Moderne Theologie in unserer Zeit.

Ist möglicherweise ein Bild von Text „Es ist nichts neu in der Theologie ausgenommen das, was falsch ist. Charles Haddon Spurgeon“


1. Die Bibel enthält Fehler.
2. Die Bibel enthält Widersprüche.
3. Die Bibel wurde nicht von Gott inspiriert.
4. Die Bibel wurde verfälscht.
5. Jesus Christus ist nicht Gott.
6. Die Dreieinheit ist unbiblisch.
7. Jesus Christus starb nicht an Kreuz.
8. Jesus Christus ist nicht von den Toten auferstanden.
9. Jesus Christus ist nicht der einzige Weg in den Himmel.
10. Jesus Christus kommt nicht wieder.
11. Es gibt keine Hölle.
12. Es gibt keinen Himmel. 
13. Durch gute Werke (Gesetz Mose) kommen wir in den Himmel.  
14. Religionen müssen sich vereinen.
15. Wir haben alle den selben Gott.
Wenn irgendeiner dieser Punkte in deiner Gemeinde/ Kirche oder Umgebung gelehrt wird, dann weißt du, dass Satan spricht. Hier gibt es keine zweite Meinung.
Giuliano Rodríguez Aponte

Am heutigen Tag im Jahr 1967 wurde Jerusalem von unseren tapferen israelischen Truppen wieder vereint. Jerusalem ist die ewige ungeteilte Hauptstadt Israels.

Warum ist Jerusalem die wichtigste Stadt der Welt? Warum ist Jerusalem für uns Christen so wichtig? 

Weil Jesus Christus in Jerusalem, auf dem Ölberg, sichtbar für alle Welt und zum Heil für das Volk Gottes, die Juden, wiederkommen wird! Er wird dort wiederkommen, wo er bei seiner Himmelfahrt die Erde verlassen hat. Jerusalem ist der geografische Mittelpunkt der Christenheit. Hier lehrte Jesus Christus im Tempel, hier wurde er gekreuzigt und hier ist er auferstanden. Jesus hat zu seinen Lebzeiten über Jerusalem geweint. Weil er Jerusalem liebte und liebt, sich das Volk aber nicht zu ihm wenden und ihn als Erlöser erkennen und annehmen wollte. Bis heute! Der Herr Jesus wird auf dem Ölberg neben Jerusalem wieder sichtbar auf die Erde kommen. Er wird von Jerusalem aus für 1000 Jahre über die ganze Erde regieren. Das versucht der Böse natürlich mit allen Mitteln zu verhindern. Deshalb auch auch der zunehmende Hass auf das Volk Gottes des Alten und des Neuen Testamentes. Und obwohl viele von den orthodoxen Juden immer noch die selben Pharisäer sind wie zur Zeit Jesu und das restliche Israel sündigen wie die restliche Welt, sind die Juden immer noch der empfindliche Augapfel Gottes. Ein Teil der Juden wird sich einst komplett zu Jesus Christus bekehren. Gott segne Jerusalem. eckkrifix

Das große Massaker in Nigeria war ein gemeiner und satanischer Angriff auf alle Christen der Welt.

Wie Jesus Christus, der Sohn Gottes, von den Menschen gejagt und ermordet wurde, so sind es seine treuen Gefolgsleute, die Christen, die heute weltweit die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft ist. Das müssen wir so hinnehmen und aussprechen. Wir müssen auch akzeptieren, dass sich kaum Politiker, kein Steinmeier, kein Johnson, kein Macron, kein Biden und alle anderen politisch “starken” Männer und Frauen, die sich ansonsten so für bedeutsam halten, für Gläubige einsetzen. Und wer in unseren Breiten bekennt doch noch laut: Ich bin Christ? Wir sehen den steigen Hass gegen Gott und seine Leute.

“Und damals im Gasthaus in Betlehem war kein Platz für ihn. Er wurde ein bisschen älter, es gab auch keinen Platz in seiner Familie, seine Familie wandte sich gegen ihn. Er ging zum Tempel, keine Annahme für ihn im Tempel, der Tempel wandte sich gegen ihn. Und als er starb, gab es nur einen Platz am Kreuz. Er starb außerhalb der Stadt.

Nun, warum in Gottes Namen erwartest du, überall akzeptiert zu werden? Wie könnte es sein, dass die Welt nicht mit dem heiligsten Mann etwas zu tun haben wollte der je gelebt hat und mit dir und mir in Harmonie sein sollte? Sind wir kompromittiert? Haben wir keinen geistlich starken Stand? ” Leonard Ravenhill

Heute feiert Israel das jüdische Wochenfest Shavuot.

