Urgroßvater Mick Jagger wird heute 79 Jahre alt.

Jagger ist ein leuchtendes dunkles Vorbild dafür, wie man unanständig alt werden kann. „Sex, Drugs and Rock ‘n’ Roll“ brachten ihm ein riesiges Vermögen, eine Galerie schöner Frauen, einen Adelstitel und scheinbar ewige Jugend. Inzwischen ist die Rocklegende mit den prägnanten Lippen Urgroßvater, fünffacher Großvater und Vater von acht Kindern zwischen einem und 47 Jahren. Zahl und Alter seiner Kinder sind Beweis genug für sein ausschweifendes Leben, Inbegriff von Sex, Drugs und Rock’n’Roll.

Joe Cocker (gest.2014): Ozzy Osbourne (69): Iggy Pop (71): Alice Cooper (71): Bryan Ferry (70): Jimmy Page (75); Leonard Cohen (gest.2016):Steven Tyler (71): Sting (68): David Bowie (gest.2016): Mick Jagger , die Mumie lebt (75 und Urgroßvater, Wenn er so alt wird wie Jopie Heesters (107+), hat er noch die Chance Urururopa zu werden); Udo Lindenberg (der Greis ist heiß 72) Madonna (61): u.v.m.. .das liest ja wie Aktivitätsnachmittag im Altenheim, ääääääähhhhh wollte sagen Seniorenwohnanlage. Das weibliche Pflegepersonal tritt dann als GoGoGirls auf…..eventuell der einzige tiefreichende Grund für diese lahmen Shows hunderte von Euronen zu löhnen. Ich würde auch keine 800 – 1000 € für die Playback-Shows hinlegen. Die Stones hab ich in der Vergangenheit schon öfters live gehört, doch angesichts der optischen und akustischen Grausamkeiten sollte man sich das nicht mehr antun. Erstaunlich daß die nicht am Tropf auf der Bühne stehen.  Die Stones sind zu einem Geschäftsmodell , zu einer Marke geworden, zu einer Firma. Wirklich gute Songs haben sie lange nicht mehr geschrieben, und mit dem Lebensgefühl von jungen Menschen haben sie auch schon lange nichts mehr zu tun. Musikalisch haben sie auch nichts mehr zu bieten. Es ist manchmal nur noch lustig und manchmal auch traurig, die Gitarren-Faxen von Keith Richards auf der Bühne zu beobachten. Er kann die berühmten Riffs nicht mehr spielen. Was wegen seines Alters nur zu verständlich ist. Der Rolling-Stones-Konzern unter Leitung von Mick vermarktet heute nur noch den alten Stones-Mythos, das aber immer noch mit wirtschaftlichem Erfolg. It’s only Rock and Roll … and it is peinlich!

„….Die „Generation Pirate Bay“ hat sich die Festplatten mit irgendwelcher Musik gefüllt, und längst den Überblick über all die Files verloren. Die zur Musik der Stones gehörende Subkultur existiert einfach nicht mehr. Es ist wie beim Jazz: Die verräucherten Jazzclubs von New Orleans sind zu Touristenfallen mutiert. In den heutigen Clubs dominiert ein stupides Bumm Bumm als Gymnastik- und Extasy-Soundtrack. Die Musik stagniert in einem desaströsen Ausmaß. Wieder geht eine Kulturepoche zu Ende, sie wird museal, und entfernt sich vom Zeitgeist. Kaum einer kennt noch die propagierten neueren Bands. Sie vermitteln ihre kaum noch vorhandene Message nur noch einer kleinen Fangemeinde. Die Stones sind schon seit über 50 Jahren nicht mehr relevant, bei Bowie ist alles vorbei. Die Rockmusik hatte ihre Blüte in der Epoche zwischen 1963 und 1975, danach wurde der Traum zunehmend zum ordnerbewehrten Albtraum zu Wucherpreisen. Der Nachwuchs versagt total, das hängt damit zusammen dass keine authentische Szene mehr existiert, und dass sich die Kreativen angewidert vom Kommerz-Spektakel distanziert haben. In Deutschland ist es ja ähnlich: Ein paar Altstars ziehen mit Sattelschleppern durch die Mehrzweckhallen und beschallen ihre alte Fangemeinde. Die Industrie versucht weitgehend vergeblich, neue Acts zu etablieren. Die unzähligen kleinen alternativen Labels sind aus dem Geschäft verdrängt worden, und somit ist die authentische Szene im Eimer. Übrig bleiben die über die Massenmedien gepushten Retorten-Acts wie Lady Gaga und Madonna, die trotz der Downloads noch nennenswerte Umsätze generieren. Irgendwann macht sich dieser Raubbau an der künstlerischen Substanz aber deutlich bemerkbar. All die Retortenbands erreichen ihr Publikum nicht mehr, es beginnt das große Studio-Sterben und die wenigen verbliebenen Star-Produzenten erzeugen weitgehend gleich klingende Acts ohne künstlerische Relevanz. Was Deutschland betrifft ist die Ära der Pop-Musik jedenfalls Geschichte. Und in GB wäre ohne die zahllosen tingelnden Altstars wohl auch nur wenig los.“ W.Robert Spiegel.de Kommentar

