Musiker sterben und sterben und sterben.
“Andy Gill, Gitarrist der einflussreichen britischen Punkrockband Gang of Four, ist im Alter von 64 Jahren gestorben. Er sei am Samstag den Folgen einer Atemwegserkrankung erlegen, teilte die Gruppe mit. Seine Bandkollegen würdigten Gills Hingabe an die Musik: Noch im Krankenhaus habe er Aufnahmen für ein bald erscheinendes Album angehört und die nächste Tour geplant. “Wir werden seine Freundlichkeit und Großzügigkeit, seine Furcht einflößende Intelligenz, schlechten Witze, verrückten Geschichten und endlosen Tassen mit schwarzem Tee in Erinnerung behalten. Und zufälligerweise war er auch ein kleines Genie.” Zeit.de
“Reed Mullin ist tot. Der Corrosion Of Conformity-Drummer starb gestern im Alter von 53 Jahren. Weitere Umstände zu seinem Tod sind bisher nicht bekannt…..Mullin war gesundheitlich angeschlagen und zudem alkoholkrank. Die Band hatte ihn offenbar schon länger aufgefordert, dies in den Griff zu bekommen: “Die Leute müssen sich selbst helfen wollen. Man kann sie nicht einfach dazu drängen, Hilfe zu holen”, zitiert Blabbermouth Bassist Mike Dean in einem Podcast aus dem vergangenen Sommer, Mullin pausierte zu diesem Zeitpunkt bereits.” laut.de
“Der ehemalige Death-Drummer und Cynic-Mitbegründer Sean Reinert ist tot. Er wurde nur 48 Jahre alt. Reinert war bereits am vergangenen Freitagabend leblos zuhause in San Bernardino, Kalifornien gefunden worden. Die Todesumstände sind noch unklar. Sein Leichnam wird nun obduziert.
Sean war von 1991 bis 1993 Mitglied bei Death, der wohl berühmtesten Deathmetal-Band. Das Album “Human” (1991), das er eintrommelte, zählt zu den Klassikern der Techmetal-Bewegung. Die Tech-/Progressivemetal-Truppe Cynic hatte Reinert 1987 mitbegründet, er verließ die Band aber 2017. Auf ihrem offiziellen Facebook-Account würdigten Death Reinert als “absolutes Monster und Drumgenie”. laut.de
Wenn das Leben nervt und zum Kotzen ist, dann ist die Lösung nahe: Party, Rausch, Musik und Sex und alles so oft und so exzessiv wie möglich. Viele glauben gar nicht mehr daran, ohne das alles existieren zu können. Das ist ganz schön kaputt und führt ins totale Elend. Einsam, krank und süchtig verenden sie als no name in irgendeinem dreckigen Loch. Man will uns weis machen, dass wir nichts anderes brauchen außer Sex, Drugs & Rock’n’Roll!
Das ist die Message, die uns permanent von einer gigantischen Traum-Maschinerie für teures Geld verkauft wird. Doch das vermeintliche Leben ist ein Massengrab in dem abertausende von oftmals noch sehr jungen Menschen verscharrt werden
und auf deren Grabstein steht: Kiffen, Koksen, Saufen, Rocken, Sterben. Das ist eine Botschaft, die wir nicht brauchen und dennoch haben wollen, weil wir so gierig sind.
Besonders Hardrock- und Punkbands nutzen den Schockeffekt von Sterben, Leichen, Grabsteinen, Selbstmord und Attentaten, um damit die in ihren Augen verlogene bürgerliche Gesellschaft zu provozieren. Sie üben Kritik an politischen und gesellschaftlichen Missständen – siehe etwa „Wreck Age“ oder den „Gun in Mouth Blues“ der Rollins Band. In den meisten Spielarten des Heavy Metal spielt der Tod in Verbindung mit Horrorelementen eine zentrale Rolle. Und dann wird es für die Protestler und Lärmer selber zu viel und sie ersticken an ihren eigenen ungelösten Fragen. Antworten sind sie bis heute ihren Fans schuldig geblieben. Das Grab gibt keine Antworten. Sich ins Grab saufe kann doch jeder, aber auferstehen und ewig leben kann nur der , der sich Jesus dem Überwinder der Sünde und des Todes anvertraut hat. Wähle das Leben und du überlebst bin die Ewigkeit. Mehr gibt es nicht zu gewinnen.
