Musik-Legende Nick Cave trauert um seinen nächsten Sohn.

“Der australische Rockstar Cave gab am Montag bekannt: „Mit großer Traurigkeit kann ich bestätigen, dass mein Sohn Jethro verstorben ist.“
Über die Umstände des Todes sind bislang keine Details bekannt. Laut der britischen „Sun“ kam Jethro Lazenby erst vor zwei Tagen aus der Haft frei. Ein Richter soll eine Drogen-Therapie angeordnet und Jethro den Kontakt zu seiner Mutter für zwei Jahre verboten haben.
Es ist der nächste schwere Schicksalsschlag für die Familie!”

Nick Cave und seine Familie sollte da Evangelium und den größten Retter und Tröster kennen lernen. Die Botschaft kennt er ja:

Was bestimmt die Zukunft Deutschlands, Weizenanbau oder die Hanf-Freigabe?

Statt sich um die bevorstehende Nahrungsmittelverteuerung und -verknappung zu kümmern, widmete sich die Bundesregierung bei ihrer Klausur in Merseberg so wichtigen Projekten wie der Legalisierung von Cannabis. Die Preise für Essen stiegen um 56,8 Prozent. In den nächsten drei Wochen wird eine Preissteigerung um weitere 78,6 Prozent erwartet. Aldi (Süd) hat Sonnenblumenöl. Der Discounter verkauft es für 4,99 €, aktuell aber zum Angebotspreis von 4,19 € / Liter. Das sind Preissteigerungen per Jahresfrist von mehr als 400 %. Nudeln, die vor 2 Jahren noch 39 Cent kosteten, sind jetzt für 0,89 zu haben : 250 % . Wenn das so weitergeht, werden ab Herbst Rationierungen eingeführt werden müssen, ansonsten drohen soziale Unruhen. Auf den Tweet von Bundesjustizminister Marco Buschmann: „Die Legalisierung von #Cannabis kommt. In Merseberg habe ich mit Cem Özdemir und Karl Lauterbach dazu beraten. Der Bundesdrogenbeauftragte plant nun bereits eine umfassende Vorbereitung der Freigabe und Karl Lauterbach hat einen ersten Gesetzentwurf noch für 2022 angekündigt“, antwortete der Landwirtschaftsprofi aus Stuttgart auf seine reiche Erfahrung als Betreiber einer Terrassenplantage anspielend gutgelaunt: „We legalize! Und danach lade ich die beiden Kollegen auf meine Terrasse ein.“ TE

Die Legalisierung von Cannabis ist allerdings in dieser Situation keine gute Idee, soll es doch Hungergefühle steigern. Opium für das Volk wäre da schon besser geeignet, denn das wirkt nicht nur appetithemmend, sondern versetzt bekanntlich auch in einen apathischen Zustand, der jede Aufmüpfigkeit verhindert. Deutschland schießt sich mit brutaler Konsequenz selbst ins Abseits und viele Bürger finden das (noch) ganz ganz toll. Selbst, wenn der politische Wille da wäre (er ist es nicht), das Rad sofort herumzureißen, wäre der Aufprall heftig. Jetzt steht zu befürchten, daß wir am Boden zerschellen werden. Wir werden unsere Zukunft nur noch bekifft ertragen können. Wir legalisieren unseren Untergang. Es geht ohne Gott in die Dunkelheit, aber mit ihm gehen wir ins Licht.

Für Christen gilt:

Wir warten nicht auf Katastrophen und Kriege. Wir warten auch nicht auf die Russen, die Amerikaner, die Deutschen oder die Chinesen. Wir erwarten die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus!Wir kennen die Pläne Gottes nicht.Es ist momentan alles noch zu frisch und viel zu viel ist noch in Bewegung. Aber wir …

Diese Argumentation grenzt an Wahnsinn.

Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „WELT- -Chefreporterin WELT-ChefreporterinAnna rterin Schneider Quelle: Martin U.K. Lengemann/WELT WeLT+ ANNASCHNEDER Warum ich keine Mutter sein will Die Wahrheit ist: Kinder sind Freiheitskiller. Aber das muss jede Frau für sich entscheiden. Ausgerechnet in den USA wollen konservative Richter das bundesweite Recht auf Abtreibung kippen. Dass Linke dagegen protestieren, steht im Widerspruch zu ihrer Corona- allerdings Politik.“
Anna Schneider schreibt: “Der Wert des Ungeborenen kann niemals den Wert der Geborenen übertrumpfen.” Nein. In Wahrheit wird hier die “Freiheit” des geborenen Lebens über das Leben des ungeborenen Lebens gestellt. Für die persönliche Freiheit muss das Kind im Mutterleib sterben. Was für eine manipulative und menschenverachtende Argumentation. Markus Till

