In Gedenken an Ayrton Senna. Heute ist sein 28.Todestag.

His Doctor: “And then he sighed and his body relaxed. And that was the moment, and I’m not religious, that I thought his spirit had departed”.

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Es sind jene Momente, in denen der junge britische Regisseur Asif Kapadia, mit wenigen, exzellent ausgesuchten Szenen aus zum Teil unveröffentlichtem Material ein Psychogramm eines Helden montiert, das jedes falsche Pathos vermeidet, um Raum für das echte Pathos zu machen. Senna fährt von Anfang an gegen die Gesetze der Physik und Biologie an. Und Kapadia findet Bilder, die dies illustrieren. Es sind ebenso stille wie schockierende Bilder. Besonders die tiefe Gläubigkeit Sennas gibt der Figur eine Art surrealen Heiligenschein in einer unbarmherzigen Rennsportwelt, die eher an die Hölle erinnert. Als christlicher Existenzialist fordert er sich und die Welt heraus, auch weil es sein Ziel ist, zu erfahren (im wahren Sinne des Wortes), welche Rolle dem Menschen in der Schöpfung zukommt. Senna verdreht die Logik der Gottesebenbildlichkeit des Menschen und will das Göttliche in sich spüren. Es ist bei einem Rennen in Monte Carlo am Anfang seiner Karriere, als er während der Fahrt in eine Art Trance der Raserei gerät. Diese gefühlte Gottesnähe gipfelt in einer Epiphanie nach dem Gewinn der ersten Weltmeisterschaft. Seither ist Senna ruhig und sicherer, aber stets mit einem Bein im Jenseits zu Hause. Seinem rationalistischen Rivalen Prost, dem Voltaire des Rennsports, macht dieses Gottvertrauen Angst. Er fürchtet einen Gegner, der das Paradies schon gesehen hat. Leise und bedächtig stellt der Film den Bibelleser Senna vor, der seiner Schwester am Morgen von seiner Lektüre in der Heiligen Schrift berichtet. Senna ist das Gegenmodell zum nihilistischen Furor der Futuristen und dem anarchistischen Terror der Tuningszene, wie er in Videospielen und den wunderbar flachen Fast-and-Furious-Filmen verklärt wird.
Zu was ein Mensch in der Lage ist, das will Senna auch abseits der Piste ergründen. Der Junge aus begütertem Elternhaus, der sein Leben stets in Luxus wie Demut verbringt, leidet unter dem Zustand seines Landes. Deshalb entscheidet er sich kurz vor seinem Tod, eine Stiftung zu gründen, die insbesondere den Kindern aus den Favelas helfen soll, dem Elend zu entkommen. Für sein sozial zerrissenes Land ist Senna ein Segen, „das einzig Gute“, wie es eine Frau im Film sagt. Als Senna stirbt, ordnet der Präsident drei Tage Staatstrauer an. Drei Millionen Menschen säumen in São Paulo die Straßen, auf denen der Sarg vorbeifährt. Der Familiensitz der Sennas muss vom Militär gesichert werden.Mit dem Tod Sennas beginnt der große Siegeszug von Michael Schumacher und damit die postheroische Zeit der Formel 1. Der neue Minimalismus fordert weniger Opfer. Seit dem blutigen Wochenende von Imola ist kein Formel-1-Fahrer mehr tödlich verunglückt – der Sport hat seine enge Beziehung zum Jenseits aufgekündigt.“Nichts kann mich von der Liebe Gottes trennen“ steht auf dem Grabstein Sennas – und vielleicht war es dieser unerschütterliche Glauben, der ihm die Kraft gab, Unmögliches zur Erfahren, wider die Logik der Physik und des Diesseits. (Welt.de)
Ecclestone: „Sennas Tod gut für Formel 1“
Dieser mächtige Formel-1-Boss hat sich wieder neue Entgleisung geleistet.Nachdem er in einem seiner vielen Interviews schon mal positiv über Saddam Hussein und die Taliban sprach, oder gar Adolf Hitler lobte, sagte er jetzt einen Satz, der tief blicken lässt:„Sennas Tod war ein Unglück, aber die Werbung danach war so groß – Sennas Tod war gut für die Formel 1.“(Infos aus „Bild.de“) Was ist diesen Menschen ein Leben wert? Hier geht es um Geld. Das macht brutal und hart.
Zum Glück ist Ayrton vor seinem traurigen Ableben zu Got umgekehrt:“Ich habe mich lange nicht für Religion interessiert. Doch vor vier Jahren wurde der Glaube in mir wiedererweckt. Ich identifiziere mich völlig mit dem, was in der Bibel steht. Ich finde in ihr Antworten auf Fragen, die ich mir selber stelle.“ (Ayrton Senna)

Sonntagsfilm: Nix geht mehr! Zusammenfassung unserer augenblicklichen Situation.