Heute wird der Empfang der zehn Gebote Gottes an sein Volk gefeiert:

Die »Zehn Gebote« sind nicht nur ein klassischer
Film mit Charlton Heston in der Hauptrolle. Sie
haben als eine der Grundlagen für unsere westliche
Gesellschaft und unsere Gesetze gedient.
Außerdem hoffen viele Menschen, dass sie in
den Himmel kommen, wenn sie die Gebote halten.
Die Zehn Gebote sind in den USA auch poli46
tisch ein »heißes Eisen« geworden, indem Schulen
und andere öffentliche Einrichtungen entscheiden
müssen, ob sie sie weiterhin aushängen oder aber
von ihrem Grundstück verbannen.
Doch trotz all dieser Meinungsverschiedenheiten
habe ich entdeckt, dass die meisten Menschen
nicht einmal die Hälfte der Zehn Gebote
nennen können! Kannst du es? Vergiss nicht: Sie
sind ziemlich wichtig. Schließlich erwartet Gott,
dass wir uns an seinen Maßstab halten, und er
wird letztendlich jeden Einzelnen von uns danach
richten. Die Zehn Gebote zeigen diesen Maßstab
Gottes gut. Deshalb wollen wir jedes dieser Gebote
und ihre Bedeutung ansehen. Die Zehn Gebote
findet man in 2. Mose 20,1-17.
1. »Ich bin der Herr, dein Gott … du sollst keine
anderen Götter neben mir haben!«
Einfach ausgedrückt: Gott verlangt, dass er
unser »Gott« ist. Er erwartet von uns, dass wir ihn
genauso lieben, wie er uns liebt. Er erwartet von
uns, dass wir niemanden mehr schätzen oder
ehren als ihn. Das ist nicht selbstsüchtig oder egoistisch
von Gott – es ist einfach angemessen und
richtig, dass du und ich den lieben und verehren,
der uns das Leben gegeben hat und der für immer
über das ganze Universum herrscht.
2. »Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis
machen, weder von dem, was oben im Himmel,
noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem,
was in den Wassern, unter der Erde ist.«
Wir sollen Gott so kennen und lieben, wie er
wirklich ist. Gott gibt uns nicht die Freiheit, das
über ihn zu glauben, was wir über ihn glauben
wollen. Er erwartet von jedem von uns, dass wir
ihn ernsthaft suchen. Und wenn wir das tun, verspricht
er, dass er uns zeigt, wie er ist.
Es gibt heutzutage viele Vorstellungen davon,
wie Gott sein könnte. Es ist alles dabei, von einer
»höheren Macht« bis hin zu einer Märchenfigur.
Manche Religionen behaupten, dass es viele Götter
gibt. Für manche Menschen ist die Natur Gott.
Für andere ist Sex, Geld, Macht oder Liebe ihr
»Gott«. Sogar unter den Menschen, die an den Gott
der Bibel glauben, gibt es solche, denen einige von
Gottes Eigenschaften nicht gefallen und die sich
deswegen nach ihren Vorstellungen ihr eigenes
Bild von Gott machen.
Dieses Gebot ist von entscheidender Bedeutung,
weil eine Person letzten Endes so werden
wird, wie ihre Vorstellung von Gott ist. Tief drinnen
in jedem menschlichen Wesen ist ein Verlangen,
etwas oder jemanden zu verehren oder
anzubeten.
Anbetung beschränkt sich nicht auf
das, was man in einer Kirche, Synagoge oder
Moschee tut. Anbetung
beinhaltet Bewunderung
und Wertschätzung. Wer den wahren Gott versteht
und ihn anbetet, wird wachsen und ihm immer
ähnlicher werden. Doch ein Mensch, der etwas
anderes am meisten bewundert oder am höchsten
schätzt, was weniger Wert hat als der wahre
Gott, wird letzten Endes diesem falschen »Gott«
immer ähnlicher werden.
3. »Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes,
nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht
ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.«
Dieses Gebot wird oft durch bloße Nachlässigkeit
gebrochen. Viele Menschen fluchen mit Wörtern
wie »Gott« und »Jesus«, ohne überhaupt darüber
nachzudenken. Vielleicht missbrauchen sie
den Namen Gottes, nachdem sie eine Prüfung verhauen
oder eine Rechnung vergessen haben, wenn
ihnen im Straßenverkehr die Vorfahrt genommen
wurde oder sie sich über irgendetwas ärgern.
Wenn ich Menschen mit dem Wort »Gott« fluchen
höre, frage ich oft: »Wie bitte?«, als ob ich sie
nicht gehört habe. Ihr verwirrter Gesichtsausdruck
zeigt, dass sie nicht wirklich darüber nachgedacht
haben, bevor sie dieses Wort sagten – sie haben nur
aus Gewohnheit geflucht. Genau das ist es, was mit
»seinen Namen missbrauchen« gemeint ist – Gottes
Namen in einer gedankenlosen und leichtsinnigen
Art und Weise zu benutzen, ohne ihm den
angemessenen Respekt zu geben.
Tatsächlich ist für viele Menschen der Name
Gottes nicht mehr als ein Wort, mit dem sie ihren
Ärger oder ihre Empörung ausdrücken können.
Jahrelang dachte ich, es wäre cool zu fluchen. Viele
Ausdrücke, die ich vor meinen Freunden benutzte,
hätte ich niemals vor meiner Mutter benutzt. Statt
Gott zu ehren für das, was er ist, zeigte ich völlige
Verachtung seiner Person gegenüber. Jesus sagte,
dass das, was wir sagen, zeigt, was in unseren Herzen
ist. Wenn du einmal hinhörst, was du über Gott
sagst, was zeigt dir das über das, was in deinem
Herzen ist?
Mal nebenbei gefragt: Ist dir schon einmal aufgefallen,
dass nur die christlichen Namen für Gott
als Fluch hergenommen werden? Überall, wo ich
hingereist bin, hörte ich »Gott«, »Herr«, »Jesus« und
»Christus« als Fluch – aber niemals irgendwelche
anderen Namen. Zum Beispiel kann ich mich
nicht daran erinnern, dass unser Lehrer uns Tests
