Ist unsere Zeit nicht total verrückt?


Wir haben immer größere Häuser

– aber unsere Familien werden immer kleiner

Unsere Straßen werden immer breiter

– aber unser Horizont wird immer begrenzter

Wir geben immer mehr Geld aus

– aber wir haben immer weniger davon

Wir können uns immer mehr Dinge leisten

– aber wir werden immer unfähiger, sie zu genießen

Maschinen und Elektrogräte nehmen uns immer mehr Arbeit ab

– aber wir haben trotzdem immer weniger Zeit

Unsere Besitztümer vermehren sich

– aber unsere Werte reduzieren sich

Wir haben immer mehr Bildungsabschlüsse

– aber immer weniger Verstand

Unser Wissen ist unvorstellbar gewachsen

– aber unser Urteilsvermögen hat abgenommen

Wir haben immer mehr Experten

– und doch immer mehr Probleme

Unsere Medizin vollbringt Wunder

– doch der allgemeine Gesundheitszustand verschlechtert sich

Uns stehen immer mehr Konsumgüter zur Verfügung

– doch wir werden immer undankbarer und unzufriedener

Wir schwelgen in einer Überfülle an Lebensmitteln

– doch unsere Seelen verhungern

Unsere Transportmittel werden immer schneller

– aber unsere Herzen immer träger

Unsere Handelsbeziehungen werden immer globaler

– aber die Beziehungen zu unseren Nachbarn schlafen ein

Wir sprechen immer mehr von Liebe und Toleranz

– aber unser Denken und Handeln wird immer egoistischer

Wir sind mit GPS (Globales Satellit-Navigations-System) ausgestattet

– aber wir haben die geistliche Orientierung verloren

Wir wollten das Paradies auf Erden (natürlich ohne Gott!)

– aber wir haben mit unserem gottlosen Materialismus eine Hölle

der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit erschaffen

Seltsam: Trotz allem hat Gott die Menschheit noch nicht abgeschrieben!

Immer noch währt sein Gnadenangebot:

„Sollte ich wirklich Gefallen haben am Tod (o. Verderben) des Gottlosen, spricht der HERR, nicht vielmehr daran, dass er von seinen (verkehrten) Wegen umkehrt und lebt?“  (Hesekiel 18,23)

Joachim Hübel

15. Juli 1937 – Die ersten Häftlinge werden ins Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar deportiert.

Bis zur Befreiung 1945 verschleppen die Nationalsozialisten fast 280.000 Menschen in das KZ oder seine Außenlager, rund 56.000 Menschen sterben an den unmenschlichen Lagerbedingungen oder werden ermordet. Auch der Pfarrer Paul Schneider wurde im Konzentrationslager Buchenwald umgebracht. Er war dorthin gekommen, weil er die von den Nationalsozialisten veranlasste Ausweisung aus seiner Gemeinde nicht akzeptiert hatte.

Paul Schneider wurde am 29. August 1897 in der Nähe von Bad Kreuznach als Sohn eines Pfarrers geboren. In seinem Heimatort Pferdsfeld besuchte er die Dorfschule und wurde auch von seinem Vater unterrichtet. Danach ging er zum Gymnasium nach Bad Kreuznach. Als die Familie 1910 nach Hochelheim bei Wetzlar umzog, wechselte er auf das Gymnasium in Gießen, wo er das Notabitur machte, um dann in den Ersten Weltkrieg zu ziehen. Nach Ende des Krieges begann er in Gießen Theologie zu studieren. Schon in seiner Studentenzeit ging Pauls Eifer für die Wahrheit bis zum Äußersten. Er wäre deshalb sogar bereit gewesen, Freundschaften zu opfern, schrieb ein Studienfreund. Als junger Mann vermerkte Paul in seinem Tagebuch:

So bleibt mir also nur, mein Leben ganz auf Gott, den Übervernünftigen und Wunderbaren, Allmächtigen und Grundgütigen zu legen. Von ihm will ich mir sagen lassen, was ich zu tun, wie ich zu leben habe; und auf alle eigenen Maßstäbe verzichten. Herr Gott, zeige du mir mein Ziel, das Ziel meines Lebens und meiner Arbeit! Für dieses Ziel gilt es dann alle Kräfte einzusetzen, ihm dienstbar zu machen, und so manches jetzt so Dunkle muss dann licht werden. Diese befreiende Ausschau schenke mir, mein Gott und Vater!