Unsere demografische Entwicklung ist katastrophal: Keiner weiß wirklich, wie die Rentensysteme und die Pflegeversicherung aufgrund des demografischen Wandels überhaupt zukunftsfähig gestaltet werden können. Ehescheidungen und Scheidungswaisen sind nicht nur ganz persönliche Katastrophen, sondern haben negative Auswirkungen auf unsere Gesellschaft: Weil es keine funktionierenden Familien mehr gibt, tun sich die Gesellschaft und der Staat immer schwerer, ihre Aufgaben zu erfüllen: Kaum noch jemand interessiert sich für ein politisches Amt, Feuerwehren und karitative Einrichtungen haben Probleme, Freiwillige zu finden …

Und der Mensch lebt in seinen Lüsten, will Party machen und seine Triebe befriedigen. Von Selbstbeherrschung, die die Voraussetzung für wirkliche Freiheit ist, keine Spur! Weil es Usus ist, seine Sexualität auszuleben, ist die Zahl der Geschlechtskrankheiten gestiegen; Tripper, Schanker und todbringendes Aids lassen grüßen. Leider ist dies kein Zynismus, sondern eine Tatsache. Der beste Schutz vor Aids ist nicht das Kondom, sondern die eheliche Treue zwischen einem Mann und einer Frau.

Gottlosigkeit führt aber immer zu Verfinsterungen der Moral und des menschlichen Denkens. Wer nicht an Gott glaubt, der weiß auch nicht, dass er sich letztendlich vor Ihm verantworten muss. Wer meint, dass nach dem Tod alles aus sei, der versucht, alles aus diesem Leben herauszuholen, was er kann, mögen Andere dabei das Nachsehen haben.
Sicher: Die meisten Atheisten wollen moralisch leben, und auch sie engagieren sich oft sehr für ihre Mitmenschen. Aber wer nicht um Gott weiß, dem fehlt es irgendwann an der Kraft zu helfen. Letztendlich denkt man dann mehr an sich selbst, denn als Menschen sind wir berechnend, und wenn sich unsere Hilfe doch nicht zu lohnen scheint, dann verliert der Mensch die Lust dazu. Markus Kern

Am 8./9. Mai 1976 erhängte sich Ulrike Meinhof, die Linksterroristin der RAF, in ihrer Stuttgarter Zelle.

Gedanken aus dieser fürchterlichen Zeit:
Was mag jemand empfinden, wenn er ein „Bis nachher“ hört, die Person aber nie wieder erleben kann, die dies gesagt hat weil sie auf einmal nicht mehr lebt? Ein unheimlicher Gedanke …

Heute hat die Witwe des 1972 von der RAF ermordeten Hans Eckhardt das erste Mal seit 35 Jahren öffentlich ihre Empfindungen nach dem Mord an ihrem Mann artikuliert. Besonders beeindruckt hat mich, wie sie davon sprach, dass sie Minuten vor dem Tod ihres Mannes, der Polizist war, von ihm hörte: „Bis nachher.“ Sie sagte im Interview: „Das ist das Schreckliche, dieser plötzliche Schnitt. Wir hatten uns abends verabschiedet, und man sagt: ‚Bis nachher!‘ Aber da ist dann kein Nachher mehr.“

Mancher hat vielleicht „bis nachher“ gesagt und dann vergessen, was er eigentlich versprochen hatte. Andere haben „bis nachher“ gesagt, obwohl sie wussten, dass sie nachher etwas anderes tun wollten. Aber nicht nur Eckhardt erlebte das „nachher“ nicht mehr, weil er „nachher“ nicht mehr lebte. Jedem von uns kann das heute, morgen oder irgendwann passieren. Was dann!

So etwas ist keine Drohung, aber der Erfahrungsbericht aus der Realität. Deshalb, auch deshalb sagt Gott uns Menschen: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtete eure Herzen nicht“ (Hebräer 3,8). Denn das „Heute“ kann heute noch vorbei sein. Und dann?

Manches Mal haben wir hier den Bibelvers aus dem Alten Testament zitiert: „Schicke dich an …, deinem Gott zu begegnen“ (Amos, Kapitel 4, Vers 12). Man mag nicht an Gott glauben. Man mag die Existenz eines höheren Wesens sogar grundsätzlich verneinen. Aber was zählt das alles, wenn man von jetzt auf gleich nicht mehr lebt? Zählt dann noch die heutige Überzeugung?

bibel-forum.de

Der Geburtstag von Sophie Scholl jährt sich am heutigen Tag zum 101.