Wir Christen dagegen haben immer wieder neue Lobgesänge, die von einem auferstandenen, ewig lebenden Jesus künden. Er hat unser Leben verändert. Rockmusik hat nichts verändert, sondern wurde einfach von der Industrie gekauft und verbreitet nur noch geplatzte Träume und Abgesänge.“Hinter dem Horizont“ gehts nur für den ewig und herrlich weiter, der seine Hoffnung auf Gott gesetzt hat. Für all die andern heißt es dann „I can get no Satisfaction“! Leider.

„Das entschieden Charakteristische dieser Welt ist ihre Vergänglichkeit.“
Franz Kafka

Deutschlands Nationalfarben sind immer noch Schwarz, Rot und Gold. Doch den Gewählten von heute sind sie nicht «vielfältig» genug.

Ist möglicherweise ein Bild von Text „JESUS CHRISTUS SEGNE UND BEWAHRE AHRE DEUTSCHLAND“

„Einigkeit + Recht + Freiheit“ und das Grundgesetz bedeutet Respekt für alle und ALLE sollten auch Respekt vor schwarz/rot/gold haben. Mehr braucht es nicht. Die Trennung von Kirche und Staat sollte auch für Neoreligionen gelten.

Leider befinden sich derzeit im Reichstag nur Menschen, die nichts von unseren Nationalfarben halten und das auch offen so zeigen. Die Darsteller der obersten Bundesorgane und ihre  falsch verstandene Toleranz. Offensichtlich sehen sich die deutschen Parlamentarier nicht mehr Deutsche, denn wer nicht zu seinem Land und seiner Flagge steht.., sollte besser sein Amt als Parlamentarier niederlegen und auswandern.
Diese Regenbogenflagge hat ja wohl gar nichts auf einem Parlamentsgebäude zu suchen…, sonst könnte man ja auch die WWF, Greenpeace oder sonstige Gesinnungsflaggen hochziehen.
Jeder soll und hat das Recht seine sexuelle (oder nicht sexuelle) Orientierung auszuleben…, aber dabei bitte keine Sonderrechte oder “Flaggenrechte” fordern oder erwarten…, denn…, vor Gott sind wir schlussendlich alle gleich! C.B.

„Haltet Christus in euren Herzen heilig. Und seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.“ Unsere laute Stimme ist gefragt. Wann heben wir unsere Flagge als Christen? Wann wird es ernst? Wann sind wir gefragt unsere Botschaft als Christen zu zeigen?

Der Concorde-Absturz vor 22 Jahren war eine der schwersten Katastrophen der Luftfahrtgeschichte.

Trotzdem schwebt bei diesem Unglück immer auch die Erinnerung an die Titanic-Tragödie mit, wenn man sich an den Condore-Absturz erinnert. Ein kleiner vergessener Partikel auf der Startbahn brachte 113 Menschen den Tod. Ereignisse wie diese zeigen uns, wie verletzlich unsere Technik, unsere Umwelt, unsere irdische Existenz ist. Am gleichen Tag scheiterte übrigens auch nach 15 Tagen intensiver Verhandlungen der israelisch-palästinensische Nahost-Gipfel von Camp David – an der Jerusalem-Frage. Für viele Angehörige der Opfer in den letzten 20 Jahren ist das ebenfalls ein trauriger und tragischer Gedenktag. Corona ist jetzt nur das vorläufige Ende und ein weiterer Tiefpunkt dieser Entwicklungen.