Von 1926 bis 1934 war Paul Schneider Pfarrer in Hochelheim und dem Nachbarort Dornholzhausen. 1926 heiratete er seine Frau Margarete. Anfang der dreißiger Jahre erreichte die Weltwirtschaftskrise mit ihren Auswirkungen auch die beiden Dörfer. Als eine Folge davon bekam die NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) immer mehr Zulauf. Auch wenn Paul Schneider am Anfang unschlüssig war, was von Hitler zu halten sei, war ihm spätestens nach der „Machtergreifung“ 1933 klar, dass die Ziele der Nationalsozialisten nicht mit den Aussagen der Bibel in Einklang zu bringen waren, auch wenn manche Christen dies versuchten. Als am 31. März 1933 der neue, von den Nationalsozialisten dominierte Reichstag zusammenkam, sollten zu diesem Anlass im ganzen Land von 12.00 Uhr bis 12.30 die Glocken geläutet werden. Obwohl Paul Schneider dagegen war, entschied sich der Kirchenvorstand der örtlichen Kirche doch dafür.

Die Nationalsozialisten versuchten, immer mehr Einfluss auf die evangelische Kirche zu nehmen. Daher wurde 1933 der Pfarrernotbund gegründet, der 1934 zur „Bekennenden Kirche“ wurde. Ziel war es, den Einfluss der Nationalsozialisten in der Kirche zurückzudrängen. Paul Schneider gehörte zur Bekennenden Kirche, aber sein Handeln in Bezug auf die Politik war immer vom Evangelium her bestimmt. Die von den Nationalsozialisten dominierte evangelische Organisation, zu der sich viele Pfarrer und Kirchenfunktionäre zählten, hieß „Deutsche Christen“.

In Paul Schneiders Gemeinde kam es dann zum Konflikt wegen der Teilnahme am „Jahresabendmahl“. Er konnte es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, dass Menschen, die ein weltliches Leben führten, daran teilnahmen. Dieser Konflikt mit dem Kirchenvorstand konnte nicht beigelegt werden. Eine zweite Sache kam hinzu: Ernst Röhm (Stabschef der SA) hatte sich in einem Aufruf gegen die frommen Leute gewandt und sie verächtlich gemacht. Paul Schneider hatte dagegen auf der Kanzel und im kirchlichen Bekanntmachungskasten protestiert. Es kam zu einer Anzeige gegen ihn und er war von nun an besonders dem Druck staatlicher Stellen ausgesetzt. Reichspropagandaminister Goebbels hatte dann noch einen Aufsatz veröffentlicht, der in vielen Zeitungen erschienen war, in dem er Röhms Position unterstützte. Nun nahm Schneider auch gegen Goebbels Stellung, und zwar öffentlich in einer Predigt. Einer von den Nationalsozialisten verfügten Beurlaubung wollte er zunächst nicht nachkommen und eher eine Verhaftung in Kauf nehmen. Schließlich bewarb er sich dann doch auf die freie Pfarrerstelle in Dickenschied und Womrath im Hunsrück. Hier war er offiziell bis zu seinem Tod 1939 Pfarrer.