“All das wäre nicht weiter wichtig, würde es nicht doch auch viel über Sophie Scholls Frauenbild aussagen. Früh als burschikos beschrieben, später als stolz und eigensinnig, verabscheute sie das NS-Frauenideal patriarchal unterworfener Gebärmaschinen. Das entfremdete sie auch dem Bund Deutscher Mädel. Begeistert von der als Jugendbewegung geltenden NSDAP stieg sie dort bis zur Gruppenführerin auf. Eines der 100 Mädchen, die sie anführte, beschrieb Sophie als “sehr fanatisch für den Nationalsozialismus”, zugleich auch als “romantisch, idealistisch, kommunistisch”.

Viele Belege findet Zoske in seiner Biografie für melancholische, mitunter depressive Stimmungen, die Sophie stets tiefer im Glauben bestärkten. Den einen, die Augen öffnenden Moment plötzlichen Umdenkens gab es nicht – es war ein langsames Hinübergleiten in den Widerstand, da das Morden auf den Schlachtfeldern kein Ende nahm. Den Krieg hatte Scholl tatsächlich von Beginn an abgelehnt.

Als schließlich mit jeder Flugblattaktion das Risiko stieg, hatte Sophie Todesahnungen. Sie kanalisierte dies in immer tieferer religiöser Identifikation mit dem christlichen Märtyrertum, sodass ihr Tod heute laut Zoske “als patriotischer Opfergang für ein besseres Deutschland” zu werten ist.

Auf der letzten Seite ihres Tagebuchs zitierte Sophie Scholl Jesus Christus: “In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.” (Stefan Weiss, 9.5.2021) derStandart.de

Prof. warnt vor kommenden Transhumanismus.

Die Entwicklungen des Transhumanismus sind „zutiefst antichristlich, antimenschlich und lebensfeindlich“. Das sagte der Vorsitzende der Organisation „Ärzte für das Leben“, Prof. Paul Cullen (Münster), auf einer Fachtagung zur „Woche für das Leben“ (30. April bis 7. Mai) in Leipzig. Die Tagung fand unter dem Titel „,Fortschritt‘ ohne Grenzen – Wohin führt die Optimierung des Menschen“ statt und wurde vom Bundesverband Lebensrecht (BVL/Berlin) veranstaltet. Der Transhumanismus habe die kurzfristigen Ziele, die Lebenserwartung zu verlängern, die Intelligenz zu erhöhen und die physischen und psychischen Grenzen des Menschen zu überwinden, so Cullen weiter. Mittelfristig strebten transhumanistische Vertreter die Verschmelzung von Mensch und Maschine auf der physikalischen Ebene an, etwa durch Implantate. Das langfristige Ziel des Transhumanismus sei jedoch die Verschmelzung des menschlichen Bewusstseins mit der Maschine, so dass schließlich auch die Unsterblichkeit erreicht werden könnte. Vertreter des Transhumanismus verträten die These, dass die Menschen eines Tages in der Lage sein werden, sich so zu verändern und ihre Fähigkeiten so zu erweitern, dass sie vollständig neue Wesen haben. Der Endzustand sei nicht ein verbesserter Mensch, sondern ein neues Wesen, das weitaus mehr Fähigkeiten haben solle als der Mensch. Cullen zufolge ist der Transhumanismus eine „Wissenschaftsreligion“. Er bediene sich zwar der wissenschaftlichen Sprache, sei aber in Wirklichkeit eine quasi religiöse Bewegung, deren Konzepte jeder rationalen Begründung entbehrten. Ein führender Kopf der transhumanistischen Bewegung sei etwa der Milliardär Elon Musk, Mitgründer des Bezahldienstes PayPal und Elektroautoherstellers Tesla. Auch der Milliardär und Gründer des Onlineversandhändlers Amazon, Jeff Bezos, investiere viel Geld in die „biologische Re-Programmierung“. (idea.de)

Mutterliebe ist die größte Gabe Gottes an die Kinder der Welt.

