Woher kam Gott?

Eine geniale Antwort eines amerikanischen Bruders auf diese provokante Frage. Aber lest selbst, es lohnt sich.

Die Frage „Woher kam Gott“ setzt voraus, dass du offensichtlich über den falschen Gott nachdenkst. Denn der Gott der Bibel wird weder durch Zeit, Raum oder Materie beeinträchtigt. Wenn er durch Zeit, Raum oder Materie beeinträchtigt wäre, so ist er nicht Gott. Zeit, Raum und Materie bezeichnen wir als „Kontinuum“. Diese müssen zum gleichen Zeitpunkt im selben Augenblick in Existenz treten. Denn wenn es Materie gäbe, aber keinen Raum, wohin würdest du es platzieren? Wenn es Materie gäbe und Raum, aber keine Zeit, wo sollte man es platzieren? Du kannst also weder Zeit, Raum noch Materie unabhängig voneinander haben, sondern sie müssen gleichzeitig entstehen. Die Bibel beantwortet dies in weniger als zehn Worten:

(Im Anfang) – hier die Zeit

(schuf Gott Himmel) – hier der Raum

(und die Erde) – hier die Materie

Zeit ist 1. (Vergangenheit), 2. (Gegenwart), 3. (Zukunft)

Raum ist 1. (Länge), 2. (Breite), 3. (Höhe)

Materie ist 1. (fest), 2. (flüssig), 3 (gasförmig)

Damit wurde eine Dreieinigkeit aus Dreieinigkeiten augenblicklich erschaffen. Und jener Gott, der dies alles schuf, muss sich selbst außerhalb von dem befinden. Wenn er begrenzt wäre durch Zeit, wäre er nicht Gott.

Der Typ, der deinen Computer gemacht hat, ist ja nicht im Computer. Er rennt ja nicht da drinnen herum und verändert die Ziffern auf dem Bildschirm. Der Gott, der dieses Universum erschuf, ist außerhalb des Universums. Er ist über ihm, jenseits davon, in ihm durchgehend, durch es hindurch. Er ist nicht davon limitiert. Und dieses Konzept, dass diese geistige Kraft keinen Einfluss auf einen natürlichen Körper ausüben kann, musst du mir Dinge erklären wie Emotionen, Liebe, Hass, Neid, Eifersucht und Rationalität. Als wenn dein Gehirn nur eine zufällige Sammlung von chemischen Elementen ist, welches zufällig über Milliarden von Jahren entstand, wie kannst du da überhaupt deinen eigenen Schlussfolgerungen und Gedanken vertrauen?

Also die Frage, „Woher kam Gott?“ basiert auf der Annahme einer begrenzten Gottheit, und das ist dein Problem.

Den Gott, den ich anbete, ist nicht begrenzt durch Zeit, Raum und Materie. Wenn ich diesen unendlichen Gott in mein 2 Kilo Gehirn reinstecken könnte, dann wäre er es nicht Wert angebetet zu werden, das steht fest. Also dies ist der unbegrenzte Gott, den ich anbete. Vielen Dank!

(Dr. Kent Howind)

Kommentar

  1. Nutellaloeffler

    Die Antwort find ich sehr gut. Kannte das Video aber schon. Die letzte Aussage stammt aber eher von C.S Lewis der anführte, wenn die Gedanken nur einen Ansammlung ungesteuerter Prozesse (Atome) wäre, woher kann der Atheist dann sicher sein, das er seine Gedanken vertrauen kann die zum Atheismus führen. Selbst Wissenschaftler die Atheisten sind, sehen das als ein Problem und Argument gegen den Atheismus an…

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