lle bis heute noch nicht fertig ist. Der erste Junge fiel aus einem Dachfenster und war tot. Der nĂ€chste, ein 19jĂ€hriger Rockgitarrist, wurde im Umfeld der Charles-Manson-Morde zu lebenslĂ€nglichem Zuchthaus verurteilt, weil er seinen Musiklehrer umgebracht hatte. Als dritter Luzifer war Mick Jagger ausersehen. Der hatte zwar fĂŒr ‘Invocation of my Demon Brother’ (‘Beschwörung meines DĂ€monen-Bruders’, ein 1969 veröffentlichtes Fragment von ‘Lucifer Rising’) die Musik komponiert und am Synthesizer interpretiert; als sich aber die Mordkatastrophe von Altamont ereignet hatte, war Jagger ĂŒber diesen praktizierten Satanismus so erschrocken, dass er von den ‘Forderungen ihrer satanischen MajestĂ€ten’ (LP-Titel 1968) und “Höflichkeit, Sympathie und VerstĂ€ndnis fĂŒr den Teufel” (‘Sympathy for the Devil’) vorerst nichts mehr wissen wollte. Er hatte gemerkt, wie schnell sein vermeintliches “Spiel” mit dem Teufel furchtbare Wirklichkeit geworden war.

Kenneth Anger kommentierte zynisch: “Er hatte zuvor die ganze Magie wohl bloß als Spiel verstanden, aber nun wurde es auf eine Art Wirklichkeit, die die Gruppe zerstören konnte. Zwei oder drei Altamonts hĂ€tten die Stones nicht ĂŒberstanden. Er hatte den Film als einen Jux aufgefasst, und nun war er plötzlich zu sehr involviert, um es noch vergnĂŒglich zu finden”. Und er fĂŒgte hinzu: “Als er Bianca heiratete, trug Mick ein christliches Kreuz. Klar, eine Menge Huren tragen Kreuze
”.

Trotzdem haben die Stones anscheinend noch nicht genug. Ganz locker singt Mick Jagger in ‘Dancing with Mister D’: “Ich tanzte, tanzte so frei, tanzte mit Herrn T(od)” und sagt in einem Interview unverblĂŒmt: “Ich b i n am Okkulten interessiert”. Auf die Frage “Haltet ihr euch selbst fĂŒr Diener Satans?” antwortete Keith Richards: “Wir haben es immer irgendwie akzeptiert. Ich meine, Kenneth Anger hĂ€lt mich fĂŒr seine rechte Hand
Es gibt schwarze Hexer, die glauben, dass wir getarnte Werkzeuge Luzifers sind, und andere, die uns fĂŒr Luzifer selbst halten. Jedermanns Luzifer”.

Ich weiß nicht, ob Du jetzt vielleicht denkst, wir wollen Dir mit irgendwelchen Altweibergeschichten Angst einjagen und den Spaß am Konzert verderben. Aber Du hast hoffentlich gemerkt, dass das gerade k e i n e Altweibergeschichten oder Spielchen fĂŒr gelangweilte Rockstars sind, sondern bitterer, blutiger Ernst. Der Teufel lĂ€sst keinen so schnell los, der sich einmal mit ihm eingelassen hat. Er verspricht viel, hĂ€lt wenig, und raubt am Ende alles: “Ich habe schon vielen Menschen Seele und Glauben gestohlen”. Und ob Du ihm gegenĂŒber nun “höflich” oder “taktvoll” bist oder nicht – er “stĂŒrzt deine Seele” so oder so “ins Verderben” (Sympathy for the Devil).

Anderswo steht geschrieben: “Der Teufel ist ein Menschenmörder von Anfang und steht nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die LĂŒge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein LĂŒgner und der Vater derselben”.

Da sehen wir also, dass er erstens ein L ĂŒ g n e r ist: er macht Dir irgendwas vor, was gar nicht stimmt – und dass er zweitens ein M ö r d e r ist: seine HauptbeschĂ€ftigung ist es, zu zerstören und umzubringen, wie ‘Sympathy for the Devil’ sehr deutlich ausdrĂŒckt.