In der Bibel ist Mutterliebe ein Bild dafür, wie sehr und bedingungslos Gott uns liebt. Eine Kostprobe gibt es in Jesaja 66,13, da sagt Gott: «Ich will euch trösten, wie eine Mutter ihr Kind.» Auch König David findet in Psalm 131,2 einen wunderbare Beschreibung für die Gegenwart Gottes: «Ich bin zur Ruhe gekommen. Mein Herz ist zufrieden und still. Wie ein Kind in den Armen seiner Mutter, so ruhig und geborgen bin ich bei dir!»
Ohne Mutter:
Wir wären nie gewaschen und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher und schmutzig wäre das Hemd,
wir gingen nie zur Schule, wir blieben faul und dumm
und lägen voller Flöhe im schwarzen Bett herum.
Wir hätten nasse Füße, und Zähne schwarz wie Ruß
und bis zu beiden Ohren die Haut voll Pflaumenmus.
Wir könnten auch nicht schlafen, wenn du nicht noch mal kämest
und uns, bevor wir träumen, in deine Arme nähmest.
Wir hätten beim Verreisen nur Lumpen im Gepäck.
Wir könnten gar nicht laufen, wir kröchen durch den Dreck.
Und trotzdem! Sind wir alle auch manchmal eine Last:
Was wärst du ohne Kinder? Sei froh, dass du uns hast. (Eva Rechlin)

In seiner umfangreichen Biografie mit dem Titel „Junge Jahre“ erinnert sich der amerikanisch-französische Schriftsteller Julien Green an eine seiner ersten religiösen Regungen im Kindesalter. Jeden Abend, wenn er zu Bett gegangen war, kam seine Mutter hinzu, um mit ihm das Nachtgebet zu sprechen.
„Wir knieten nieder, ich in meinem Bett, sie auf dem Fußboden, und zwar so nahe an mir, dass unsere Gesichter sich berührten. Ich legte ihr dann den Arm um den Hals und sprach ihr alle Worte des ‚Vater unser‘ nach… Sie betete fünf oder sechs Worte vor und hielt dann inne, um mit der Fortsetzung zu warten, bis ich genau nachgesprochen hatte. – Es machte mir, den Kopf an ihre Schulter gelehnt, großes Vergnügen, diese Worte zu wiederholen, deren Sinn mir dunkel war, deren Süße jedoch in die geheimsten Seelentiefen drang.“ – Wenn er so seiner Mutter die Arme um den Hals gelegt und mit ihr gebetet hatte, war ihm, als könne nichts in der Welt ihn in Ängste stürzen oder ihm Übles antun. (in „Christ in der Gegenwart“ 32, 09.08.1987)

Der Philosoph Immanuel Kant schreibt von seiner Mutter:
„Meine Mutter war eine liebreiche, gefühlvolle, fromme, rechtschaffene Frau und eine zärtliche Mutter. – Sie führte mich oft außerhalb der Stadt, machte mich auf die Werke Gottes (in der Natur) aufmerksam, ließ sich mit einem Entzücken über seine Macht, Weisheit und Güte aus und drückte in mein Herz eine tiefe Ehrfurcht gegen den Schöpfer aller Dinge. – Ich werde meine Mutter nie vergessen und ihr immer dankbar sein, denn sie pflanzte den ersten Keim des Guten in mir… Ihre Lehren haben einen immerwährenden und heilsamen Einfluss auf mein Leben gehabt.“

Meine Mutter war die Quelle, aus der ich die leitenden Grundsätze meines Lebens schöpfte. (John Wesley)

Das Auge der Mutter ergründet das Kind bis in die Tiefen des Herzens. (Johann Heinrich Pestalozzi)

Ein Gefängnispfarrer wurde gefragt, welche Gefangenen ihm die größten Sorgen und Schwierigkeiten bereiten. Seine Antwort: „Es sind solche, denen zum Wort ‚Mutter‘ nichts Gutes einfällt.“

Der 8. Mai 1945 markiert die bedingungslose Kapitulation Deutschlands und damit das Ende des Zweiten Weltkrieges.