Es war ein erschütternder Rückschlag für den Fortschritt und Technikglauben der Menschheit, als heute vor 20 Jahren eine Concorde kurz nach dem Start abstürzte. Das Überschall-Flugzeug brauchte nur gut drei Stunden von Paris nach New York und war damit doppelt so schnell als herkömmliche Passagierflugzeuge. Bei dem Unglück kamen jedoch alle Passagiere ums Leben. Das Vertrauen in das mit bis zweifacher Schallgeschwindigkeit fliegende Flugzeug konnte trotz technischer Verbesserungen nicht wieder zurückgewonnen werden. Obwohl der Absturz am 25. Juli 2000 das einzige Unglück einer Concorde war, hat sich die Katastrophe viel stärker in die Erinnerung der Menschen eingeprägt, als sonst bei ähnlichen Abstürzen. Maßgeblich für das Aus der Concorde waren allerdings auch der stolze Flugpreis und die Beeinträchtigungen durch hohe Geräuscheinwirkungen während des Fluges. Im Jahr 2003 wurde der Betrieb eingestellt.
Die Menschen, die sich diesem Flugzeug anvertraut haben, kamen tragischerweise ums Leben. Was aber bewahrt uns vor dem endgültigen Absturz, wenn wir in die Ewigkeit eintreten? Wem können wir vertrauen im Blick darauf, was dann aus uns wird? Unser Tagesvers verweist auf Jesus Christus, von dem gesagt wird, dass er uns retten kann. Er ist dazu befähigt, weil er den Tod überwunden hat und auferstanden ist. Nun kann er auch andere zu einem ewigen Leben retten. Man muss nur glauben, dass er tatsächlich alle unsere Schuld in Ordnung gebracht hat, für die wir den Tod verdienen, der nicht nur ein Unglück, sondern unser aller gerechte Strafe ist.
Und man muss sich eingestehen, dass Jesu Opfer für unsere Sünden tatsächlich nötig war – für jeden von uns!
Autor: Thomas Pommer

Dramatische Hitze spielt in den Endzeit-Gerichten eine herausragende Rolle: „Die Elemente werden vor Hitze zerschmelzen.“ H. Stricker

»Die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen«. Nicht nur die Natur, sondern auch alle Werke der Zivilisation werden vergehen. Die Metropolen der Welt, die imposanten Bauwerke, die überragenden wissenschaftlichen Errungenschaften usw. gehen alle unweigerlich dem Untergang entgegen. 

„Petrus 3,11: „ Nun wendet sich Petrus von den Spöttern ab, um sich wieder den Heiligen zuzuwenden und ihnen die Verpflichtungen zu erklären, die sich aus diesen Tatsachen ergeben. »Da dies alles so aufgelöst wird, was für Leute müsst ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit.« Alles Materielle trägt den Stempel der Vergänglichkeit. Die Dinge, derer sich die Menschen rühmen, für die sie leben, sind im besten Fall vergänglich. Wer für das Materielle lebt, der lebt für das zeitlich Begrenzte. Die Vernunft sagt uns, dass wir uns vom Glanz und Glimmer dieser Welt abwenden und in Heiligung sowie »Gottseligkeit« leben sollen. Es geht einfach darum, für die Ewigkeit statt für die gegenwärtige Zeit zu leben. Wir sollen das Geistliche mehr betonen als das Materielle und statt des Vergänglichen das Bleibende wählen. W. MacDonald

Sind jetzt alle Russen Zombies geworden?