Wie schon gesagt, Du kannst darĂŒber lĂ€cheln oder spotten, aber was Mick Jagger in ‘Sympathy for the Devil’ singt, ist tragische W i r k l i c h k e i t ! Er musste dies selber erfahren, nicht nur in Altamont, wo die ‘Hells’s Angels’ den mörderischen Kommentar zu seinem Gesang geliefert haben.

Satan ist es, der seine Hand im Spiel hat, wenn Kriege und Revolutionen ausbrechen, wenn Menschen vergewaltigt und ermordet werden, wenn alle Normen verkehrt werden, wenn das Böse gut und die SĂŒnder heilig genannt werden. Er war dabei, als viele von unerer Generation, “junge Troubadoure”, ihre SehnsĂŒchte im Traumland Indien zu verwirklichen suchten und dabei jĂ€mmerlich in seinen “Fallen” krepierten, “ehe sie Bombay erreichen”. Eines der Opfer war einer der Stones selber, Brian Jones, der sich mit den heidnisch-vorislamischen Orgien der Panflötenspieler von Joujouka in Marokko eingelassen und eine Platte mit ihrer Musik produziert hatte. Einige Wochen spĂ€ter ertrank er auf rĂ€tselhafte Weise in seinem Swimmingpool


Ob es nun um die französische oder russische Revolution, um den Blitzkrieg Hitlers oder den Mord an den Kennedys, oder um irgendein anderes kleines oder großes Verbrechen in der Weltgeschichte geht, Satan ist immer der lachende Dritte, “wenn Könige und Königinnen fĂŒr ihre selbtgemachten Götzen kĂ€mpfen” und dabei den Erdboden mit Leichen fĂŒllen. Er ist immer dabei. . . und noch jemand: “Wo es doch letztendlich d u und ich waren”.

Ob Du es wahrhaben willst oder nicht, auch D u lĂ€sst Dich von ihm als Werkzeug gebrauchen. Du hast wahrscheinlich noch niemand umgebracht, aber Satan ist auch d e r LĂŒgner par excellence und jede LĂŒge, in die Du Dich verstrickt hast, hat ihren Ursprung in ihm, dem “Vater der LĂŒge”. Mit kleinen LĂŒgen beginnt man, dann kommen große LĂŒgen, dann Neid, Hass, Mord in Gedanken. . . und bald folgen auch Taten. Wenn Du ganz ehrlich bist, dann hat der Teufel auch in Deinem Leben hier und da schon seine Finger im Spiel.

Zum dritten Mal möchten wir es sagen: Du kannst darĂŒber Witze reißen und dieses Flugblatt zerreißen und wegwerfen, aber damit ist niemand geholfen außer dem, der Dein Leben mehr und mehr fĂŒr sich versklaven will.

Und glaub mir, ich schreib hier nicht vom grĂŒnen Tisch aus. Ich könnte Dir von meinem eigenen Leben erzĂ€hlen, wie der Teufel mich in seinen HĂ€nden hatte, bis ich schließlich mit indianischen Zauberern in den Bergen von Huautla in Mexiko an Rauschgiftritualen mit “heiligen Pilzen” teilnahm. Ein Freund von mir – er ist jetzt 36 – hat genau ein Viertel seines Lebens an der Heroinnadel gehangen.

Aber wir haben einen Weg gefunden, der uns aus dieser Sklaverei herausgefĂŒhrt und uns wirkliche Freiheit geschenkt hat.

In dem schon vorher zitierten Buch – Du hast sicher gemerkt, dass es die Bibel ist – sagt der, der uns freigemacht hat: “Wenn nun der Sohn euch freimachen wird, so werdet ihr w i r k l i c h frei sein”. Und warum kann Er das sagen? Weil “der Sohn Gottes hierzu geoffenbart worden ist, auf dass er die Werke des Teufels vernichte”. Und ich kann Dir nur sagen, dass Er die Werke des Teufels in meinem Leben und in dem von meinem Freund und im Leben von vielen anderen von uns wirklich vernichtet hat. Und Er hat uns, wie Er selbst versprochen hat, “w i r k l i c h” frei gemacht”.