zurückgegeben hat und einer meiner Mitschüler
ausgerufen hätte: »O Buddha!« Auch habe ich noch
nie gehört, dass jemand »Allah« in einem Fluch
verwendet. Könnte es sein, dass es den schlimmsten
Feind unserer Seelen, der den Namen des einzig
wahren Gottes kennt, freut, wenn wir mit diesen
Namen fluchen, ihm andere Namen aber egal
sind?
Das Furchterregendste an diesem Gebot ist,
dass viele Menschen es unbewusst jeden Tag brechen,
obwohl es das einzige Gebot ist, in dem Gott
im selben Satz mit einer Strafe warnt: »… denn der
Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen
Namen missbraucht.« Bist du beunruhigt? Ja das
solltest du sein. Aber lies weiter – wir werden spä50
ter noch darüber sprechen, was man dagegen tun
kann.
4. »Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn!
Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke
tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn,
deines Gottes; da sollst du kein Werk tun.«
Dieses Gebot erinnert uns an die einfache Tatsache,
dass Gott selbst die Quelle des Lebens ist.
Wir sollen uns jede Woche einen Tag nehmen, um
uns geistlich und körperlich zu erfrischen – einen
Tag, um uns daran zu erinnern, dass wir zu Gott
gehören, und um ihn angemessen anzubeten. Und
trotzdem sind manche Menschen so rebellisch
gegen Gott, dass sie ihm nicht einmal gehorchen
wollen, wenn er ihnen sagt, dass sie sich entspannen
sollen!
Dieses Gebot ist ein perfektes Beispiel dafür,
dass Gottes Gebote in Liebe und zu unserem Nutzen
gegeben sind. In unserer Welt gibt es viel
Komfort, der unser Leben einfacher und leichter
machen soll. Mikrowellen, Handys, Computer,
Autos und Maschinen übernehmen viel von der
Arbeit, die früher durch Menschen getan werden
musste. In den 1960ern haben Wissenschaftler darüber
nachgegrübelt, was die Menschen mit all ihrer
Freizeit tun würden, wo nun Computer und Maschinen
so viel für sie tun! Und trotzdem sind wir
jetzt viel mehr geplagt, gehetzt, gestresst und abgemüht
als zu jeder anderen Zeit in der Geschichte.
Milliarden von Menschen sind von seelischen
und körperlichen Krankheiten geplagt, die durch
Stress und Sorgen verursacht sind. Ob du es
glaubst oder nicht: Es gab eine Zeit, die noch nicht
allzu lange her ist, da hat kaum jemand am Sonntag
gearbeitet. Es gab einen Tag, der reserviert war
für Gottesdienst und Familie. Das war eine Zeit,
in der die Menschen gesünder und glücklicher
waren, obwohl es weniger Bequemlichkeiten gab.
Vielleicht sollten wir von diesen Menschen etwas
lernen.
5. »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.«
Glaubst du, dass Gott an die Pubertät dachte,
als er uns dieses Gebot gab? Ich bin mir sicher, dass
er daran dachte, und ich bin mir auch sicher, dass
ihm bewusst war, wie schwer es sein kann, unseren
Eltern Ehre und Respekt zu erweisen – egal, in welcher
Phase des Lebens wir (oder sie) gerade sind.
Und trotzdem sagt uns Gott, dass wir unsere Eltern
ehren, sie achten und ihnen gehorchen sollen.
Nicht nur in einem allgemeinen Sinn oder wenn
wir sowieso schon mit ihnen übereinstimmen,
sondern es bedeutet: immer! Wenn wir das missachten,
ist das Sünde – eine sehr schwerwiegende
Sünde.
Manchmal fragen Menschen, ob von ihnen
verlangt wird, dass sie einen Elternteil ehren, der
sich falsch verhält. Ja, wir sollen sie weiter ehren,
einfach deshalb, weil sie diejenigen sind, die uns
in diese Welt gebracht haben. Wir sollen unsere
Eltern immer ehren, doch es kann Fälle geben,
in denen wir ihnen nicht gehorchen müssen. Das
deutlichste Beispiel wäre, wenn unsere Eltern von
uns etwas verlangen würden, was Sünde ist. Offensichtlich
sollen wir unseren Eltern nicht gehorchen,
wenn sie etwas von uns verlangen, was Gott
verbietet.
6. »Du sollst nicht töten.«
Ich weiß, was du jetzt denkst: »Endlich kommen
wir zu einem Gebot, das ich nicht gebrochen
habe!« Ja, wir haben alle geflucht, den Tag des
Herrn nicht beachtet, sind falschen Vorstellungen
über Gott gefolgt und haben unsere Eltern nicht
geehrt. Aber wenigstens haben wir niemanden
getötet. Oft habe ich Menschen tatsächlich gefragt,
warum sie denken, dass Gott sie in den Himmel
lassen sollte, und eine der häufigsten Antworten
ist: »Weil ich nie jemanden getötet habe.«
Jesus wies jedoch darauf hin, dass Gottes Maßstab
nicht nur unsere Taten betrifft, sondern auch
unsere Worte und die Einstellungen unseres Herzens.
Das ist, was er gesagt hat: »Ihr habt gehört,
dass zu den Alten gesagt ist: ›Du sollst nicht töten‹
… Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder
ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen
sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: ›Raka!‹ (d. h.
›Dummkopf‹ oder ›Nichtsnutz‹), der wird dem
Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: ›Du Narr!‹,
der wird dem höllischen Feuer verfallen sein«
(Matthäus 5,21-22).
Gott ist an unseren Herzen und an unseren
Motiven interessiert. Es ist lobenswert, dass du
tatsächlich niemanden getötet hast, der dich zornig
gemacht hat. Aber es ist eigentlich dein Herz,
das zählt. Wer von uns könnte sagen, dass er
noch nie jemanden gehasst, noch nie nach Rache
gesucht, noch nie jemandes Ansehen mit seinen
Worten zerstört hat oder eifersüchtig oder neidisch