„Beinahe alle Übel und alles Böse dieser Welt haben ihren Ort und Ursprung im Krieg“, schrieb Mitte des 16. Jahrhunderts der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger. Eines dieser Übel ist die Entmenschlichung der Einwohner des feindlichen Landes. So geschieht es auch nun wieder, auf dem Hintergrund des Krieges zwischen der Ukraine und Russland. Litauen führt zwar direkt keinen Krieg gegen den großen Nachbarn im Osten, doch im öffentlich-rechtlichen Sender LRT hörte man, „die Mehrheit [der Menschen Russlands] sind Zombies“ – all diejenigen, die auf die eine oder andere Weise Putin unterstützen oder sich nicht von ihm abgrenzen, seien keine richtigen Menschen. „Am Putinismus sind 80% der Russen erkrankt“, so Vytautas Landsbergis weiter. Ihr Hirn arbeite nicht mehr normal. Es blieben nur 20% – „Noch haben sich nicht alle Russen in Zombies und Menschenfresser verwandelt.“

Das sind leider keine Einzelstimmen. Der bekannte Journalist (und Lutheraner) Rimvydas Valatka meinte im April, nicht Putin, sondern das russische Volk sei das eigentliche Problem. Die Russen hätten in ihrer Geschichte immer wieder die Chance verpasst, zu Menschen zu werden. Nun habe man ein Volk von „Monstern“, das sich einen passenden Präsidenten gewählt hat. Im Hinblick auf russische Kriegsverbrechen benutzte auch Präsident Nauseda den neuen Modebegriff: „Diese Grausamkeiten können nur von Zombies, nicht von Menschen, begangen worden sein.“ Schließlich ist ein einflussreicher Influenzer zu nennen, der sagte, die Russen seien (alle?) Aggressoren, die der „Verwertung“ zugeführt werden sollten.

Zombies, Monster und Menschenfresser sind keine richtigen Menschen – lebende Tote, Ungeheuer, furchteinflößende Mischwesen. Solche „Untermenschen“ können, ja müssen beseitigt werden. Deutsche wissen nur zu gut, dass es zu solchen Vorstellungen kommt, wenn über Generationen Hass auf ganze Völker aufgebaut wird. So schrieb Ernst Moritz Arndt im Jahr 1813 in „Über Volkshaß“, jedes Volk müsse „eine feste Liebe, einen festen Haß haben“. Im Krieg gegen Napoleon war Haß gegen die Franzosen gefragt, und zwar „für immer“. „Dieser Haß glühe als die Religion des deutschen Volkes, als heiliger Wahn in allen Herzen“. 1809 sprach er davon, dass das Ziel des Hasses die Vernichtung des „Scheusals“ sei; die Soldaten der Heere Napoleons seien „Franzosenungeziefer“, das zu beseitigen sei. Anfang des I Weltkriegs übernahm Ernst Lissauer die Staffel und schrieb den „Haßgesang gegen England“, den viele Deutsche bald auswendig kannten.

Ganz oben an der Stadtverwaltung von Vilnius prangt ein riesiges Plakat mit englischer Aufschrift: „Putin, Den Haag wartet auf dich“. Gemeint ist, dass sich der russische Präsident vor einem Kriegsverbrechertribunal verantworten und wie schon die Anführer der Serben verurteilt werden soll. Vor einem Gericht stehen aber nur Menschen, keine Zombies. Einen Verrückten sperrt man in die Psychiatrie weg, ein Monster wird beseitigt. Allen (normalen) Menschen dagegen muss ein faires Verfahren gemacht werden, denn alle sind nach dem Ebenbild Gottes geschaffen und besitzen eine unverlierbare Würde – auch oder gerade der Verbrecher.

Bibelstellen wie 1. Mose 9, 5-6, 2. Mose 21, 24 und 5. Mose 25, 1-3 machen deutlich, dass die Würde des Menschen verlangt, angemessen und begrenzt bestraft zu werden. Strafe „verdienen“ Menschen, nicht Tiere oder andere Wesen. Dabei muss Schuld, ein konkretes Verbrechen, auch tatsächlich vorliegen und der Person nachgewiesen werden – und dann muss die verdiente Strafe aber auch verhängt werden. Es darf nicht willkürlich oder nur zu Abschreckung gestraft werden. Der Bestrafte bleibt „Bruder“ oder Mitbürger, der nicht entehrt oder öffentlich gedemütigt werden darf (5. Mose 25, 3).

