Dreimal wird Jesus vernommen. Dreimal hat er die Gelegenheit, sich zu verteidigen. Vor Kaiphas, Pilatus und Herodes könnte er die größten Reden seines Lebens halten. Aber er bleibt stumm.
Zwischen der Gefangennahme von Jesus und seiner Kreuzigung passiert so viel, dass manche Theologen von einer mehrtägigen Prozessdauer ausgehen. Erst die Verhandlung vor dem Hohen Rat, dann der Prozess bei Pilatus, daraufhin die Begegnung mit Herodes Antipas, schließlich das Urteil und am Schluss die Kreuzigung um 9 Uhr morgens, dazwischen …