Kurz nach Antritt der neuen Pfarrstelle ergab sich der nächste Konflikt zwischen ihm und der NSDAP: Bei der Beerdigung eines Hitlerjungen der Nachbarkirchengemeinde sagte der NS-Kreisleiter, der Verstorbene sei in den „himmlischen Sturm Horst Wessel“ eingegangen. Paul Schneider äußerte Zweifel, dass es diesen gebe. Daraufhin wiederholte der Kreisleiter nochmals seine Aussage. Empört machte Paul Schneider nun öffentlich deutlich, dass er dafür verantwortlich sei, dass das Wort Gottes unverfälscht verkündet werde. Die Folge war, dass er am Tag danach, dem 13. Juni 1934, verhaftet wurde. Diese „Schutzhaft“ dauerte eine Woche.

Mit seiner neuen Gemeinde hatte er sich der Bekennenden Kirche angeschlossen. Am 17. März 1935 sollte von dieser ein Wort an die Gemeinden gegen das „Neuheidentum“ der „rassisch-völkischen Weltanschauung“, das die Nationalsozialisten propagierten, im Gottesdienst verlesen werden. In dem Text stand u.a. Folgendes: „Die Wahrheit des Evangeliums wird in aller Öffentlichkeit angegriffen, auch von führenden Männern des Staates … Wer sich gegen diese Bekämpfung des christlichen Glaubens auflehnt, muss gewärtigen, dass er als Staatsfeind gebrandmarkt wird … Der Herr unser Gott ist ein heiliger Gott und lässt sich nicht spotten. Er hat sich geoffenbart in seinem Sohn Jesus Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen. Es ist kein Gott außer diesem, der der Vater Jesu Christi ist … Was an der Seele eines Volkes versäumt wird, macht kein äußerer Aufstieg, kein politischer, wirtschaftlicher, kein sozialen Aufstieg wieder gut. ‚Gerechtigkeit erhöht ein Volk, aber Sünde ist der Völker Schande‘.“ Das Reichsministerium des Innern verbot das Verlesen vorab und die Geheime Staatspolizei verlangte von allen Pfarrern entsprechend Folgsamkeit. Schneider verweigerte diese und wurde darum vom 16. bis 19. März in Kirchberg inhaftiert.

Vom Sommer 1935 berichtet ein Bekannter: „Auf dem Rückweg [von einem Ausflug] benutzte ich einen Augenblick, als wir allein waren, ihn inständig zu bitten, doch jedes Ärgernis zu meiden. Auf meine Bitten meinte er, er könne allerdings nur versprechen, sich nicht zu einem Martyrium zu drängen; wo immer aber er zu einem Zeugnis aufgerufen würde, könne er nicht anders als bezeugen, dass es auf Erden kein anderes Heil gebe als allein in Jesus Christ.“

Am 29. März 1936 gingen Paul und Margarete Schneider nicht zur Reichstagswahl, da auf dem Wahlzettel nur ein „Ja“ angekreuzt werden konnte. In der Nacht zum nächsten Sonntag wurde das Pfarrhaus beschmiert.

Das nächste Problem zeigte sich im Zusammenhang mit zwei Lehrern der evangelischen Schulen aus den beiden Orten, die dem nationalsozialistischen Zeitgeist anheimgefallen waren und die Kinder negativ beeinflussten. Paul Schneider versuchte vieles, damit diese beiden ihre Position änderten. Da dies nicht gelang, wurden Kirchenzuchtmaßnahmen gegen sie in die Wege geleitet. Bevor diese aber beendet waren, wurde Paul Schneider verhaftet. Vom 31. Mai bis zum 24. Juli 1937 war er im Koblenzer Gestapo-Gefängnis in „Schutzhaft“. Dann wurde er freigelassen. Er bekam aber ein Aufenthaltsverbot für die Rheinprovinz, also auch für seine Gemeinden im Hunsrück. Kurze Zeit hielt er sich daran. Als er aber von den Kirchenvorständen gebeten wurde, in seine Gemeinden zurückzukehren, willigte er ein und begründete dies dem Regierungspräsidenten, dem Reichsinnenminister und der Reichskanzlei gegenüber. Er bestritt dem Staat das Recht, in die Kirche hineinzuregieren. So hielt er trotz des Verbots am 3. Oktober 1937 den Gottesdienst zum Erntedankfest in Dickenschied. Auf dem Weg zum Gottesdienst in Womrath, der am Nachmittag stattfinden sollte, wurde er verhaftet, weil Dickenschieder zwischenzeitlich die Polizei in Kirchberg benachrichtigt hatten. So wurde er wieder ins Gefängnis der Geheimen Staatspolizei Koblenz gebracht.