Vielleicht denkst Du, wir möchten Dir mit irgendeinem religiösen Zeigefinger eins ĂŒberbraten, aber dann hast Du Dich gewaltig getĂ€uscht. Uns hat nĂ€mlich keine Philosophie oder Religion geholfen, auch nicht das Christen t u m mit seinen Satzungen und Vorschriften. Nein, keine politische oder religiöse Philosophie, keine Partei oder Organisation hat uns befreit, sondern eine P e r s o n. Nicht Marxismus oder Christen t u m hat uns gerettet, sondern Christ u s. Er, der gekommen ist, um die Werke des Teufels zu zerstören, der “durch seinen Tod den zunichte machte, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel”, Er hat Sich als l e b e n d i g e Person, ja als der lebendige Gott erwiesen, indem Er aus den Toten auferstanden ist. Und Er ist nicht nur eine lebendige, sondern auch eine lebendig machende Person, der uns, die wir schon halbtot waren, neues, ewiges Leben geschenkt hat.

Das Pfingstereignis bedeutet die Umkehr der Folgen des babylonischen Turmbaus. 

Das Pfingstereignis bedeutet die Umkehr der Folgen des babylonischen Turmbaus. Damals verlor die Menschheit die gemeinsame Sprache. Nicht mehr miteinander reden zu können, löste die menschliche Gemeinschaft auf. Mit der Ausgiessung des Geistes an Pfingsten wird uns die gemeinsame Sprache wiedergeschenkt. Es ist die Sprache der Liebe. In diese Wahrheit fĂŒhrt der Heilige Geist. Er bewirkt Glauben, erklĂ€rt uns die Bedeutung von Leben, Sterben und Auferstehen von Jesus Christus; er ĂŒberfĂŒhrt von Schuld. Aus Gerufenen werden begnadigte Berufene, herausgerufene Heilige. Aus ihnen formt der Geist eine neue Gemeinschaft. Pfingsten ist die Geburtsstunde des Christentums, des Leibes Christi.
Es gibt verschiedene Gaben, verschiedene Dienste, verschiedene Geistwirkungen, „aber es ist derselbe Gott, der alles in allem wirkt“, schreibt Paulus und betont: „Bei jedem zeigt sich das Wirken des Geistes auf eine andere Weise, aber immer geht es um den Nutzen der ganzen Gemeinde.“ (1. Korinther 12,7)
Die Gefahr, aus eigenen Erkenntnissen und Erfahrungen Mauern gegen andere Christen aufzurichten, war Paulus bewusst. Mehrfach unterstreicht er die Einheit des Leibes. Dann erklÀrt er, dass ein Körper aus vielen Organen und ExtremitÀten besteht, mit ihren jeweils unterschiedlichen Aufgaben.
Das ist vergleichbar mit einem Fussballteam. Die Spieler nehmen unterschiedliche Positionen ein. Vom TorhĂŒter bis zum StĂŒrmer haben sie ihre individuellen Aufgaben. Um erfolgreich zu sein, braucht auch ein Top-Spieler ein funktionierendes Team.
Genauso ist es in der Kirche vor Ort und so ist es im Leib Christi insgesamt. Geistgewirkte Begabungen bringen dort am meisten Frucht, wo sie im Zusammenspiel der einzelnen Charismen (Gnadengaben) wirken. Ein geistbegabter Mensch bewirkt viel. Geistbegabte Menschen, die sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen, bewirken mehr. Eine Gemeinde ist eine Art Super-Organismus! Aus dem Zusammenspiel der eingebrachten Gaben erwachsen FĂ€higkeiten, ĂŒber die der Einzelne nicht verfĂŒgt. Komm, Heiliger Geist!
Rolf Hoeneisen

Christlicher ABER-Glaube:

Christlicher ABER-Glaube: Angst und Zweifel quĂ€len so manchen Menschen. Auch GlĂ€ubige kommen in Krisen und ihr ertrauen zu Gott wird tief erschĂŒttert. Warum greift Gott nicht ein? Warum geht es mir so schlecht? Tiefe Ängste steigen auf die allzu menschlich sind. Dem entgegen steht das göttliche „ABER“. Unser Vater im …

Die Auswirkungen des Heiligen Geistes.

