Please, allow me to introduceIâm a man of wealth and tasteIâve been around for long long years,Stole many a manâs soul and faith.I was there when Jesus ChristHad His moment of doubt and faith,Made damn sure that PilateWashed his hands and sealedHis fate.Pleased to meet you,Hope you guess my name,But whatâs puzzlinâ youIs the nature of my game.
Gestatten Sie, mich
Gestatten Sie, mich vorzustellen,
ich bin ein Mann von Geld und
ÂŽGeschmack. Ich ziehe schon lange
Jahre in der Welt herum,
habe schon vielen Menschen
Seele und Glauben gestohlen.
Ich war da, als Jesus Christus
Seine Stunde des Zweifels un Glaubens hatte.
Ich stellte verdammt sicher, daĂ Pilatus seine HĂ€nde wusch
und Sein Schicksal besiegelte.
Erfreut, Sie kennenzulernen,
Ich hoffe, Sie erraten meinen Namen. Aber wo du nicht
draufkommst, ist das, was hinter meinem Spiel steckt
âThe Lord, He loves a rolling stone, leads him around through danger zonesâ singt Roger McGuinn. âA rolling stone gathers no mossâ sagen die Amerikaner. âHow does it feel to be on your own, with no direction home, like a complete unknown, like a rolling stoneâ fragt Bob Dylan. Wer hat nun eigentlich recht? Wird ein Rolling Stone von irgendeinem Gott um Gefahrenzonen herummanövriert â oder ist ein Rolling Stone einsam, völlig unbekannt, der den Weg nach Hause lĂ€ngst nicht mehr kennt? Oder gilt einfach das amerikanische Sprichwort, dass ein rollender Stein kein Moos ansetzt â wie Keith Richards kĂŒrzlich sagte, dass er ohne Tourneen nicht leben könne, da er sonst âentweder zum SĂ€ufer oder zum Junkie wĂŒrde, da er sonst nichts zu tun habeâ?
Nun, wie dem auch sei, âWeg nach Hauseâ oder nicht, die Stones sind jedenfalls alles andere als âcomplete unknownâ und wenn die von wĂŒsten Rebellen zu Pop-Prinzen avancierten Altrocker diesen Sommer ihre Konzerte in Deutschland geben, wird sich diese Frage sowieso niemand stellen. 45- und 70jĂ€hrige werden ihren SpaĂ haben, und kaum jemand wird in Mick Jagger âEverybodyâs Luciferâ (so der Titel einer Biographie von Anthony Scaduto) mehr sehen.
Und doch ist es noch nicht allzulange her, dass am 6.12.69 auf dem Altamont Speedway in Kalifornien der Rock und die Rolling Stones endgĂŒltig und definitiv gezeigt haben, welche MordskrĂ€fte (im wahrsten Sinn des Wortes) sie freisetzen können. Jedem von uns ist bekannt, dass damals der 18jĂ€hrige Farbige Meredith Smith unmittelbar vor der BĂŒhne kaltblĂŒtig von Hellâs Angels ermordet wurde, wĂ€hrend Mick Jagger gerade âSympathy for the Devilâ sang. Aber das Free Festival von Altamont mit seinen mehr als 300 000 Besuchern war weit mehr als das, es war âinsgesamt ein ungeheuerlicher blutiger Exzess der Rockertruppe âHöllenengelâ, die vom Stones-Management als Ordner bestellt worden waren. Sie, und sie allein hatten ihr Fest, indem sie wahllos auf Zuhörer eindroschen, Fotografen mit Billardstöcken maltrĂ€tierten und unter anderem Marty Balin von âJefferson Airplaneâ auf der BĂŒhne bewusstlos schlugenâ (Siegfried Schmidt-Joos). Auf dem mit Menschen, Zelten und Fahrzeugen vollgestopften FestivalgelĂ€nde wurden mindestens 20 schwere UnfĂ€lle registriert. Ein Plymouth fuhr mit hoher Geschwindigkeit in die Menge und tötete zwei Menschen. Ein Junge ertrank im LSD-Rausch in einem Kanal, ein anderer, dem die FĂŒĂe ins Feuer geraten waren, wurde mit schweren Verbrennungen zur Ambulanz gebracht. 19 Ărzte und sechs Psychiater behandelten bis zur Erschöpfung DrogenfĂ€lle, FrĂŒhgeburten, Verletzungen durch SchlĂ€gereien. Altamont, schrieb die Zeitschrift âRolling Stoneâ, war das Ergebnis von teuflischem Egoismus und einem fundamentalen Mangel an Menschlichkeit.
War das alles nur ein Zusammentreffen unglĂŒcklicher ZufĂ€lle oder steckte mehr dahinter? Was âsteckt hinter dem Spielâ, von dem Jagger in âSympathy fĂŒr the Devilâ singt? Oder warum hat Jagger nach Altamont sofort seine Kontakte zu dem Teufelsanbeter Kenneth Anger abgebrochen und ebenso seine Mitwirkung an dessen Film âLucifer Risingâ, in dem Mick Jagger den Teufel darstellen sollte? Hatte er am Ende gemerkt, dass âSympathy for the Devilâ nicht bloĂ ein interessantes und effektvolles Lied, sondern mörderische RealitĂ€t ist?