Am 27. November 1937 wurde Paul Schneider nach Weimar in das neu errichtete KZ Buchenwald verlegt, wo er Zwangsarbeit verrichten musste, z.B. im Steinbruch. Als er bei einem Fahnenappell anlässlich des „Führergeburtstags“ am 20. April 1938 den Hitlergruß verweigerte, seine Mütze nicht abnahm und als Begründung angab: „Dieses Verbrechersymbol grüße ich nicht!“, wurde er öffentlich mit Stockschlägen bestraft und in eine Einzelzelle des Arrestgebäudes („Bunker“) verlegt. Hier war er besonders dem sadistischen „Bunkerchef“, SS-Aufseher Martin Sommer, ausgeliefert.

Seit dieser Zeit predigte er aus dem Zellenfenster zu den auf dem Appellplatz stehenden Häftlingen das Evangelium. Er rief auch Bibelsprüche, Trostworte, Ermutigungen an die Mitgefangenen sowie Anklagen gegen die SS-Männer – trotz ständiger grausamer Misshandlungen durch Martin Sommer und andere, bis er körperlich nur noch ein Wrack und dem Tode nahe war. „Ich weiß, warum ich hier bin“, sagte er zu einem Kameraden. Er wurde mit Einzelarrest, Postsperre, Essensentzug und Folter bestraft. Mehrmals wurde er rund 14 Tage lang ununterbrochen an die Dampfheizung gefesselt und in eine Zelle ohne Licht und ohne Schlafmöglichkeit gesperrt, wo auch noch die Angst- und Leidensschreie aus den nebenliegenden Zellen auf ihn eindrangen. Ihn vom Vertrauen auf seinen Gott abzubringen – das gelang trotzdem nicht! Am 18. Oktober 1938 notierte er: 

„Es darf ja nicht schwerer kommen, als wir tragen können, diese Zusage haben wir. Für alles, auch für unser eigenes Reifen und Wachsen, weiß Gott allein die rechte Zeit.“

Am Ostersonntag 1939 zog er sich trotz größter Schmerzen an den Gitterstäben seiner Zelle hoch und rief den Tausenden vom Tode gezeichneten Häftlingen draußen auf dem Appellplatz zu: 

„Kameraden, hört mich. Hier spricht Pfarrer Paul Schneider. Hier wird gefoltert und gemordet. So spricht der Herr: ‚Ich bin die Auferstehung und das Leben!‘“ 

Weiter kam er nicht. Massive Stockschläge ließen ihn wieder verstummen.

Alle bei einem Sondergericht in Köln gegen ihn anhängigen Verfahren waren am 10. Juni 1938 eingestellt worden, da nur eine geringe Strafe zu erwarten war. Er hätte das KZ auf der Stelle verlassen können, wenn er sich dem Ausweisungsbefehl aus der Rheinprovinz gebeugt hätte, was er aber nicht tat, da er sich unter Berufung auf Apostelgeschichte 5,29 – „Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen“ – seinen Gemeinden in Dickenschied und Womrath verpflichtet fühlte. „Der Mietling aber und der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt sie und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht, weil er ein Mietling ist und sich nicht um die Schafe kümmert“ (Joh 10,12.13), so seine Begründung.

