“Der Hass entlud sich direkt nach dem EM-Finale. England hatte das Elfmeterschießen gegen Italien verloren und den ersten Titel seit 1966 verpasst. In den sozialen Medien ließen viele englische Fans ihrer Wut über die Niederlage freien Lauf und verfielen in widerlichen Rassismus. Die drei Fehlschützen Jadon Sancho, Bukayo Saka und Marcus Rashford wurden Zielscheibe rassistischer Beleidigungen.” Welt.de
Es war falsch von Southgate die ganze Last der letzten drei Elfmeter drei so jungen Schützen aufzubürden. Das macht man nicht. Und dann auch noch als Einwechslung nur zum Elfmeterschießen. Ein totaler Kaltstart, wobei der Elfmeter von Rashford von den letzten dreien noch am besten geschossen war. Die beiden Elfer danach waren weder hart noch platziert genug.
Wenn man die Welt durch das Niederknien und bunte Fahnen ändern könnte, dann wäre das Leben recht einfach, oder? Jesus will und kann die Welt dadurch ändern, dass er zunächst dich und mich verändert. Alles durch die Kraft seines Kreuzes. Politik ist machtlos, wenn das Herz nicht durch Gott verändert wurde.
“In einem ausführlichen Interview mit dem «Guardian» antwortete Marcus Rashford (23) auf die Frage, ob er religiös sei: «Ja, definitiv.» Gleich wie seine Mutter. Der Glaube an Gott zeige sich in ihm.Gott habe viel für seine Familie getan. «Wenn man schaut, wie unser Leben vor 15 bis 20 Jahren war, und schaut, wie es heute ist, ist es unmöglich, keinen Glauben an Gott und alles, was er für uns tut, zu haben.
»Rashfords Mutter Mel hat Marcus und seine fünf Geschwister als praktizierende Christen erzogen. Als alleinerziehende Mutter ging sie gleichzeitig drei Jobs nach, während Marcus aufwuchs.Rashford erzählte dem «Guardian», wie seine Mutter manchmal nicht zu Hause ass, weil «es nur für mich und meine Geschwister reichte. Sie ass an diesem Abend nichts, «aber das sollten wird nicht merken. Weil sie immer unterwegs war und arbeitete, konnte sie sagen, sie hätte früher gegessen.»«Meine Werte stammen aus meinem Elternhaus; die Regeln und der Respekt, den wir füreinander hatten. Bei meiner ganzen Erziehung war sie unser Vorbild darin.»Seine Mutter lieferte den Anschauungsunterricht. «Zu sehen, wie jemand jeden Tag schwierige Situationen durchlebt, aber am nächsten Morgen aufwacht und wieder sein Bestes gibt, das kann wirklich nichts toppen.»
Seine Mutter habe ihm immer gesagt, dass alles möglich sei.Abseits des Spielfelds wurde Rashford unerwartet durch seinen Input bei der Regierungspolitik bekannt. Vor etwa 14 Monaten führte sein Einsatz via Twitter dazu, dass er zum Fürsprecher für das Ende der Lebensmittelarmut wurde – denn die Politik veränderte wegen ihm ihren Umgang bezüglich kostenloser Schulmahlzeiten für die am meisten benachteiligten Kinder Grossbritanniens während der Pandemie. Im Oktober 2020 wurde er in Anerkennung seiner Verdienste um die Kinder des Landes während der Pandemie von Queen Elisabeth II. mit einem MBE-Orden ausgezeichnet.
Bereits im Juli erhielt er als bislang jüngster Empfänger mit damals 22 Jahren die Ehrendoktorwürde der Universität von Manchester.Rashfords neueste Leidenschaft ist die Alphabetisierung von Kindern. Er erzählte dem «Guardian» weiter, dass er erst mit 17 Jahren angefangen habe, richtig zu lesen. Nun verfasste er mit dem Fussballjournalisten Carl Anka das Buch «You Are A Champion», ein Selbsthilfebuch für Kinder. Er sieht sich aber nicht als politisch, «ich bin nur ein junger Mensch, der in einer schwierigen Situation war und es geschafft hat, einen Ausweg zu finden, und jetzt bin ich in einer Position, in der ich anderen helfen kann… Alles, worüber ich gesprochen habe, sind tatsächliche Dinge, die ich durchgemacht habe oder die andere Menschen durchmachen.» Jesus.ch