Dieser Kenneth Anger (geb. 1932), Okkultist und Satanist, war lĂ€ngere Zeit eine Art Guru der Stones. Er ist selbst ein JĂŒnger des gröĂten Satanisten unserer Zeit, Aleister Crowly (1875-1947). Als Filmemacher begann Anger 1967 mit seinem Hauptwerk âLucifer Risingâ, das aufgrund vieler erklĂ€rlicher und unerklĂ€rlicher ZwischenfĂ€lle bis heute noch nicht fertig ist. Der erste Junge fiel aus einem Dachfenster und war tot. Der nĂ€chste, ein 19jĂ€hriger Rockgitarrist, wurde im Umfeld der Charles-Manson-Morde zu lebenslĂ€nglichem Zuchthaus verurteilt, weil er seinen Musiklehrer umgebracht hatte. Als dritter Luzifer war Mick Jagger ausersehen. Der hatte zwar fĂŒr âInvocation of my Demon Brotherâ (âBeschwörung meines DĂ€monen-Brudersâ, ein 1969 veröffentlichtes Fragment von âLucifer Risingâ) die Musik komponiert und am Synthesizer interpretiert; als sich aber die Mordkatastrophe von Altamont ereignet hatte, war Jagger ĂŒber diesen praktizierten Satanismus so erschrocken, dass er von den âForderungen ihrer satanischen MajestĂ€tenâ (LP-Titel 1968) und âHöflichkeit, Sympathie und VerstĂ€ndnis fĂŒr den Teufelâ (âSympathy for the Devilâ) vorerst nichts mehr wissen wollte. Er hatte gemerkt, wie schnell sein vermeintliches âSpielâ mit dem Teufel furchtbare Wirklichkeit geworden war.
Kenneth Anger kommentierte zynisch: âEr hatte zuvor die ganze Magie wohl bloĂ als Spiel verstanden, aber nun wurde es auf eine Art Wirklichkeit, die die Gruppe zerstören konnte. Zwei oder drei Altamonts hĂ€tten die Stones nicht ĂŒberstanden. Er hatte den Film als einen Jux aufgefasst, und nun war er plötzlich zu sehr involviert, um es noch vergnĂŒglich zu findenâ. Und er fĂŒgte hinzu: âAls er Bianca heiratete, trug Mick ein christliches Kreuz. Klar, eine Menge Huren tragen KreuzeâŠâ.
Trotzdem haben die Stones anscheinend noch nicht genug. Ganz locker singt Mick Jagger in âDancing with Mister Dâ: âIch tanzte, tanzte so frei, tanzte mit Herrn T(od)â und sagt in einem Interview unverblĂŒmt: âIch b i n am Okkulten interessiertâ. Auf die Frage âHaltet ihr euch selbst fĂŒr Diener Satans?â antwortete Keith Richards: âWir haben es immer irgendwie akzeptiert. Ich meine, Kenneth Anger hĂ€lt mich fĂŒr seine rechte HandâŠEs gibt schwarze Hexer, die glauben, dass wir getarnte Werkzeuge Luzifers sind, und andere, die uns fĂŒr Luzifer selbst halten. Jedermanns Luziferâ.
Ich weiĂ nicht, ob Du jetzt vielleicht denkst, wir wollen Dir mit irgendwelchen Altweibergeschichten Angst einjagen und den SpaĂ am Konzert verderben. Aber Du hast hoffentlich gemerkt, dass das gerade k e i n e Altweibergeschichten oder Spielchen fĂŒr gelangweilte Rockstars sind, sondern bitterer, blutiger Ernst. Der Teufel lĂ€sst keinen so schnell los, der sich einmal mit ihm eingelassen hat. Er verspricht viel, hĂ€lt wenig, und raubt am Ende alles: âIch habe schon vielen Menschen Seele und Glauben gestohlenâ. Und ob Du ihm gegenĂŒber nun âhöflichâ oder âtaktvollâ bist oder nicht â er âstĂŒrzt deine Seeleâ so oder so âins Verderbenâ (Sympathy for the Devil).
Anderswo steht geschrieben: âDer Teufel ist ein Menschenmörder von Anfang und steht nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die LĂŒge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein LĂŒgner und der Vater derselbenâ.
Da sehen wir also, dass er erstens ein L ĂŒ g n e r ist: er macht Dir irgendwas vor, was gar nicht stimmt â und dass er zweitens ein M ö r d e r ist: seine HauptbeschĂ€ftigung ist es, zu zerstören und umzubringen, wie âSympathy for the Devilâ sehr deutlich ausdrĂŒckt.