Nicht zuletzt durch die Folter verschlechterte sich sein körperlicher Zustand immer mehr. „Im Sommer 1939 bekam ich Paul Schneider zum ersten Mal aus nächster Nähe zu Gesicht … Welch ein Anblick! … Der Körper abgemagert zum Skelett, die Arme unförmig geschwollen, an den Handgelenken blaurote, grüne und blutige Einschnürungen … Wie war es möglich, dass dieser Mensch noch lebte?“, so Walter Poller, der Schreiber des Lagerarztes. „Möchten wir nur auch lernen und reifen an dem, was uns aufgegeben wird, und überwinden“, schreibt Paul Schneider am 3. Juli 1939 in einem Brief an seine Frau. Es ist sein letzter. Da er nicht zu beugen ist, wird er am 18. Juli 1939 ermordet – durch Einspritzen einer Überdosis des Herzmedikaments Strophanthin. Am 27. November 1937 war er eingeliefert worden. 14 Monate hatte er in Einzelhaft verbracht.

„Auf Pauls Gesicht lag der Friede und die Hoheit der Erlösten. Ich durfte Paul in diesem Augenblick mit den Augen des Glaubens sehen“, sagte seine Witwe (Mutter von sechs Kindern), die den Toten im Konzentrationslager sehen durfte, bevor der Sarg versiegelt wurde. 1997 sagte sie, 93-jährig: „Er war dazu ausersehen, das Evangelium zu verkündigen zu Zeit und Unzeit. Und das ist seit damals mein Trost.“

„Für uns aber ist dies Zeugnis Paul Schneiders ein einziger Ruf in die Nachfolge des Gekreuzigten.“ – „Wir alle, alle machen Kompromisse über Kompromisse, und es hat zwischen uns jemand gegeben, der nur treu sein wollte, treu seinem Herrn, treu seinem Glauben!“ So zwei Stimmen zur Erinnerung an Paul Schneider, den „Prediger von Buchenwald“, der in seiner Zelle stand und so lange durch das vergitterte Fenster Worte des Lebens rief, bis seine Stimme erstarb.


Quelle: www.jochenklein.de

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 verwüstete die Flutkatastrophe das Ahrtal.

Viele Christen haben dort unvorstellbar viel geholfen und helfen heute noch. Die Regierung unseres Landes hat total versagt. Von den Milliarden die versprochen waren ist kaum was geflossen. Darum lasst uns auf die Liebe Gottes vertrauen.