Seit dem denkwĂŒrdigen Pfingsttag vor bald 2000 Jahren in Jerusalem, als der Heilige Geist auf die JĂŒnger Jesu „ausgegossen“ wurde, empfangen alle Christen den Heiligen Geist, wenn sie das Erlösungswerk Jesu Christi im Glauben fĂŒr sich in Anspruch nehmen (Apostelgeschichte 2,33; Epheser 1,13).

Die Gabe des Heiligen Geistes wirkt sich in allen Lebensbereichen sehr segensreich fĂŒr die Christen aus. Durch den Geist Gottes

  • empfangen sie das Zeugnis, dass sie Kinder Gottes sind; (Römer 8,16)
  • haben sie freien Zugang zu Gott im Gebet (Epheser 2,18);
  • sind die GlĂ€ubigen befĂ€higt, Gott „in Geist und Wahrheit“ anzubeten (Johannes 4,23.24);
  • verstehen sie Gottes Wort und werden sie in die ganze Wahrheit geleitet (Johannes 16,13);
  • erhalten Christen die Kraft, ihr Leben zur Ehre Gottes zu fĂŒhren und fĂŒr Ihn Frucht zu bringen (Römer 8,4; Galater 5,22);
  • empfangen sie „Gnadengaben“, die zur Ehre Gottes und zur gegenseitigen StĂ€rkung und Auferbauung der GlĂ€ubigen dienen sollen (1. Korinther 12);
  • sind sie in der Lage, das Wort Gottes als „Schwert des Geistes“ zu gebrauchen und die Angriffe Satans abzuwehren (Epheser 6,17);
  • freuen sich Gottes Kinder auch in BedrĂ€ngnissen an der Liebe Gottes, die in ihre Herzen ausgegossen ist (Römer 5,5);
  • werden ihre Herzen auf Christus und sein Wiederkommen ausgerichtet (Offenbarung 22,17).

Auf diese Weise erfahren die GlĂ€ubigen Tag fĂŒr Tag, dass Christus sie nicht „verwaist“ auf der Erde zurĂŒckgelassen hat (Johannes 14,16-18).

“Die gute Saat” 

Weltbauerntag am 1. Juni 2022.

Guter Konter eines glÀubigen Bauern. Da staunte der (ein)gebildete Atheist.

Als einst ein gebildeter Mann, ein wenig von seiner Überlegenheit ĂŒberzeugt, zu einem frommen jĂŒdischen Bauern in Polen kam, um ihn in einer Diskussion zu ĂŒberzeugen, wie unhaltbar doch sein Glaube an Gott sei, da ließ der Jude sich auf Beweis und Gegenbeweis erst gar nicht ein, sondern sagte nur: Bedenke, mein Sohn: Vielleicht! Vielleicht ist es wahr. WĂ€re es aber wahr, wĂ€re dann nicht alles gewonnen? Und lohnte dann nicht das Wagnis, alles auf dieses Vielleicht zu setzen, alle MĂŒhe des Glaubens? Autor unbekannt


der Bauer war schlauer

Zur Zeit, als sich der Kommunismus in Russland verbreitete, wurde ein Diskussionsabend abgehalten, wobei ein Atheist den Glauben an Gott lĂ€cherlich machte und die Bibel als ein veraltetes Buch bezeichnete. Es gab Gelegenheit zur Stellungnahme. Nach langem Warten kam schliesslich ein Bauer nach vorn, der aus seiner Tasche einen Apfel hervorholte. Danach begann er ihn zu schĂ€len und zu verspeisen. Der Redner wurde ungeduldig und forderte den Bauern auf, sich zu Ă€ussern. Als dieser den Apfel gegessen hatte, begann er zu sprechen und fragte: “Mein Herr, wissen Sie, wie dieser Apfel geschmeckt hat?”
“NatĂŒrlich nicht!”, sagte der Atheist empört, “Sie haben ihn gegessen, nicht ich.” “Genau”, sagte der Bauer, “in der Bibel steht: â€ČSchmeckt und seht, dass der Herr gĂŒtig ist. Man kann einen Apfel in StĂŒcke schneiden, man kann ihn in alle seine Bestandteile zerlegen – und weiss doch nicht, wie er schmeckt. Um das zu erfahren, muss man ihn essen.” So muss man die Bibel mit einem betenden Herzen lesen, und dann offenbart Gott dem Lesenden durch sein Wort, dass Er, der Gott der Bibel, wirklich Gott ist, dass Jesus Christus fĂŒr SĂŒnder gekommen und das Heil eine Wirklichkeit ist.