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Herr Hahne, was hat Sie in den vergangenen zwei Jahren am meisten schockiert?

Wir haben unsere Kinder eingesperrt und Senioren ungetröstet sterben lassen. Das ist ein unverzeihliches Verbrechen. Ich belege das ja alles exakt in meinem neuen Buch. Die Stiftung Warentest hat bereits letztes Jahr die Masken für höchst schädlich erklärt, aber die Meldung wurde unterdrückt. Nur ein Beispiel für die Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit: Es waren linke Kollegen wie Stefan Aust oder Heribert Prantl, die energisch davor gewarnt haben. Sind das etwa Nazis? Als Christ sage ich: Nur die Wahrheit macht frei. Dieses Jesus-Wort gilt es schonungslos umzusetzen. nordkurier.de

Mino Raiola ist tot. Der berühmt-berüchtigte Spielerberater ist nicht mehr.

„Der Spielerberater, der Superstars wie Zlatan Ibrahimovic, Paul Pogba oder Erling Haaland betreute, wurde 54 Jahre alt. In dem Statement schrieb die Familie, Raiola habe „mit der gleichen Stärke gekämpft, die er sonst für seine Spieler aufgebracht habe.“ Die Familie bedankte sich außerdem für die „riesige Anteilnahme“. Focus.de

Gott segne seine Familie und Freunde.

Wenn Du den Gedanken nicht zulässt, dass Gott existiert, wenn für Dich das Leben mit dem Tod aus ist, dann ist Leid und Tod Dein Feind.
Dann kannst Du nur hoffen, dass Du Glück hast und ohne Schaden durchs Leben kommst. Aber am Ende wartet das ‘Nichts’! Was für eine Aussicht.

Was investieren die Menschen nicht alles in die Forschung, die unserem Leben vielleicht ein oder zwei Jahre mehr schenken soll.
Doch was bringt es? Der Tod ist letztlich nicht kalkulierbar. Er meldet sich selten nur an!

Die Bibel sagt:

“Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon.” (Ps 90,10)

“Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.” (Ps 90,12)

Ich wünschte, wir würden klug werden. Wie kurzsichtig ist es doch, zu glauben, dass das Leben alles ist, was Du hast.
Wer an Jesus Christus glaubt, der hat das ewige Leben. Der braucht den Tod nicht mehr zu fürchten!
Was könnte Dir der Tod nehmen, wenn das, was Dir wichtig und wertvoll ist, erst danach beginnt?
Ich weiss, wer mir das Leben gegeben hat. Und ich bin dankbar für jeden Moment. Ich will auch nicht früher gehen, als ich soll.
Doch bin ich bereit. Das, was ich hier auf Erden verlasse, steht in keinem Vergleich zu dem, was ich bei Gott erhalten werde.
Bist Du bereit?

Biograf: „Wir werden nach der Haft einen anderen Boris Becker erleben“ (Focus)

Boris, das Idol einer ganzen Generation ist tief gefallen, aber auch Idole müssen Verantwortung für ihr Leben übernehmen. Spätestens seit seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung hätten sämtliche Alarmglocken schrillen müssen, aber nichts ist passiert. Becker und seine Beziehungen zu Frauen, die außer an seinem Namen, keinerlei Interesse an der Person Becker hatten, waren nicht nur naiv, sondern geradezu dümmlich. Welche Berater hatte Becker eigentlich, jedenfalls keine die ihn vor Schaden bewahrt hätten, ganz im Gegenteil. Wer solche Berater zu seinem Umfeld zählt, braucht keine Feinde in seinem Leben. BB wird die Haft überstehen. Wenn er dort Gott begegnet, wir er als ein völlig neuer Mensch den Knast verlassen. Es gibt da wunderbare Vorbilder. Josef Müller ging es ähnlich:

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30. April 1777: Carl Friedrich Gauß wird geboren.

“Im Alter von neun Jahren verblüfft Carl Friedrich Gauß seinen Mathematiklehrer. Gerade ist er in die Rechenklasse eingetreten, soll er wie seine Mitschüler alle Zahlen von eins bis hundert zusammenzählen. Normalerweise ist die ganze Klasse damit auf Stunden beschäftigt. Gauß hingegen wirft die Schreibtafel mit der Lösung nach wenigen Minuten aufs Pult. Statt die arithmetische Reihe brav zu addieren, hat er einfach eine Formel für sie entwickelt. Unter Mathematikern ist diese heute als “der kleine Gauß” oder “die Gaußsche Summenformel” bekannt.

