Die Apostelgeschichte erwähnt an verschiedenen Stellen das „Haus“ als den Ort, wo sich die Gemeinden trafen: 2,2; 5,42; 8,3; 11,11-15; 12,12; 16,31-34; 16,40. In den Apostelbriefen lesen wir u.a. von der „Gemeinde im Haus von Priszilla und Aquilas“ (1.Korinther 16,19), von der „Gemeinde im Haus von Nymphas“ (Kolosser 4,15), von der „Gemeinde im Haus von Philemon“ (Philemon 2). Gayus wird „mein Gastgeber und der ganzen Gemeinde“ genannt (Römer 16,23). Johannes schreibt, wir sollen einen falschen Lehrer nicht „ins Haus“ aufnehmen (2.Johannes 10). – An keiner Stelle wird diese Gemeinschaft in den Häusern als eine Art von „Zellen“ oder „Hauskreisen“ beschrieben, die von einer grösseren „Gemeinde“ abhängig wären. Es handelt sich immer um vollgültige, unabhängige Gemeinden. Die Gemeinschaft in den Häusern war im Neuen Testament die normale Form, „Gemeinde zu leben“. C.A.