1945 offenbarten sich der Welt nach und nach alle barbarischen Untaten der Nazis. Das Volk der Dichter und Denker war einen teuflischen Abhang hinabgerutscht – direkt in die Arme einer verbrecherischen und skrupellosen Bande. Sollte man die Haupttäter des „Dritten Reiches“ nicht kurzerhand erschießen, wie Churchill vorschlug? Die Alliierten entschlossen sich jedoch dazu, nicht weiter an der Spirale des Hasses zu drehen. Recht sollte gesprochen werden; ein Signal, dass auch Verbrechen durch eine Staatsführung geahndet werden können. Beim Nürnberger Kriegsverbrechertribunal saßen 1945/46 21 Männer aus der Spitze der Diktatur auf der Anklagebank. Nach dem um Fairness bemühten Verfahren wurden drei Angeklagte freigesprochen, sieben zu Haftstrafen verurteilt und die anderen zum Tode verurteilt (Göring entzog sich dem Strang durch Selbstmord).

Die Nazi-Führer bekamen als Menschen einen ordentlichen Prozess, der sie ihrer irdischen Strafe zuführte. Als Menschen wurden ihnen auch zwei Militärseelsorger zur Seite gestellt: der katholische Priester Sixtus O’Connor und der Pfarrer Henry Gerecke aus der lutherischen Kirche der Missouri-Synode. Beide Amerikaner wussten um die Gräuel der Nazis (O’Connor war unter den ersten, die das befreite KZ von Mauthausen bei Linz betraten). Als Christen hatten sie keine Illusion über die Abgründe des Bösen, die sich in jeder menschlichen Seele auftun können. Beide bemühten sich intensiv um ihre verlorenen Schafe.

„Es waren die siegreichen Alliierten, die in Nürnberg über die Verbrechen der führenden Nazis urteilten. Aber es war ein Pastor der amerikanischen Lutherischen Kirche (Missouri Synod), der diesen Männern zu zeigen versuchte, dass das, was sie eigentlich fürchten sollten, das Gericht Gottes war“, schreibt Tim Townsend in seinem Buch über Gereckes Mission in Nürnberg (Letzte Begegnungen unter dem Galgen, Hänssler, 2016).

Gerecke glaubte, so Townsend weiter, „dass es seine Pflicht als Pastor und Seelsorger war, diesen Seelen Erlösung zu bringen und so viele dieser Nazi-Größen, wie er konnte, vor ihrer Hinrichtung zum Glauben zu bringen“. Einige der Angeklagten wie Rosenberg, Kaltenbrunner oder Streicher wiesen die Bemühungen der Seelsorger jedoch zurück. Letzterer posaunte noch vor der Hinrichtung „Heil Hitler!“ hinaus.

Der lutherische Pastor hatte keine billige Gnade im Angebot. Zum Abendmahl ließ er nur die diejenigen zu, die nicht nur Bedeutung dieses Sakraments verstanden, sondern auch in Buße und Glauben innerlich dafür bereit waren. Göring verweigerte Gerecke Brot und Wein, da dieser zwar an Gott, wie er sagte, aber nicht an den Retter Jesus Christus glaubte. Wilhelm Keitel, zuvor Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, kehrte dagegen zum Glauben zurück und bedankte sich bei Gerecke: „Sie haben mir mehr geholfen, als Sie sich vorstellen können. Möge Christus, mein Heiland, mir bis zum Ende helfen und zur Seite stehen. Ich werde ihn so nötig brauchen.“

Auf dem Weg zum Galgen summte Keitel das Lied „Harre, meine Seele“ von Johann Friedrich Räder (EG, 596). Vor der Hinrichtung betete er Graf von Zinzendorfs Worte mit Gerecke nach: „Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid, damit will ich vor Gott bestehn, wenn ich zum Himmel werd eingehn“. Keitel und andere waren bis zum bitteren Ende willige Helfer Hitlers. Die Führungsclique des Nazis hatte Millionen Menschenleben auf dem Gewissen. Doch in seinem Bericht schreibt Gerecke, er glaube aufrichtig, dass Frick, Sauckel, Ribbentrop und Keitel „als reuige Sünder starben, die auf Gottes Gnade vertrauten und um Vergebung baten. Sie glaubten an Jesus, der sein Blut für ihre Sünden vergossen hat.“