gewesen ist? Diese Gedanken, Worte und
Taten kommen alle von unserem Egoismus und
entsprechen nicht der Liebe, die Gott von uns erwartet.
7. »Du sollst nicht ehebrechen.«
Gott erdachte sich Ehe und Familie. Dieses
Gebot gab er uns, um diese wichtige Einrichtung
zu schützen und ein liebendes und stabiles Umfeld
für Eltern und Kinder zu schaffen.
Die Bibel lehrt, dass Ehebruch ein direkter
Angriff auf die Familie ist. Ebenso verbietet dieses
Gebot Sex vor oder außerhalb der Ehe. Manchmal
kommt es vor, dass Menschen nächtelang wachliegen
und davon träumen, dieses Gebot auf verschiedene
Weise zu brechen, während sie trotzdem
körperlich – aber eben nur körperlich – rein
oder treu bleiben.
Das Anschauen von Pornografie, der Besuch
von Strip-Lokalen und das Fantasieren über Lie54
besromane führen vielleicht nicht zu einem körperlich
begangenen Ehebruch, doch es füttert das
egoistische und ehebrecherische Herz in uns. Für
Gott ist es zu wenig, wenn wir das Gebot körperlich
halten, während wir es in unseren Gedanken brechen.
(Ich wette, dein Ehepartner wäre auch nicht
so froh darüber!)
Versteh mich nicht falsch. Sex ist nichts
Schlechtes – es ist sogar etwas Wundervolles. Es ist
der Missbrauch von Sex, den Gott verurteilt. Die
erste Anweisung, die Gott Adam und Eva gab, hatte
im Grunde mit Sex zu tun. Als er ihnen sagte: »Seid
fruchtbar und mehrt euch«, bezog er sich nicht
auf Gartenbau oder Tierzucht. Und als Adam und
Eva begeistert ihren Teil dazu beitrugen, dieser Anweisung
zu folgen, sagte Gott nicht erschrocken:
»Das hab ich nicht gemeint!«
Gottes Gebote sind uns in Liebe gegeben. Er
gibt uns seine Gebote über sexuelle Treue nicht,
um uns unser Vergnügen zu rauben, sondern vielmehr
deshalb, um uns ein Leben mit Intimität
und reinem Gewissen, mit einem lebenslangen
Ehepartner zu schenken. Heutzutage leiden viele
Menschen an tiefen emotionalen Schmerzen.
Kannst du dir irgendetwas vorstellen, das mehr
Schmerz und Verletzungen verursacht hat als die
Missachtung
von Gottes Geboten über Sexualität?
8. »Du sollst nicht stehlen.«
Wir dürfen nicht irgendetwas nehmen, das
einer anderen Person gehört. Dabei macht es nichts
aus, ob wir etwas Teures nehmen oder etwas von
geringem
Wert. Es macht nichts aus, ob wir von Reichen
stehlen, die »es nicht einmal merken«, oder
von den Armen, die sich nicht wehren können. Dieses
Gebot beinhaltet auch das Betrügen bei einer
Prüfung und Steuerhinterziehung. Wir dürfen niemals
nehmen, was einem anderen gehört.
9. »Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen
Nächsten!«
Gott ist ehrlich, und wir sollen es auch sein. Uns
ist es verboten, über jemanden Lügen zu verbreiten
oder jemanden anzulügen. Dieses Gebot verbietet
Gerüchte und Lästern über andere Menschen.
Unser Wort soll wahr sein – unter allen
Umständen!
10. »Du sollst nicht begehren das Haus deines
Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines
Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd,
noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgendetwas,
das dein Nächster hat!«
Während nichts falsch daran ist, hart zu arbeiten,
um etwas zu bekommen, das wir wollen, verbietet
uns dieses Gebot, etwas unbedingt zu wollen
(zu begehren), das rechtmäßig nicht uns gehört.
Dieses Gebot betrifft die Motive in unserem Her56
zen und verlangt von uns, zufrieden zu sein mit
dem, was wir haben. Das ist hart in unserer materialistischen
Welt, in der wir täglich mit Werbung
für Dinge bombardiert werden, von denen uns
gesagt wird, dass wir sie brauchen, um wirklich
glücklich zu sein.
Dieses Gebot geht über das Begehren von materialistischem
Besitz hinaus. Es beinhaltet, dass
wir zufrieden sein sollen mit unserem Aussehen,
unserer
Intelligenz, unserem Erbe, unseren Körpermaßen
usw. Warst du jemals eifersüchtig auf
das Aussehen oder die Intelligenz eines anderen?
Dann hast du dieses Gebot gebrochen.
GroSSe Schwierigkeite n
Wenn dies der Maßstab ist, nach dem Gott die
Menschheit richten wird, dann reicht ein Blick
auf diese Liste, der mir sagt, dass ich in Schwierigkeiten
bin – in großen Schwierigkeiten! Denn ich
habe alle diese Gebote gebrochen!
Wenn dies das Ende der Geschichte wäre,
müssten wir schlussfolgern, dass es nicht viel
Hoffnung gibt, dass wir es jemals in den Himmel
schaffen können. Um von Gott angenommen zu
werden, beschäftigen sich manche verzweifelt
mit Religion, versuchen es mit Philosophie oder
leben asketisch. Andere hoffen, dass sie gerettet
werden, wenn sie genug Gutes tun, um das
Schlechte auszugleichen, das sie getan haben. Ich
habe früher gedacht, dass Gott nicht jeden in die
Hölle schicken kann und dass es reicht, wenn ich
zu den besseren 10 oder 20 Prozent der Menschheit
gehöre. Ich meinte damals, dass ich dann
eine ziemlich gute Chance hätte, in den Himmel
zu kommen.
Natürlich lassen alle diese Ansätze einen entscheidenden
Punkt außer Acht: Unser moralisches
Problem vor Gott betrifft nicht nur die Taten, die
wir begangen haben. Es geht tiefer, denn wir sind
bis in unser innerstes Wesen hinein egoistisch.
Und die Lösung dieses Problems ist viel großartiger,
als du und ich uns das jemals selbst ausdenken
könnten.

