„Die Kirche, das Evangelium sind nicht systemrelevant, sondern existenzrelevant. Das haben wir deutlich zu machen.“ Wolfgang Huber

Ja leider, die christliche Kirche ist in dieser Krise einfach abgetaucht bzw. hat auf unpersönliche Onlineangebote verwiesen. Wer braucht denn eine Kirche, die sich an den Zeitgeist anpasst und die abtaucht, wenn sie gebraucht wird?
Die Folge:
– 10.744 Mitglieder haben 2019 in München die kath. Kirche verlassen.
– 4.856 Mitglieder haben in München die ev. Kirche verlassen.
– Ende 2019 waren somit 468.070 Münchner Mitglied der katholischen und 167.763 Mitglied der evangelischen Kirche. Und die meisten noch verbliebenen Mitglieder sind eh nur Karteileichen oder gar kirchliche Atheisten.
Diese Austritte werden nach Corona noch stärker ansteigen, denn während in Pest-, Cholera und Kriegszeiten die Kirchen und Gemeinden früher eine Zuflucht waren, haben sie wegen einer grippeähnlichen Krankheit die Tore zugemacht und Ostern und Pfingsten praktisch ausfallen lassen. Und Sterbende wurden alleine gelassen.
Vom Staat bezahlt, deshalb staatshörig. Die Kirchen befinden sich auf einem absteigenden Ast. Sie suchen das Heil in der Staatsnähe in der Hoffnung, das die ökosozialistische Revolution sie leben und alimentiert lässt. „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“, sagte Jesus. Der suchende Mensch, der im Glauben an die christliche Heilslehre Sinn und Orientierung sucht, der spirituelle Erfahrungen machen möchte und Jenseitsfragen stellt, wohin soll der sich wenden? „Mein Reich ist nicht von dieser Welt,“ sagt Christus.



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