Fast 200 Menschen verloren bei dem Hochwasser Im rheinland-pfälzischen Ahrweiler vor einem Jahr ihr Leben.Im Ahrtal hat in der Tat nicht der Klimawandel zugeschlagen, sondern politische Unfähigkeit. Zur Erinnerung, im Ahrtal hatte es über Wochen geregnet. Einfach nur Regen über Regen. Der Klimawandel soll uns ja angeblich ja nur Dürre und Hitze bringen. Wenn Dürre und Hitze nicht eintreten, muss eben was anderes herhalten und so wird aus jedem Ereignis ein Wetterextrem gezaubert. Man geht sogar soweit, dass die Farben der Wetterkarten verändert wurden. Was früher gelb oder hellrot war, ist heute bedrohlich dunkelrot oder lila eingefärbt. Der Klimawandel braucht ja auch die richtig Angst-Farben. Im Ahrtal hat sich ein Politversagen unfassbaren Ausmaßes gerächt. Für das Hochwasser waren drei (!!!) Behörden gleichzeitig zuständig. Mit dem Ergebnis, dass keine einzige Behörde etwas zur Bekämpfung der Katastrophe beigetragen hat. Die Konsequenz aus diesem staatlichen Totalversagen ist jetzt, dass eine vierte Behörde eine Koordinationsstelle geschaffen wird.Man hat also, statt die Strukturen zu straffen und zu vereinfachen, einfach auf den bestehenden Wasserkopf noch eine weitere Behörde mit weiteren Beamten drauf gesetzt. Dieses Staatsversagen auf den Klimawandel zu schieben, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Peinlich ist, dass die Medien, allen voran der ÖRR Rundfunk, dies wie immer mitträgt. Es ist kaum auszuhalten, wie schamlos und starrsinnig sich die Regierung in Rheinland-Pfalz unter der Führung von Frau Dreyer vor der Übernahme der Verantwortung für die vielen Toten im Ahrtal drückt. Sie kann dies offensichtlich, weil die Medien ihr nicht genügend bohrende Fragen stellen, sondern sie und ihre ganze Mannschaft weiterhin schonen. Der freiwillige und bewundernswerte Einsatz sehr vieler freiwilliger Helfer, die den verzweifelten Menschen im Ahrtal und anderswo beigestanden haben und dort bis heute Hilfe leisten, darf nicht davon ablenken, daß die zuständigen Behörden total versagt haben. Der Zustand des Katastrophenschutzes reiht sich nahtlos ein in eine Reihe von üblen selbstverschuldeten Zuständen. Straßen, Brücken, Bundeswehr, Digitalisierung, Schulen, Bahn und öffentlicher Nahverkehr, die nicht mehr vorhandene Gewaltenteilung nicht zu vergessen. In den Medien, die selbst in einem beklagenswerten Zustand sind, finden diese Zustände nicht oder kaum statt. Das üble Werk der Angela Merkel ist überzeugend gelungen. Nur in unseren Leitmedien und der woken Politikerkaste wird der Klimawandel als Ursache angeführt.Menschen mit gesundem Menschenverstand und einer normalen Allgemeinbildung haben das nie so gesehen.

Gott hat den Menschen so erschaffen, dass er sich frei entscheiden kann, welchen Weg er im Leben geht: den schmalen und steinigen Weg mit Wahrheit in die Freiheit oder den breiten Weg, gepflastert mit „Lügen, Halbwahrheiten und Scheinwahrheiten“.

“Welcher Mensch macht sich die Mühe, tiefgründig darüber nachzudenken, dass er sein Grab selber schaufelt, wenn er nicht endlich aufsteht und gegen diesen ganzen Wahnsinn von Korruption, Willkür und Machtbesessenheit rebelliert. Der Staat wird nur das tun, was diese neue menschenfeindliche Herrenrasse will, sonst entzieht sie ihm alle Mittel, um regieren zu können. Die Staatskirchen werden nur das tun, was ihnen der Staat auferlegt, sonst entzieht er ihnen die finanziellen Mittel.

Gott hat den Menschen so erschaffen, dass er sich frei entscheiden kann, welchen Weg er im Leben geht: den schmalen und steinigen Weg mit Wahrheit in die Freiheit oder den breiten Weg, gepflastert mit „Lügen, Halbwahrheiten und Scheinwahrheiten“. Geradewegs in eine Welt-Diktatur, in die völlige Unfreiheit. – Da höre ich die Leute schreien: „Na klar, nie wieder Diktatur, nie wieder Unfreiheit!“ Aber wer merkt es wirklich, dass ihm die Luft zum Atmen fast unmerklich abgedreht wird und er irgendwann erstickt. Wie bei dem Frosch im Wasser, der sich wohl fühlt bei der angenehmen Wassertemperatur, aber nicht merkt, dass der Siedepunkt immer näher kommt und er dann elendiglich krepiert.

Ja, man gibt Acht darauf, dass die Supermarktregale voll sind und schaut wie gebannt auf die Anzeigetafeln der Tankstellen, dass ja der Spritpreis unter zwei Euro bleibt. Wer kümmert sich um die Werte, die nicht mit Geld und Kreditkarte zu bezahlen sind? Was geschieht mit unseren Kindern und Enkelkindern in den Schulen? Sie werden mit Ideologien konfrontiert und indoktriniert, die es nicht zulassen, dass es eben auch Menschen gibt, die an Gott glauben. Eine Bildungseinrichtung, die den Glauben an Gott in den Dreck zieht, hat ihren Auftrag verfehlt, Menschen selbst entscheiden zu lassen, ob sie an einen Schöpfer glauben wollen oder eben nicht.

