Reinhold Messner (80). Er wurde am 17. September 1944 in Brixen, Südtirol in Italien geboren.

Reinhold Messner behauptete einmal: Götter sind menschengemacht und widerspricht sich.

Alter und Berühmtheit schütz vor Torheit nicht:
„Alle Götter, die wir kennen, sind vom Menschen erfunden worden. Und alle Religionen sind menschengemacht“, sagte der 70-jährige Südtiroler in der Talkshow „3nach9“ von Radio Bremen am Samstag. Er respektiere grundsätzlich alle Glaubensrichtungen, wolle ihnen aber nicht anhängen, weil es sich um „menschengemachte Machtinstrumente“ handele.
Dennoch kann sich auch Messner eine Art höhere Macht durchaus vorstellen. „Auch ich sage: Die Natur, die Welt, der Kosmos sind so großartig, dass es fast unmöglich ist, dass das aus sich heraus entstanden ist“, erklärte er. „Ich glaube zwar nicht, aber ich lasse alles offen.“ Welt.de

Warum bekennt er sich dann nicht zu seinem Schöpfer? „Ein schlauer Typ vergangener Zeit meinte: der Glaube braucht unbedingt auch Verstand. Andererseits war er so klug, die menschliche begrenzte Erkenntnisfähigkeit nicht absolut zu setzen. Daher meinte er auch: Um zu verstehen, brauchst du unbedingt den Glauben. (Anselm von Canterbury)
Nochmals ca. 1000 Jahre früher meinte einer: „Obwohl die Welt von der Weisheit Gottes durchdrungen ist, konnte sie ihn durch ihre Weisheit nicht finden. Gott hat eine Botschaft, die unsinnig erscheint, dazu benutzt, alle zu retten, die daran glauben. So fordern die Juden Zeichen, und die Griechen suchen nach Weisheit.“ 1. Korintherbrief 1, 21-22
Ein reduziertes Verständnis von Glaube und ein Ausspielen gegen Logik lässt leider manchen für den Glauben verschlossen bleiben. Da bleibt einem nichts anderes übrig, als schon mal auf andere zu hören und für eine derzeit noch nicht nachvollziehbare Wahrheit offen zu sein.
Gott lässt sich nicht unter das Beobachtungsmikroskop kluger Klöpfe stecken. Gott liegt nicht auf dem Seziertisch vermeintlicher Gottsucher, deren Kategorien stets zu klein sind.
Ich finde Gott sehr fair, weil er auch dem Nichtintellektuellen einen für jedermann gangbaren Weg anbietet, ihn zu finden: Glaube.
Wer ein Ziel in einer fremden Region finden will, sollte dem Hinweis des Navis folgen, anstatt er selbst den letzten Quadratzentimeter zu erkunden und am Ende festzustellen, dass man doch gleich auf jemand anders hätte hören sollen. Nachher ist man stets klüger.
Übrigens: man wird nie alt genug, um nur aus seinen eigenen Fehlern zu lernen!
Allen Lesern noch viel Erfolg bei der Suche nach Gott!“ Dorfpastor

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