“Gedanken ĂŒber das Jenseits kann man natĂŒrlich nur im Diesseits haben.” Karl Valentin wĂ€re heute 140 Jahre geworden.

„Heute Abend besuch ich mich. Ich hoffe, ich bin daheim.“ Diese Worte stammen von dem bayerischen Komiker und WortkĂŒnstler Karl Valentin. Sie klingen komisch – in einem doppelten Sinn: Ich besuche mich, weiß aber nicht, ob ich daheim bin. Aber irgendwie sind sie sehr hintersinnig: Wir sind oft nicht daheim bei uns.

«Gott besucht uns , aber oft sind wir nicht zu Hause» (Sprichwort) »

Ein Mann erfuhr, dass Gott zu ihm kommen wollte. Da wurde er schrecklich nervös.
„Zu mir?“ rief er. „In mein Haus?“
Und er rannte in alle Zimmer, er lief die Treppen rauf und runter, er kletterte zum Dachboden hinauf, er stieg in den Keller hinab – und sah sein Haus mit anderen Augen.
„Unmöglich!“ jammerte er. „In diesem Dreckstall kann ich keinen Besuch empfangen, schon gar nicht Gott! Alles voller GerĂŒmpel. Kein Platz zum Ausruhen. Keine Luft zum Atmen.“
Also riss er alle Fenster und TĂŒren auf und rief hinaus:
„BrĂŒder, Freunde, Leute! Helft mir aufrĂ€umen – irgendjemand, bitte! Aber schnell!“
Er macht sich sofort daran, sein Haus zu putzen. Durch die dicken Staubwolken sah er, dass ihm tatsĂ€chlich jemand zu Hilfe gekommen war, worĂŒber der Mann mehr als dankbar war. Sie schleppten gemeinsam das GerĂŒmpel hinter das Haus, schlugen es klein und verbrannten es. Sie schrubbten die Treppen und Böden. Sie brauchten viele KĂŒbel Wasser, um die Fenster zu putzen. Und noch immer klebte der Dreck an allen Ecken und Enden.
„Das schaffen wir nie!“ schnaufte der Mann.
„Doch, das schaffen wir.“ sagte der andere.
Sie plagten sich den ganzen Tag. Und tatsĂ€chlich waren sie spĂ€t am Abend fertig. Sie gingen in die KĂŒche und der Mann deckte den Tisch.
„So“ sagte er, „jetzt kann er kommen, mein Besuch! Jetzt kann Gott kommen.
Wo er nur bleibt?“
„Aber ich bin ja da.“ sagte der andere und setzte sich an den Tisch.
„Komm, und iss mit mir.“