Was geschieht in vielen Kirchen? Dort glaubt man doch kaum noch, dass Jesus Christus für die Schuld der ganzen Welt und für die Schuld jedes einzelnen Menschen am Kreuz von Golgatha gestorben ist. Man hält es mit antichristlichen Geistern, statt allein dem Gott zu vertrauen, der am Kreuz diese verdorbene Welt bereits überwunden hat. Die großen Kirchen zerbrechen wie Pappmaschee. Aber Gott sei Dank entstehen überall neue Gemeinden, in denen die Leute wissen, welcher Obrigkeit sie verpflichtet sind.

Derjenige, der die Wahrheit sagt, darf nicht der Gestrafte oder der belächelte Dumme sein. Die Wahrheit kann manchmal schmerzvoll sein, aber es lohnt sich im doppelten Sinne, wahrhaftig zu sein. Jeder, der dies beherzigt, wird die Aussage der Bibel (in Johannes 8,32) nachhaltig erfahren: ‚Die Wahrheit wird euch frei machen’“, so Peter Hahne.

Und die Wahrheit habe ich in Jesus Christus gefunden. ER hat mich gerettet, damit ich eines Tages im Himmel beim Vater ankomme. Auch für dich hält ER die Tür offen und lädt dich zu seinem großen Festmahl ein. Du hast die Freiheit, die Einladung anzunehmen.

Wir befinden uns an einem Wendepunkt, an dem wir von politischen Führungspersonen dazu verführt werden sollen, den Sprung in eine „schöne, neue Welt“ zu wagen. Die gleichen Leute, die doch erst in ihrem Größenwahn die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Probleme verursacht haben, bitten uns nun um unser Vertrauen, um mit ihnen die hausgemachten Probleme zu lösen. Eine Bedingung stellen diese Leute: Wir sollen stille sein und die Transformation zum Totalitarismus akzeptieren. Die Bitte dieser Mächtigen ist schizophren und steht im totalen Widerspruch zu einem gesunden Menschenverstand.

Ich vertraue meinem HERRN, Jesus Christus, der mir in Matthäus 28,18 sagt: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“ ER sitzt im Regiment. Sein Plan hat alle Pläne von Menschen durchkreuzt.” Thomas Schneider/agwelt.de

Warum es Gott geben muss.

Gute Gründe für die Existenz Gottes:

“Gott ist die beste Erklärung dafür, warum etwas existiert statt nichts. Gott ist die beste Erklärung für den Beginn des Universums. Gott ist die beste Erklärung für die Feinabstimmung im Universum für intelligentes Leben. Gott ist die beste Erklärung für objektive moralische Werte und Aufgaben in der Welt.” W.L.Craig.

Am 14.7.2015 erlebt Nick Cave eine Tragödie.

Man kann schwer umschreiben, was Nick Cave und seiner Familie am 14. Juli 2015 widerfährt: Sein 15-jähriger Sohn Arthur stürzt im englischen Brighton im Drogenrausch in den Tod. Er kennt die Botschaft der Bibel. Hoffentlich fand er Trost in dem, der ewig trösten kann.

14.7.1977: Blackout: New York ohne Strom.