www.clv-server.de/pdf/256143.pdf

Brutales Massaker in Nigeria: Angreifer töten 100 Menschen in katholischer Kirche.

Bisher fanden derartige Übergriffe fast ausschließlich im Norden des Landes statt. Der Vorfall gestern ereignete sich jedoch in der Stadt Owo im südwestlichen Bundesstaat Ondo. Bewaffnete Angreifer stürmten die Pfingstmesse der katholischen St. Francis Church, schossen wahllos auf die Gottesdienstbesucher und entführten den Priester und weitere Christen. Laut verschiedenen lokalen Quellen gibt es zahlreiche weitere Verletzte, zu den Opfern sollen auch viele Kinder gehören. Die Situation ist bislang unübersichtlich – die genaue Zahl der Opfer ist unklar und bisher hat sich niemand zu dem Angriff bekannt. Doch in Nigeria ist Gewalt gegen Christen keine Seltenheit: Im Norden tötet und entführt die islamisch-extremistische Boko Haram seit Jahren Christen. Militante Fulani-Kämpfer greifen gezielt christlich geprägte Dörfer an. Nun ist zum ersten Mal auch im Süden Nigerias ein großer Anschlag verübt worden. Und eines ist sicher: Unsere Geschwister in Nigeria brauchen dringend unser Gebet! Bitte bete für die Angehörigen der Opfer um Trost und Gottes Beistand in dieser Zeit. Bete für die Verletzten, dass Jesus sie heilt und versorgt. Bete für die Ärzte, die sich um die Verletzten kümmern. Bete für die Sicherheitskräfte, die für Ruhe sorgen sollen und auf der Suche nach den Tätern sind. Bete für die Pastoren und Priester in der Region, dass sie ihre Gemeinden gut führen können und Kraft und Mut haben, mit der Situation umzugehen. Bete, dass es nicht zu Racheakten kommt. Bete, dass Gott alle Angst von seiner Gemeinde in Nigeria nimmt und sie mutig seine Liebe bezeugen kann! Und bete auch für die Angreifer, dass Jesus ihnen begegnet und sie umkehren von ihren bösen Wegen. (Open Doors)

Im Namen des muslimischen Allahs zerfetzte Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder (mit Kulleraugen!) die blutüberströmt in eine Kirche verteilt liegen werden wir in Europa und schon gar dreimal nicht in Deutschland jedenfalls nicht zu sehen bekommen – wir werden idealerweise nicht mal etwas darüber erfahren – und wenn dann nur ganz schnell, nebenbei, am Rande, max. zwei Sätze in der Tagesschau – wenn überhaupt….
Wann wachen die Deutschen endlich auf und erkennen die immense, ungeheure Manipulations-/Hirnwäsche-Agenda der uns beherrschenden/erdrückenden politmedialen Systems/Kartells in Deutschland?

