Was dachten diese Megainfluenzer über die Bibel?


1. Jesus Christus
a) Jesus Christus erkannte die historischen Aussagen der Schrift an: Schöpfung (Mt 19,4-6);
Sintflut (Mt 24,37-39); die eherne Schlange (Joh 3), etc.
b) Jesus Christus zitiert die Schrift als endgültige Autorität (Mt 4,1-11; Joh 10,35).
c) Jesus Christus stellte die Schrift über die Tradition (Mk 7,3-13).
d) Jesus Christus akzeptierte die göttliche Inspiration der Schrift (Zitat von Psalm 110 in Mt 22,43). e) Jesus Christus zitiert die Schrift für alle Bereiche des Lebens.
f) Jesus Christus kritisierte oder korrigierte nie die Heilige Schrift. Im Gegenteil, sein ständiges
Argument war: “Habt ihr nicht gelesen?” 2. Der Apostel Paulus
“… ich glaube allem, was geschrieben steht im Gesetz und in den Propheten. … (Apg 24,14).
3. Martin Luther
“Ich setze wider aller Väter Sprüche, wider aller Engel, Menschen, Teufel Kunst und Wort die Schrift und das Evangelium. Hier stehe ich, hier trotze ich und sage: Gottes Wort ist über alles, göttliche Majestät steht bei mir.”
4. Hudson Taylor
Der weit gereiste und hochgebildete Arzt und Chinamissionar wurde von kritischen Studenten nach seinem schlichten Umgang mit der Bibel gefragt. Er antwortete:
“Meine Herren, wenn Sie morgen mit der Bahn nach Hause fahren wollen, dann schlagen Sie das Kursbuch auf. Darin steht Ihr Zug, der zu einer bestimmten Zeit abfährt. Was machen Sie nun? Prüfen Sie nach, ob das einen historischen Kern hat? Fragen Sie nach, ob das literarische Zusätze eines Bahnoberinspektors sind? Fragen Sie nach, ob das für alle Zeiten so gilt? Gewiß nicht, meine Herren. Sie gehen doch zum Bahnhof. Sie finden Ihren Zug. Sie kommen ans Ziel. So mache ich es mit der Bibel. Ich nehme ihre Anweisungen und Verheißungen ernst und merke: so geht es, so kann man fahren. So kommt man ans Ziel.”
5. Dietrich Bonhoeffer
Kurz vor seiner Hinrichtung schrieb Bonhoeffer in einem Brief an seinen Schwager Prof. Dr. Rüdiger Schleicher über seinen Umgang mit der Bibel:
“Du fragst, wie lebe ich in dieser wirklichen Welt ein christliches Leben, und wo sind die letzten Autoritäten eines solchen Lebens, das sich allein lohnt zu leben? Ich will da zunächst ganz einfach bekennen: ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist, und dass wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen. Nur wenn wir es einmal wagen, uns so auf die Bibel einzulassen, als redete hier wirklich der Gott zu uns, der uns liebt und uns mit unseren Fragen nicht allein lassen will, werden wir an der Bibel froh.
So lese ich nun die Bibel. Ich frage jede Stelle: was sagt Gott hier zu uns? Und ich bitte Gott, dass er uns zeigt, was er sagen will. Und ich will Dir nun auch noch ganz persönlich sagen: seit ich gelernt habe die Bibel so zu lesen – und das ist noch gar nicht so lange her – wird sie mir täglich wunderbarer. Ich lese morgens und abends darin, oft auch noch über Tag. Es mag sein, dass das eine sehr einfache Sache ist. Aber Du glaubst gar nicht, wie froh man ist, wenn man von den Holzwegen so mancher Theologie wieder zurückgefunden hat zu diesen einfachen Sachen. Und ich glaube, in Sachen des Glaubens sind wir allezeit einfach.
Es bleibt also nichts als die Entscheidung, ob wir dem Wort der Bibel trauen wollen, wie keinem anderen Wort im Leben und im Sterben. Und ich glaube, wir werden erst dann recht froh und ruhig werden können, wenn wir diese Entscheidung getroffen haben.” Wilfried Plock, Hünfeld

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