Die Mehrheit der Menschen Russlands wie auch Deutschlands oder Litauens sind zwar einst Getaufte (wie alle auf der Anklagebank in Nürnberg), doch ihnen fehlen persönliche Reue über Sünde und persönlicher Glaube. Menschenfresser und Zombies brauchen das Evangelium tatsächlich nicht, doch Menschen – wie tief auch immer sie gefallen sind – ist die Gute Nachricht von „Christi Blut und Gerechtigkeit“ weiterzusagen. http://lahayne.lt/2022/07/15/menschenfresser-brauchen-das-evangelium-nicht/

http://lahayne.lt/2022/07/15/menschenfresser-brauchen-das-evangelium-nicht/

Jesus ist unvergleichlich in Seiner Erniedrigung (Phil. 2,7. – in Seiner Liebe (Eph. 5,2) – in Seiner Gnade (2.Kor. 8,9) – in Seiner Aufopferung (Mark. 10,45) – in Seiner Macht (Matth. 28,18)- in Seiner Ehre (1.Tim. 6,15.16) in Seiner Herrlichkeit (Offb. 5,12).

Er nahm kleine Kinder in Seine Arme, aß mit Sündern und wusch die Füße Seiner Jünger.

Doch war Er vor allen Dingen; Er ist es, der alle Dinge durch das Wort Seiner Macht trägt 

Er ist das Haupt über alles – der Erbe aller Dinge, und alle Dinge werden Ihm unterworfen sein.

Er verließ die Herrlichkeit des Himmels, hat sich selbst erniedrigt und nahm Knechtsgestalt an, indem Er Mensch wurde. Um unserer Übertretungen willen ward.

Er verwundet und verbarg Sein Angesicht nicht vor Schmach und Speichel. 

Er war verachtet, verworfen, wurde verraten, verspottet, geschlagen, gegeißelt, für uns ein Fluch und wie ein Übeltäter hingerichtet.

Doch ist Er der Fels der Ewigkeiten, die Grundlage und der Schöpfer des Weltalls, das lebendige Wort, das Brot des Lebens, der wahre Weinstock, der Friedefürst, der große Hirte der Schafe, ausgezeichnet vor Zehntausenden, der allmächtige Gott, der Sieger über Tod, der Heiland der Welt, der Richter aller Menschen und der kommende König.

Er hatte nichts, wo Er Sein Haupt hinlegen konnte, als Er auf der Erde war. Doch bietet Er nun allen, die an Ihn glauben, eine Wohnung an, die Er für sie bereit hat.

Er lebte in Armut, doch hat Er Millionen mit unausforschlichen Reichtümern gesegnet.

Er war oft ermüdet, doch gibt Er allen Ruhe, die mühselig und beladen zu Ihm kommen.

Er kannte Hunger und Durst, doch konnte Er zu anderen sagen: «Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nimmermehr dürsten.»

Er wurde mit Dornen gekrönt, aber die an Ihn glauben, sollen eine Krone der Herrlichkeit empfangen. Wenige betrauerten Seinen Tod; doch die Sonne hüllte sich in Finsternis und die Erde bebte.

Er wurde in einer geliehenen Gruft beerdigt, Er aber gibt allen ewiges Leben, die Ihn annehmen.

Gleich einem Missetäter wurde Er getötet. Doch sitzt Er nun zur Rechten der Majestät in der Höhe.

Auf Erden bekleidete Er kein Amt und keine Stellung, doch wird sich einst jedes Knie vor Ihm beugen.

Nie dichtete Er ein Lied oder schrieb Er ein Buch. Doch ist Er das Thema von mehr Liedern und Büchern, als alle gefeierten Männer und Frauen zusammen sich dessen rühmen können.

Er ging durch die tiefsten Tiefen der Leiden und der Schande, damit Menschen zu Ehre und Herrlichkeit gelangen möchten.

