Dritter Todesfall in zwei Monaten:K-Pop-Sänger Cha In-ha stirbt mit nur 27 Jahren.

“Innerhalb von zwei Monaten ist Cha In-ha schon der dritte K-Pop-Star, der plötzlich stirbt. Im Oktober wurde Sulli, die ehemalige Sängerin der Girlgroup f(x), tot aufgefunden, wenige Wochen später starb auch ihre Kollegin Goo Hara. Die Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf den immensen Druck, unter dem die südkoreanischen Künstler offenbar stehen. Beide Frauen wurden von exzessiven Fans bedrängt und wurden Opfer von Internetmissbrauch. Sulli sprach öffentlich über ihre psychischen Probleme. Nach ihrem Tod wurde gefordert, größere Rücksicht auf den emotionalen Stress von Künstlern zu nehmen.” Focus.de

“Die Welt des K-Pop glitzert ganz gewaltig nach außen. Ganz Asien ist besessen vom glatt gebügelten Musikbusiness aus Südkorea. Europa ließ dieser Hype stets kalt. Was als Kopie der amerikanischen Boybands startete, wurde zum Selbstläufer in den Klauen der Musikindustrie. Teenager werden in öffentlichen Castings getestet. Wer gut singen und tanzen kann, sowie ordentlich hübsch ist, darf in spezielle Internate und wird auf ein Leben als Pop-Star vorbereitet. Von Handyverbot ist im Internet zu lesen und strengen Diäten. Wird eine neue Band geformt, muss sie sich nicht anstrengen, um ihre Fan-Base aufbauen. Durch die Unterstützung der Plattenfirmen werden sie sofort prominent platziert.” Bunte.de

Immer wieder liest man davon, dass bekannte Persönlichkeiten freiwillig – wie man sagt – aus dem Leben scheiden. Man kann zum Beispiel an Robert Enke denken, den Nationaltorhüter, der meinte, der äußere Druck sei zu groß, als dass er ihn weiter aushalten könne. Im Jahr 2003 war es die Tochter von Heino, die sich selbst das Leben genommen hat; im Jahr 2001 entschloss sich die Ehefrau des langjährigen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl nach langer und schwerer Krankheit zu diesem Schritt. Auch bekannte gottesfürchtige Menschen gehören zu dieser Gruppe: 1989 nahm sich Siegfried Wiesinger, der Leiter der Christoffel-Blindenmission, nach einer ,Medienkampagne gegen ihn das Leben. Adolf Merckle, ein gottesfürchtiger Unternehmer in Baden Württemberg, beging im vergangenen Winter Selbstmord.

Im Jahr 1976 war es der Pfarrer Oskar Brüsewitz, der sich in Zeitz bei Leipzig verbrannte, um gegen die Diskriminierung von Christen in der DDR zu protestieren. Und 1942 brachte sich der evangelische Liederdichter Jochen Klepper um – zusammen mit seiner jüdischen Frau und seiner Familie, nachdem ihnen jede Flucht aus Deutschland unmöglich erschien. Vielleicht kennst du in deinem Umfeld einen jungen Menschen, der sich ebenfalls vor einiger Zeit das Leben genommen hat. Es wird dich erschüttert haben.

Man fragt sich: Warum wählt ein Mensch einen solchen Weg, um aus dem Leben zu scheiden? Heino wird mit den Worten zitiert, dass das Leben manchmal grausam sei. Man müsse akzeptieren, dass seine Tochter diese Entscheidung für ihr Leben getroffen habe. Nun, ändern kann man nichts an den Entscheidungen – im Nachhinein nicht. Und manchmal sind die Motive – wie bei Pfarrer Brüsewitz – auch sehr ehrenwert, auch wenn wir sie nach der Schrift nicht nachvollziehen können. Aber grundsätzlich muss man sich die Frage stellen, ob man sich wirklich mit solch weit reichenden und ewig unveränderbaren Entscheidungen abfinden darf.

Manchmal sind es uns nahe stehende Personen, die diesen Weg aus dem Leben wählen. Häufig geht es um soziale, materielle (wirtschaftliche) oder gesundheitliche (auch psychische) – manchmal auch um rein geistige oder theologische – Probleme. Man sieht keinen anderen Ausweg mehr, als den „Frei“-Tod, wobei dieser Begriff, den man heute immer wieder für Suizid hört, eine Beschönigung (Euphemismus) dessen ist, was wirklich hinter dieser Tat steht. Selbstmord oder Suizid liegt dann vor, wenn durch beabsichtigtes Handeln oder absichtliches Unterlassen das eigene Leben willentlich beendet wird.

Aber ist der Suizid wirklich ein „guter“ Ausweg? Was „bringt“ er dem Menschen, der ihn gewählt hat? Und macht er wirklich frei? https://www.bibelseelsorge.de/selbstmord/


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