Wie schon gesagt, Du kannst darĂŒber lĂ€cheln oder spotten, aber was Mick Jagger in âSympathy for the Devilâ singt, ist tragische W i r k l i c h k e i t ! Er musste dies selber erfahren, nicht nur in Altamont, wo die âHellsâs Angelsâ den mörderischen Kommentar zu seinem Gesang geliefert haben.
Satan ist es, der seine Hand im Spiel hat, wenn Kriege und Revolutionen ausbrechen, wenn Menschen vergewaltigt und ermordet werden, wenn alle Normen verkehrt werden, wenn das Böse gut und die SĂŒnder heilig genannt werden. Er war dabei, als viele von unerer Generation, âjunge Troubadoureâ, ihre SehnsĂŒchte im Traumland Indien zu verwirklichen suchten und dabei jĂ€mmerlich in seinen âFallenâ krepierten, âehe sie Bombay erreichenâ. Eines der Opfer war einer der Stones selber, Brian Jones, der sich mit den heidnisch-vorislamischen Orgien der Panflötenspieler von Joujouka in Marokko eingelassen und eine Platte mit ihrer Musik produziert hatte. Einige Wochen spĂ€ter ertrank er auf rĂ€tselhafte Weise in seinem SwimmingpoolâŠ
Ob es nun um die französische oder russische Revolution, um den Blitzkrieg Hitlers oder den Mord an den Kennedys, oder um irgendein anderes kleines oder groĂes Verbrechen in der Weltgeschichte geht, Satan ist immer der lachende Dritte, âwenn Könige und Königinnen fĂŒr ihre selbtgemachten Götzen kĂ€mpfenâ und dabei den Erdboden mit Leichen fĂŒllen. Er ist immer dabei. . . und noch jemand: âWo es doch letztendlich d u und ich warenâ.
Ob Du es wahrhaben willst oder nicht, auch D u lĂ€sst Dich von ihm als Werkzeug gebrauchen. Du hast wahrscheinlich noch niemand umgebracht, aber Satan ist auch d e r LĂŒgner par excellence und jede LĂŒge, in die Du Dich verstrickt hast, hat ihren Ursprung in ihm, dem âVater der LĂŒgeâ. Mit kleinen LĂŒgen beginnt man, dann kommen groĂe LĂŒgen, dann Neid, Hass, Mord in Gedanken. . . und bald folgen auch Taten. Wenn Du ganz ehrlich bist, dann hat der Teufel auch in Deinem Leben hier und da schon seine Finger im Spiel.
Zum dritten Mal möchten wir es sagen: Du kannst darĂŒber Witze reiĂen und dieses Flugblatt zerreiĂen und wegwerfen, aber damit ist niemand geholfen auĂer dem, der Dein Leben mehr und mehr fĂŒr sich versklaven will.
Und glaub mir, ich schreib hier nicht vom grĂŒnen Tisch aus. Ich könnte Dir von meinem eigenen Leben erzĂ€hlen, wie der Teufel mich in seinen HĂ€nden hatte, bis ich schlieĂlich mit indianischen Zauberern in den Bergen von Huautla in Mexiko an Rauschgiftritualen mit âheiligen Pilzenâ teilnahm. Ein Freund von mir â er ist jetzt 36 â hat genau ein Viertel seines Lebens an der Heroinnadel gehangen.
Aber wir haben einen Weg gefunden, der uns aus dieser Sklaverei herausgefĂŒhrt und uns wirkliche Freiheit geschenkt hat.
In dem schon vorher zitierten Buch â Du hast sicher gemerkt, dass es die Bibel ist â sagt der, der uns freigemacht hat: âWenn nun der Sohn euch freimachen wird, so werdet ihr w i r k l i c h frei seinâ. Und warum kann Er das sagen? Weil âder Sohn Gottes hierzu geoffenbart worden ist, auf dass er die Werke des Teufels vernichteâ. Und ich kann Dir nur sagen, dass Er die Werke des Teufels in meinem Leben und in dem von meinem Freund und im Leben von vielen anderen von uns wirklich vernichtet hat. Und Er hat uns, wie Er selbst versprochen hat, âw i r k l i c hâ frei gemachtâ.
Vielleicht denkst Du, wir möchten Dir mit irgendeinem religiösen Zeigefinger eins ĂŒberbraten, aber dann hast Du Dich gewaltig getĂ€uscht. Uns hat nĂ€mlich keine Philosophie oder Religion geholfen, auch nicht das Christen t u m mit seinen Satzungen und Vorschriften. Nein, keine politische oder religiöse Philosophie, keine Partei oder Organisation hat uns befreit, sondern eine P e r s o n. Nicht Marxismus oder Christen t u m hat uns gerettet, sondern Christ u s. Er, der gekommen ist, um die Werke des Teufels zu zerstören, der âdurch seinen Tod den zunichte machte, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufelâ, Er hat Sich als l e b e n d i g e Person, ja als der lebendige Gott erwiesen, indem Er aus den Toten auferstanden ist. Und Er ist nicht nur eine lebendige, sondern auch eine lebendig machende Person, der uns, die wir schon halbtot waren, neues, ewiges Leben geschenkt hat.