Bon-Jovi-Bassist gestorben.

“Alec John Such gründete die Rockband Bon Jovi mit. Nun starb der Bassist im Alter von 70 Jahren.
Sie seien „untröstlich“ über den Tod ihres lieben Freundes, teilte die Band am Sonntag mit. Als Gründungsmitglied habe er wesentlich zu der Entstehung der Band beigetragen.
„Alec war immer wild und voller Leben“, hieß es weiter. Über die Todesursache wurde zunächst nichts bekannt.
Keyboarder David Bryan, der 1983 mit Sänger Jon Bon Jovi, Schlagzeuger Tico Torres sowie den Gitarristen Dave Sabo, Richie Sambora und Such die Band gegründete hatte, würdigte den Verstorbenen auf Twitter: „Es war eine Ehre und ein Vergnügen, die Bühne und das Leben mit dir zu teilen“, schrieb der Musiker.
Die Band wurde in den 1980er Jahren durch Hits wie „Runaway“, „Livin’ on a Prayer“, „You Give Love a Bad Name“ und „Wanted Dead or Alive“ berühmt.” Bild.de

Da gibt es einen, der redet laut und bestimmt. Er achtet nicht auf Stars oder Prominente. Er ist nicht angepasst und trotzdem bereist er den ganzen Erdball und spricht alle Sprachen. Er geht zu Armen und zu Reichen, zu Bettlern und Königen, zu Promis und Fuzzies. Er kennt keine Grenzen, keine Scham hält ihn davon ab, seinen Text zu geben; doch der Inhalt seiner Rede ist immer der gleiche. Jeder verwünscht ihn, keiner entgeht ihm; jeder hört seine Stimme, ob er will oder nicht.

Er ist weder gebildet noch höflich. Er unterbricht Veranstaltungen oder stellt sich mitten in privaten Vergnügungen ein. Er lauert an der Tür und besucht Büros und Betriebe. Beim Sport ist er gerne, auch auf Autobahnen und in Flugzeugen, sogar Space-Shuttles kann er fliegen (oder auch nicht – wie man’s nimmt!). Er hat Audienzen ohne Anmeldung und erscheint selbst bei prominentesten Persönlichkeiten, ohne vorher anzuklopfen. Er liebt Schlösser und Paläste, aber er verschmäht auch nicht die ärmsten Gassen, um dort tätig zu sein. Er ist ebenso Raver und ein vorzüglicher Walzer-Tänzer. Jede Zeitung berichtet tagtäglich von ihm und seinen Machenschaften:

Die Rede ist vom Tod.

In der Bibel steht, dass „Und wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber [kommt] das Gericht.“ (Hebräer 9,27)

Es gibt nur einen Weg, dem Gericht und somit dem ewigen Tod zu entfliehen: Jesus Christus sagt: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.“ (Johannes 5,24)

Der Tod ist ein Prediger der alten Schule, niemand kann ihm den Mund verbieten.

Bilderberg-Konferenz 2022 findet gerade statt – und NIEMAND berichtet darüber. Echtes Geheimtreffen von Leuten, die unsere Zukunft bestimmen wollen.

Das Gericht über die Reichen

Wohlan nun, ihr Reichen, weinet und heulet über euer Elend, das über euch kommen wird! Euer Reichtum ist verfault, eure Kleider sind mottenfräßig geworden. Euer Gold und Silber ist verrostet, und sein Rost wird euch zum Zeugnis sein und wird euer Fleisch fressen wie ein Feuer. Ihr habt euch Schätze gesammelt in den letzten Tagen. Siehe, der Arbeiter Lohn, die euer Land eingeerntet haben, der von euch abgebrochen ist, der schreit, und das Rufen der Ernter ist gekommen vor die Ohren des HERRN Zebaoth. Ihr habt wohlgelebt auf Erden und eure Wollust gehabt und eure Herzen geweidet am Schlachttag. Ihr habt verurteilt den Gerechten und getötet, und er hat euch nicht widerstanden.”(Jakobus 5,1-6)

6. Juni 1971 – In der Illustrierten „Stern“ bekennen sich 374 Frauen dazu, dass sie abgetrieben haben. 

Abtreibung niemals: The womb was never designed to be a tomb.

Wenn wir zulassen, dass ungeborene Kinder getötet werden, wird man früher oder später auch alte Menschen töten. Das Unwort Euthanasie und auch die Praxis der Euthanasie sind zurück aus einer Geschichte, von der die öffentliche Meinung behauptet, sie lehne alles ab, was damals unter Hitler geschah. Wenn man gesunde Kinder, die ein ganzes Leben vor sich hätten, töten darf, ist nicht einzusehen, warum man alte, mehr oder weniger schwerkranke Menschen, die ihr Leben gelebt haben und keine Zukunft mehr vor sich haben, nicht erst recht töten sollte, um ihnen damit das Sterben leichter zu machen und das Leben anderer Menschen zu entlasten?