Lene Mayer-Skumanz

4. Juni 1989 TIANANMEN-MASSAKER.

Der Tiananmen-Platz in Peking, der Platz des Himmlischen Friedens, ist lĂ€ngst eine der wichtigsten Touristenattraktionen in der chinesischen Hauptstadt. Heute ist er leider nur ein Platz des „Kommunistischen Friedens“. Wir in Europa machen grosse GeschĂ€fte mit China, obwohl es bis heute keine wirkliche Freiheit fĂŒr das Chinesische Volk, die verschiedenen Volksgruppen in China und auch das Tibetische Volk gibt.
Bis heute regieren die mĂ€chtigen und geldigen Oligarchen mit ihrer kommunistischen Partei! Am 4. Juni gingen chinesische Truppen mit SchĂŒtzenpanzern und scharfer Munition gegen Studenten und Christen auf dem Tiananmen-Platz vor. Diese hatten dort seit Wochen demonstriert und demokratische Reformen gefordert. Dies endete in einem schrecklichen Massacker, dabei wurden vermutlich mehrere tausend Studenten und Christen getötet. Auf dem Platz des Himmlischen Friedens, dem Tatort, herrscht besonders an diesem traurigen Tag die Macht des MilitĂ€rs
Doch der blutige Kampf der Soldaten gegen wehlose Studenten wird nie vergessen werden.
Ein Christ schreibt ĂŒber die Situation im heutigen China: „Seit Chinas Wirtschaftsreform und Öffnungspolitik wurden mindestens drei Millionen von weit ĂŒber 60 Millionen Christen in China verhaftet, 440.000 wurden in Arbeitslager gesteckt und umerzogen; 750 befinden sich auf einer Suchliste; 200.000 wurden gezwungen, ihre HĂ€user zu verlassen und wurden obdachlos oder befinden sich auf der Flucht; mehr als 10.000 starben durch die Verfolgung; mehr als 20.000 sind foltergeschĂ€digt; ungefĂ€hr 130.000 stehen unter Beobachtung; von ungefĂ€hr 1.120.000 verlangen die Behörden willkĂŒrliche Abgaben.“ Diese Angabe sind natĂŒrlich nur ungefĂ€hre Zahlen.
Wieder einmal hat der Kommunismus sein hĂ€ssliches und wahres Gesicht gezeigt. Ja,1989 waren es Studenten und Christen, die auf dem Platz des Himmlischen Friedens regelrecht niedergemetzelt wurden. Wenn diese Gewalt weiter besteht, bleibt ein dunkler Schatten der Unmenschlichkeit auf diesem großen Land. Viele Dinge, die man aus diesem Land erfĂ€hrt haben den bitteren Nebengeschmack einer großen unglaubwĂŒrdigen Propaganda. Menschenrechte gelten in diesem großen Reich nur bedingt.
Der Begriff „Menschenrechte“ kommt in der Bibel so nicht vor. Inhaltlich finden sich in der MenschenrechtserklĂ€rung aber viele Aspekte, die bereits in der Bibel ihre Grundlegung haben:
Die Grundlage der Menschenrechte ist die prinzipielle Gleichheit aller Menschen. Artikel 1 der UN-MenschenrechtserklĂ€rung besagt, dass alle Menschen die gleiche WĂŒrde haben. Dies ist eine Aussage, die auch die Bibel trifft – bereits auf den ersten Seiten der Bibel wird gesagt, dass Menschen „nach dem Bild Gottes“ geschaffen wurden.
Oft wird auch betont, dass es „kein Ansehen der Person“ vor Gott gibt (Römer 2,11 u.a.); vor Gott sind eben alle Menschen gleich. Er macht keinen Unterschied, und deswegen sollen Menschen, die nach seinen Weisungen leben, auch ausnahmslos jeden Menschen gleich behandeln. Bereits im Alten Testament wird der Schutz von AuslĂ€ndern geboten – sie dĂŒrfen nicht ausgenutzt werden (2.Mose 22,20). Die Kraft des Glaubens kann diese Ungerechtigkeit nach und nach besiegen. Der Glaube an Jesus breitet sich unter Chinesen auf der ganzen Welt rasend schnell aus.

Ein tiefgreifendes Zeugnis von  Frank Spielmann. 

Ein kleines MÀdchen, gerade einmal 3 Jahre alt, wurde von ihrer Mutter, einer Prostituierten tÀglich auf die Strasse geschickt, damit ihre Freier durch das Kind nicht gestört wurden.

So irrte dieses kleine MĂ€dchen Ă€ngstlich , von grĂ¶ĂŸeren Kindern ausgelacht und gehĂ€nselt, durch die Straßen der Großstadt. 

Einmal kam sie an einer geöffneten evangelischen KirchentĂŒr vorbei u es schallte ihr Orgelmusik entgegen. Sie ging hinein, versteckte sich hinter den Stuhlstapeln und lauschte der Musik. Als der Organist weg war,  ging sie zaghaft vor zum Altar und bewunderte das Bild mit dem Mann am Kreuz. Besonders gefiel ihr sein liebevoller Blick. Sie wußte innerlich: “Dem kann ich vertrauen“.