Der 8. Mail 1945 ist zweischneidig und es ist kein Tag der Freude. Positiv ist zunächst das Ende der NS-Diktatur und des sinnlosen Krieges, die Befreiung und Rettung vieler Häftlinge vor dem Tod – negativ sind die Einsetzung einer kommunistische Herrschaft im Osten, der Massenmord an Demokraten durch den NKWD, die Vertreibung der Deutschen, die Massenvergewaltigungen, überhaupt furchtbare Übergriffe auf dt. Zivilisten, Verschleppungen nach Russland, Massenmord und überlange Zwangsarbeit der dt. Kriegsgefangenen – man könnte das noch fortsetzen. Nochmals, die Folgen der totalen Niederwerfung des unseligen Nazisystems waren: 13 Millionen vertriebene Deutsche, Millionen Vertreibungstote, über eine Million vergewaltigte deutsche Frauen, hunderttausende Hunger- und Kältetote und mehr als 1 Million Tote Deutsche in Kriegsgefangenschaft. Ob man demzufolge, in Gedenken an die zahlreichen schlimmen Opfer diesen “Tag der absoluten Niederlage”, als “Befreiung” feiern, oder nicht würdiger in anderer Weise gedenken sollte, möchte ich doch sehr in Frage stellen. Theodor Heuß, dem wortgewaltigen ersten Bundespräsidenten, wird die Wertung des 8. Mai 1945 als desjenigen Tages zugeschrieben, an dem die Deutschen einerseits vernichtet, andererseits erlöst wurden. Das trifft, wie ich meine, den Sachverhalt. Keine Befreiung, aber Freiwerden von der nationalsozialistischen Barbarei.

Wichtig ist, den Vätern und Müttern des Grundgesetzes war es ein Anliegen, aus den Fehlern der Weimarer Republik und der schrecklichen Naziherrschaft zu lernen. Als „Parlamentarischer Rat“ arbeiteten sie das Grundgesetz 1948/49 aus und rangen um die einzelnen Artikel. Vor allem bei der Präambel, der Einleitung, gab es sehr unterschiedliche Entwürfe. Einer der Hauptstreitpunkte war die Frage, ob man sich auf Gott beziehen sollte.
Schlussendlich einigten sich die Väter und Mütter des Grundgesetzes auf eine Erwähnung Gottes:
„Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, […] hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.“
Bei dieser Formulierung hatte der Parlamentarische Rat den Gott der Bibel vor Augen. Die Mitglieder wussten, ja hatten es auf schreckliche Weise während der Nazi-Diktatur erlebt: Staatliche Ordnung ist von Menschen gemacht und damit immer begrenzt und für Fehler anfällig. Die Erwähnung Gottes im Grundgesetz ist ein Ausdruck der Demut. Es ist ein Eingestehen: Es gibt einen, der über uns steht, jemanden, dem wir Rechenschaft schuldig sind.Das Wissen um die Fehlbarkeit des Menschen ist eines der Grundmerkmale einer Demokratie. Diese Erkenntnis deckt sich mit der Bibel. Sie zeichnet ein sehr realistisches Bild vom Menschen. Einerseits betont sie seine hohe Stellung, weil Gott jeden Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat (vgl. 1. Mose 1,27). Daher steht im ersten Artikel des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Laut der Bibel kann und muss man sich Menschenwürde nicht verdienen. Jeder besitzt sie – weil er ein Geschöpf Gottes ist. Andererseits macht Gott in seinem Wort, der Bibel, klar, dass jeder Mensch Fehler macht, jeder versagt und nicht nach Gottes Vorstellungen lebt. Das Gesetz Gottes fordert:
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit aller deiner Kraft und mit deinem ganzen Verstand! Und: Du sollst deine Mitmenschen lieben wie dich selbst!“ (Die Bibel, Lukas 10,27)

Das gilt für politische Verantwortungsträger genauso wie für dich und mich. Doch wie oft scheitert jeder Einzelne daran, diese Forderungen zu erfüllen? Der Apostel Paulus bringt es auf den Punkt:
„…alle haben gesündigt, und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck…“ (Die Bibel, Römer 3,23)
Das ist ein vernichtendes Urteil. Würde Paulus hier aufhören zu schreiben, gäbe es keine Hoffnung. Wir müssten uns damit abfinden, dass der Mensch nun mal böse ist und bleibt. Doch Paulus schreibt weiter:
„…und dass sie für gerecht erklärt werden, beruht auf seiner Gnade. Es ist sein freies Geschenk aufgrund der Erlösung durch Jesus Christus. Ihn hat Gott vor den Augen aller Welt zum Sühneopfer für unsere Schuld gemacht. Durch sein Blut, das er vergossen hat, ist die Sühne geschehen, und durch den Glauben kommt sie uns zugute.“ (Die Bibel, Römer 3,23-25)
Tröstliches Wissen Gott ist nicht nur ein gerechter, sondern auch ein barmherziger und gnädiger Gott. Wer glaubt, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes, für seine Schuld stellvertretend gestorben ist, wird von Gott für gerecht erklärt und somit ein neuer Mensch (vgl. 2. Korinther 5,17). Wer Gottes Gnade erfahren hat, muss keine Angst haben beim Gedanken, dass wir alle – Politiker und Wähler – eines Tages vor diesem Gott stehen werden. (heukelbach.org)