Es ist zu befürchten: Der Druck, der dieser Logik entspricht, wird noch zunehmen und die Euthanasie wird sich in vielen Ländern durchsetzen und die noch gesetzten Grenzen in Richtung „noch mehr“ und „noch leichter“ verschieben. Und das wird solange bleiben und weitergehen, als die Gesellschaft in ihrem kollektiven Gewissen nicht umkehrt zu dem lebendigen Gott und die Euthanasie erkennt als das, was sie ist: ein Teil der „Kultur des Todes“.

Dies ist umso einsichtiger, wenn man bedenkt: Pflege alter oder behinderter Menschen war früher erstens technisch schwieriger und zweitens gab es weithin nicht die Vorstellung von der Unantastbarkeit des schuldlosen Lebens, wie sie durch das Christentum gekommen und auch durchgesetzt wurde. Heute haben wir mehr Reichtum und mehr Möglichkeiten, aber uns fehlt mehr und mehr die geistige Verwurzelung im Glauben an den Gott, der das Leben schuf und liebt und uns erkennen lässt: „Du sollst nicht morden“ und Mord ist es eben, wenn man einen unschuldigen Menschen direkt tötet, wer immer er sei und wie auch sein Zustand sein mag. A.Laun

Am 03. Juni 1924 verstarb Franz Kafka.

„Jesus ist die Axt für das gefrorene Meer in uns.“
Franz Kafka

Franz Kafka: Heimkehr
Ich bin zurückgekehrt, ich habe den Flur durchschritten und blicke mich um. Es ist meines Vaters alter Hof. Die Pfütze in der Mitte. Altes, unbrauchbares Gerät, ineinander verfahren, verstellt den Weg zur Bodentreppe. Die Katze lauert auf dem Geländer. Ein zerrissenes Tuch, einmal im Spiel um eine Stange gewunden, hebt sich im Wind. Ich bin angekommen. Wer wird mich empfangen? Wer wartet hinter der Tür der Küche? Rauch kommt aus dem Schornstein, der Kaffee zum Abendessen wird gekocht. Ist dir heimlich, fühlst du dich zu Hause? Ich weiß es nicht, ich bin sehr unsicher. Meines Vaters Haus ist es, aber kalt steht Stück neben Stück, als wäre jedes mit seinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt, die ich teils vergessen habe, teils niemals kannte. Was kann ich ihnen nützen, was bin ich ihnen und sei ich auch des Vaters, des alten Landwirts Sohn. Und ich wage nicht, an der Küchentür zu klopfen, nur von der Ferne horche ich, nur von der Ferne horche ich stehend, nicht so, dass ich als Horcher überrascht werden könnte. Und weil ich von der Ferne horche, erhorche ich nichts, nur einen leichten Uhrenschlag höre ich oder glaube ihn vielleicht nur zu hören, herüber aus den Kindertagen. Was sonst in der Küche geschieht, ist das Geheimnis der dort Sitzenden, das sie vor mir wahren. Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man. Wie wäre es, wenn jetzt jemand die Tür öffnete und mich etwas fragte. Wäre ich dann nicht selbst wie einer, der sein Geheimnis wahren will.

Der Text handelt von einem Sohn, der nach langer Zeit wieder nach Hause kommt, jedoch unsicher ist, ob er willkommen ist, sodass er es nicht wagt, in das Elternhaus einzutreten. Der Titel vermittelt dem Leser zunächst eine positive Grundhaltung. Am Ende ist jedoch klar, dass zwischen Vater und Sohn keine echte Beziehung besteht. Der Ich-Erzähler empfindet in den ersten Sätzen seine Rückkehr als Hoffnung. Doch die angenehme Vorstellung der „Heimkehr“ wird schon durch die Beschreibung des Ortes zerstört: „Altes, unbrauchbares Gerät, ineinander verfahren, verstellt den Weg zur Bodentreppe“. Dieser Gegensatz zur Erwartung des Lesers zeigt die Entfremdung des Heimkehrenden vom Ort seiner Kindheit. Die Angst des Ich-Erzählers steigert sich durch die Fragen, die er sich selbst stellt: „Wer wird mich empfangen? Wer wartet hinter der Tür der Küche?“ Die fehlende Beziehung zu seinem Vater ist ihm deutlich, was er in seiner Wahrnehmung des Hofes ausdrückt: „Meines Vaters Haus ist es, aber kalt steht Stück neben Stück, als wäre jedes mit seinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt, …“. Ihn quälen Selbstzweifel: „Was kann ich ihnen nützen, was bin ich ihnen …“.

Durch Horchen versucht er, die Reaktion auf seine Heimkehr zu erraten. Je länger der Erzähler vor der Tür steht, desto geringer wird sein Mut, die Tür zu öffnen und seiner Familie zu begegnen. Die letzte Frage der Erzählung ist nicht einmal mehr mit einem Fragezeichen versehen. Für den Ich-Erzähler ist klar, dass dies nicht mehr sein Zuhause ist und er hat mit der Situation abgeschlossen.

Auch Franz Kafka selbst war Zeit seines Lebens von Unsicherheit und Selbstzweifeln geprägt. Er fühlte sich minderwertig. Seinen Schuldkomplex, den Ansprüchen seines Vaters nicht zu genügen, verarbeitet er in seinen Werken.