Und so wurde diese Kirche ĂŒber viele Jahre ihr Zufluchtsort ,wenn ihre Mutter sie auf die Strasse schickte. Wenn Gottesdienst war versteckte sie sich vorne hinter dem Altar und lauschte den Geschichten ĂŒber Jesus, der da auf dem Bild am Kreuz hĂ€ngt. Und sie entbrannte in Liebe zu ihm. Er wurde ihr Freund und BeschĂŒtzer. 

                                *

Ich durfte dieses MĂ€dchen in der Slowakei in Kosice bei einem missionarischen Einsatz kennen lernen. Damals war sie gerade 15 Jahre alt und nahm gemeinsam mit einer norwegischen Jugendgruppe an dieser Aktion, diesem Einsatz teil. Eines Abends in einem CafĂ© saßen wir bei einer Cola zusammen und sie erzĂ€hlte mir diese Geschichte. Ich kann nur sagen: “Gott ist so gut und ich liebe ihn so sehr, weil er sich der Kleinen und Schwachen annimmt. 

F. S.

„An Weihnachten bringt das Christkind Geschenke, an Ostern der Hase seine bunten Eier an Pfingsten kommt der Heilige Geist und der bringt nichts.“

Die wahre Bedeutung von Ostern oder Pfingsten kennen viele leider nicht. Traurig aber leider wahr. Ohne den Schöpfer ist die Schöpfung bald erschöpft und die Birne hohl. 

Weihnachten – Jesus ist geboren! 

Karfreitag – Jesus ist gestorben! 

Ostern – Jesus ist auferstanden! 

Himmelfahrt – Jesus ist zum Vater zurĂŒckgegangen! 

Pfingsten – ? An was erinnert uns eigentlich Pfingsten? 

Gestern las ich die Antwort in einer Kinderweisheit: 

„An Weihnachten bringt das Christkind Geschenke, 

an Ostern der Hase seine bunten Eier an 

Pfingsten kommt der Heilige Geist und der bringt nichts.“

 Ja, was war denn noch mit Pfingsten?  Hat das auch mit Jesus zu tun? Und siehe, ich sende auf euch die Verheißung meines Vaters; ihr aber bleibt in der Stadt Jerusalem, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe! (Lukas 24:49) (W.Jung) 

Was macht der Heilige Geist mit uns? – 

– Der Heilige Geist gibt Glauben – durch das Wort Gottes (Röm 10,17) 

– Der Heilige Geist wirkt die Wiedergeburt – durch das Wort Gottes (1Petr 1,23) 

– Der Heilige Geist erleuchtet –durch das Wort Gottes (1Petr 1,23) 

– Der Heilige Geist gibt Weisheit – durch das Wort Gottes (2Tim 3,14-15) 

– Der Heilige Geist wirkt die Bekehrung – durch das Wort Gottes (Ps 19,7) 

– Der Heilige Geist öffnet Augen – durch das Wort Gottes (Ps 19,8) 

– Der Heilige Geist gibt VerstĂ€ndnis – durch das Wort Gottes (Ps 119,104) 

– Der Heilige Geist macht lebendig – durch das Wort Gottes (Ps 119,150) 

– Der Heilige Geist rettet – durch das Wort Gottes (Jak 1,21) 

– Der Heilige Geist heiligt – durch das Wort Gottes (1Petr 1,22) 

– Der Heilige Geist reinigt – durch das Wort Gottes (Joh 15,3) 

– Der Heilige Geist befreit von SĂŒnde – durch das Wort Gottes (Joh 8,32) 

– Der Heilige Geist gibt Anteil an der göttlichen Natur – durch das Wort Gottes (2Petr 1,4) 

– Der Heilige Geist wirkt Auferbauung – durch das Wort Gottes (Apg 20,32) 

– Der Heilige Geist gibt Kraft – durch das Wort Gottes (Röm 1,16; 1Kor 1,18) 

– Der Heilige Geist wirkt im GlĂ€ubigen – durch das Wort Gottes (1Thes 2,13) 

Und vieles mehr!