Der Vortag des 14. Juli 1977 war ein heißer Tag in New York gewesen – bleierne Schwüle lag über der Millionen-Metropole. 33 Grad zeigte das Thermometer mittags, und in den Abendstunden war es nur unmerklich kühler geworden. Die Menschen saßen zu Hause oder waren ausgegangen, die Klimaanlagen liefen auf Hochtouren. Das Gewitter entlang der Atlantikfront versprach Abkühlung. Blitze zuckten über die glitzernden hell erleuchteten Hochhausfassaden. 21.34 Uhr: In den Hochhäusern an der Süd-Spitze Manhattans flackerten die Lichter. Die ganze Skyscraper-Skyline, das Lichtermeer zuckte und dann plötzlich Dunkelheit. New York verschwand – nur im benachbarten New Jersey brannten die Lichter weiter. Auch die Freiheitsstatue im Hafen hielt weiter ihre leuchtende Flamme in die Höhe – auch ihr Strom kam aus New Jersey. Ansonsten aber: Blackout! Nichts ging mehr. Tausende steckten in den U-Bahnen fest, waren gefangen in den Aufzügen der Hochhäuser, die Bühnenlichter am Broadway waren erloschen, in den Kliniken liefen die Notstromaggregate an. Der Flugverkehr kam zum Erliegen. New York wirkte wie die Titanic, als sie den Eisberg rammte. 20 Minuten nach dem alles verlöschenden Blitzschlag verhängte der damalige Bürgermeister Abraham Beame den Notstand. Aus gutem Grund: New York war in jenen Jahren die Stadt mit der höchsten Verbrechensrate der Welt – und so kam es gut eine Stunde nach dem Blackout zu ersten Plünderungen. Bürgermeister Beame sprach von der “Night of Terror”, die die Stadt heimsuchte. Die Unterwelt schien nur auf diese Gelegenheit gewartet zu haben. In der absoluten Dunkelheit verwandelten sie Harlem in eine Scherbenwüste. Spirituosenhandlungen und Tabakläden, Elektronikgeschäfte – hunderte von Kriminellen schlugen die Schaufenster ein und nahmen alles mit. Die Polizei konnte fast nichts tun. Bilanz im Morgengrauen: Über 100 Brände, ganze Straßenzüge ausgeräumter Läden und rund 1500 Verhaftete – ein Bruchteil der insgesamt Beteiligten. Der Moloch New York hatte mit dem Stromausfall sein wahres Gesicht gezeigt. (Kalenderblatt.de)

Viele wissen es nicht: Wenn die Bundesrepublik ihre letzten drei Kernkraftwerke ausgerechnet in diesem Winter abschaltet, dann ist dem Land nicht mehr zu helfen. Deutschland haben fertig, der Strom kommt aus der Steckdose. Bis 2022 wurden Gasheizungen in Deutschland gefördert, jetzt sind sie verboten. Jetzt werden die E-Autos und Wärmepumpen gefördert, die ebenfalls mit Strom betrieben werden. Wo soll dieser ganze Strom in Zukunft herkommen?? Aktuell bekommt man keine Heizlüfter mehr in Deutschland. Die Hälfte aller Haushalte in D heizt mit Gas. Fällt das weg, werden alle die Heizlüfter ans Stromnetz bringen, sich im die Küche setzen und die Backöfen der Elektroherde in Betrieb nehmen. Wetten, dann bricht hier das Stromnetz zusammen. Warum empfiehlt der Staatssekretär von Habeck den Firmen Notstromaggregate? Warum kommt jetzt die Empfehlung Notstromaggregate warten zu lassen? 

Stehen wir auch vor einem Blackout? Ohne ausreichende Energieversorgung wird Deutschland zerstört. Das scheint den meisten Deutschen nicht bewusst zu sein. Sie warten einfach ab. Die kommende Not wird dann hoffentlich dazu führen, dass wieder gebetet und geglaubt wird.

Not lehrt beten. Laut einer soeben veröffentlichten Umfrage des Washingtoner Pew Research Center, ein als konservativ geltender Thinktank, in 14 Ländern, gibt jeder Zehnte an, der persönliche religiöse Glaube sei in der Coronazeit stärker geworden. Unter US-Amerikanern ist es sogar jeder Dritte. Notrufnummer Gottes Ps. 50,15: “Und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, so sollst du mich preisen.”