Er nahm unsere Sünden auf sich, um uns Seine Gerechtigkeit schenken zu können.

Nie wurde Er von der Gunst der Menschen beeinflusst, nie durch Seine Feinde entmutigt, nie durch Zweifel niedergedrückt oder durch Furcht und Sorge vor den Umständen besiegt.

Er ist unvergleichlich in Seiner Erniedrigung (Phil. 2,7) – in Seiner Liebe (Eph. 5,2) – in Seiner Gnade (2.Kor. 8,9) – in Seiner Aufopferung (Mark. 10,45) – in Seiner Macht (Matth. 28,18)- in Seiner Ehre (1.Tim. 6,15.16) in Seiner Herrlichkeit (Offb. 5,12).

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Aus: Halte fest

24. Juli 2010 Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg kostet 21 Menschen das Leben, 511 werden verletzt.

Wenn niemand zu Tode gekommen wäre auf der „geilsten Party“, die in Duisburg zum 19. Mal für die Jugend unseres Landes ausgerichtet wurde, wäre dann alles in Ordnung? Was hat die Loveparade mit Liebe zu tun?
Heißt Loveparade nicht „Spaß“ durch Rausch zu maximieren? Den Rausch der Masse, den Rausch rhythmisch-monotoner, aggressiver, gehörgefährdender Dauerbeschallung, den Rausch von Alkohol und Drogen, den Rausch sexueller, öffentlicher Enthemmung. Sicherlich gibt es unter den Teilnehmern auch viele, die ohne Drogen und ohne Sex mitlaufen, weil es einfach cool ist, dabei zu sein. Aber die magnetische Botschaft der Loveparade ist ekstatische Enthemmung in der Masse. Um 17 Uhr brach das Inferno los und um 23 Uhr wurde immer noch getanzt! Warum lässt ein Staat, der Drogen verbietet, Massenevents zu, bei denen Drogen massenhaft konsumiert werden?
Ihr armen Eltern! Es hätte mein Sohn sein können, meine Tochter. „Habe ich dir nicht gezeigt, was Liebe ist? Warum hast du nicht gewusst, dass du sie dort nicht finden kannst?“ Oft stellen sich Fragen des Versagens, der schuldig gebliebenen Liebe im Angesicht des Todes eines Nächsten. Aber diese Fragen müsst ihr Eltern euch nicht allein stellen, wir alle müss(t)en sie uns stellen.
Nicht nur ein Veranstalter, nicht nur ein Bürgermeister, nicht nur Sicherheitsdienste stehen auf dem Prüfstand, sondern eine Gesellschaft, die auf der Basis des materiellen Überflusses zwei Generationen Spaß als Lebenssinn gepredigt und verkauft hat.
Wenn der Tod zeigt, dass er mächtiger ist als die menschlichen Macher, dann ist gerne von „Werten“ die Rede. Aber von welchen Werten? Spaß oder Freude? Triebbefriedigung oder Selbstbeherrschung? Schrankenlose Freiheit oder Verantwortung? Untergehen in der Masse oder Entfaltung der eigenen einzigartigen Persönlichkeit? Entfesselter Sex unter dem falschen Etikett der Liebe oder Liebe als verbindliche Hingabe von Mann und Frau?
Was in den glatten Reden über „Werte“ nicht gesagt wird, ist, dass für die Realisierung von Werten Tugenden erforderlich sind, zu denen einst Familie und Kirche erzogen haben. Wenn die Familie nicht gestärkt, die Kirchen weiter von innen und außen zerrieben werden, kann es keine Erneuerung geben.

Solches zu sagen, ist nicht modern und noch viel weniger postmodern. Wer daran Anstoß nimmt, möge sich fragen, wie es um unsere Zukunftsaussichten bestellt ist und wie es den Jugendlichen in dieser Gesellschaft geht. Die Hoffnung, dass die Toten von Duisburg das Land zur Besinnung bringen, ist unrealistisch, aber vielleicht machen sich einige junge Menschen nun auf den Weg, den Verführern nicht mehr in die Fänge zu gehen und echte Liebe zu suchen. Gabriele Kuby, idea.de