Offen für den Leser bleibt auch, woher der Ich-Erzähler heimkehrt: Er könnte Soldat im ersten Weltkrieg gewesen sein. Andere Deutungen sehen in dem Text eine Umkehrung des biblischen Gleichnisses des „verlorenen Sohnes“, das Jesus erzählt:
Der verlorene Sohn
«Ein Mann hatte zwei Söhne», erzählte Jesus. «Eines Tages sagte der Jüngere zu ihm: ‘Vater, ich will jetzt schon meinen Anteil am Erbe ausbezahlt haben.’ Da teilte der Vater sein Vermögen unter ihnen auf.
Nur wenige Tage später packte der jüngere Sohn alles zusammen, verließ seinen Vater und reiste ins Ausland. Endlich konnte er sein Leben in vollen Zügen genießen. Er leistete sich, was er wollte, bis er schließlich keinen Pfennig mehr besaß. Zu allem Unglück brach in dieser Zeit eine große Hungersnot aus. Es ging ihm sehr schlecht.
In seiner Verzweiflung bettelte er so lange bei einem Bauern, bis der ihn zum Schweinehüten auf die Felder schickte. Oft quälte ihn der Hunger so, dass er froh gewesen wäre, etwas vom Schweinefutter zu bekommen. Aber selbst davon erhielt er nichts.
Da kam er zur Besinnung: ‘Bei meinem Vater hat jeder Arbeiter mehr als genug zu essen, und ich sterbe hier vor Hunger. Ich will zu meinem Vater gehen und ihm sagen: Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert. Aber kann ich nicht als Arbeiter bei dir bleiben?’
Er stand auf und ging zurück zu seinem Vater. Der erkannte ihn schon von weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küßte ihn.
Doch der Sohn bekannte: ‘Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert.’
Sein Vater aber befahl den Knechten: ‘Beeilt euch! Holt den schönsten Anzug, den wir im Hause haben, und gebt ihn meinem Sohn. Bringt auch einen kostbaren Ring und Schuhe für ihn! Schlachtet das Kalb, das wir gemästet haben! Wir wollen feiern! Mein Sohn war tot, jetzt lebt er wieder. Er war verloren, jetzt hat er zurückgefunden.’ Und sie begannen ein fröhliches Fest.
Inzwischen kam der ältere Sohn nach Hause. Er hatte auf dem Feld gearbeitet und hörte schon von weitem die Tanzmusik. Erstaunt fragte er einen Knecht: ‘Was wird denn hier gefeiert?’ ‘Dein Bruder ist wieder da’, antwortete er ihm. ‘Dein Vater hat sich darüber so gefreut, dass er das Mastkalb schlachten ließ. Jetzt feiern sie ein großes Fest.’
Der ältere Bruder wurde wütend und wollte nicht ins Haus gehen. Da kam sein Vater zu ihm und bat: ‘Komm und freu dich mit uns!’Doch er entgegnete ihm bitter: ‘Wie ein Arbeiter habe ich mich all diese Jahre für dich geschunden. Alles habe ich getan, was du von mir verlangt hast. Aber nie hast du mir auch nur eine junge Ziege gegeben, damit ich mit meinen Freunden einmal hätte richtig feiern können. Und jetzt, wo dein Sohn zurückkommt, der dein Geld mit Huren durchgebracht und alles verpraßt hat, jetzt gibt es gleich ein Fest, und du lässt sogar das Mastkalb schlachten!’
Sein Vater redete ihm zu: ‘Mein Sohn, du bist immer bei mir gewesen. Was ich habe, gehört auch dir. Darum komm, wir haben allen Grund zu feiern. Denn dein Bruder war für uns tot, jetzt hat für ihn ein neues Leben begonnen. Er war verloren, jetzt hat er zurückgefunden!’»
Lukas 15, 11 – 32 („Hoffnung für Alle“)
Daniel Ziegler
Der Artikel erschien in „Der Weg“ Internetausgabe 2005

Vor 40 Jahren starb Rainer Werner Fassbinder. Er lebte exzessiv, er sorgte für so viele Skandale. Warum war er so?

Er hat hier in unserer Nachbarschaft gewohnt und gewirkt. Sex, Valium, Kokain, Wein, Bier waren seine Treibstoffe, die ihn in seinem schnellen und kranken Leben in den Tod getrieben haben. Rainer Werner Fassbinder starb mit nur 37 Jahren.
Das Denkwürdigen an ihm: Rainer Werner Fassbinder wurde seiner Mutter als Kind von vier Monaten weggenommen (passiert heute fast jedem KiTa-Kind täglich). Seinen Vater hat er ganz selten und später überhaupt nicht mehr gesehen. Es ist schiere Sehnsucht, Mangel an ursprünglicher Nähe zu den Eltern, die seine Filme und sein Wirken so bemerkenswert pervers und krank gemacht haben. Wer Fassbinder kennt, der versteht, warum wir heute in einer Art süchtigen Welt leben. „Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht.“ Die Sehnsucht nach göttlicher Vaterliebe. Jesus hat uns diese Liebe geoffenbart.