Gauß wird am 30. April 1777 als Sohn eines Maurermeisters und einer ehemaligen Dienstmagd in Braunschweig geboren. Später wird er behaupten, zuerst rechnen und dann erst sprechen gelernt zu haben. Zeitgenossen werden über ihn die Anekdote erzählen, dass er seinen Vater bereits als Dreijähriger auf Fehler in den Gehaltsabrechnungen für dessen Arbeiter hingewiesen habe. Da ist Gauß bereits eine Gelehrtengröße, die sich als Mathematiker, Astronom, Landvermesser und Physiker gleichermaßen einen Namen gemacht hat. Er kartographiert das Königreich Hannover, spekuliert erfolgreich an der Börse, baut den ersten elektromagnetischen Telegrafen. Endgültig berühmt wird er, als er vorhersagt, wann die Welt einen bisher nur von einem Sternenforscher beobachteten Himmelskörper namens Ceres zum zweiten Mal sehen kann. Die Entdeckung beschert ihm eine Professur in Göttingen, wo er auch heiratet. Nach dem Tod seiner geliebten Frau zieht er mit den drei Kindern in die Sternwarte um und stürzt sich in Arbeit. Die letzten 24 Jahre seines Lebens wird er das Haus nicht mehr verlassen.

Gauß stirbt 1855 in Göttingen. Vor seiner Beerdigung entnehmen Anatomen sein Gehirn – zur Enttäuschung der Fachwelt wiegt es nur durchschnittliche 1.415 Gramm. Trotzdem gilt Gauß bis heute als größtes mathematisches und astronomisches Genie seiner Zeit. Mehr als 50 mathematische Formeln, Gesetze, Gleichungen und Verfahren sind nach ihm benannt.” WDR.de

“Es gibt in dieser Welt einen Genuss des Verstandes, der in der Wissenschaft sich befriedigt, und einen Genuss des Herzens, der hauptsächlich darin besteht, dass die Menschen einander die Mühsale, die Beschwerden des Lebens gegenseitig erleichtern. Ist es aber die Aufgabe des höchsten Wesens, auf gesonderten Kugeln Geschöpfe zu erschaffen und, um ihnen solchen Genuss zu bereiten, sie 80 oder 90 Jahre existieren zu lassen, so wäre das ein erbärmlicher Plan. Ob die Seele 80 oder Millionen Jahre lebt, wenn sie einmal untergehen soll, so ist dieser Zeitraum doch nur eine Galgenfrist. Endlich würde es vorbei sein müssen. Man wird daher zu der Ansicht gedrängt, für die ohne eine streng wissenschaftliche Begründung so vieles andere spricht, dass neben dieser materiellen Welt noch eine zweite, rein geistige Weltordnung existiert, mit ebenso vielen Mannigfaltigkeiten als die, in der wir leben – ihr sollen wir teilhaftig werden.”-

“Wenn unsere letzte Stunde schlägt, wird es unsere unsagbar große Freude sein, den zu sehen, den wir in unserem Schaffen nur ahnen konnten.”

Zwei Jahre musste die “Wiesn” wegen der Pandemie pausieren. Münchner Oktoberfest findet in diesem Jahr wieder statt

Oktoberfest München. Bier, Busen, Brezen und Brathendl / Oktoberfest 2022 findet statt

Dieses Jahr wieder, das größte Drogenfest der Welt findet statt. Bürgermeister Reiter hat ein Machtwort gesprochen. Behördlich genehmigt, polizeilich überwacht, von Rettungsdiensten und Krankenkassen mitgetragen, politisch protegiert und von Politik bis Spitzensport als Bühne genutzt. Als jemand, der seltenst Alkohol trinkt und keine weiteren Drogen nimmt ist das für mich trotzdem immer wieder die Gelegenheit, über unsere mittelalterliche widersinnige Drogenpolitik nachzudenken. Laute Blasmusik, übertriebene und falsche Busenheberdirndl und kaltblutbespannte Bierkutschen: „O’zapft is!“ 

Willkommen auf dem Münchner Oktoberfest. Das Xte. Fest auf der Theresienwiese. Hier erlebt man Exzesse auf schrecklichem Niveau: Feiern gibt es viele, doch nur wenige sind wirkliche Legenden wie die Wiesen. Die süffig-selige Dauerorgie voll mit scheinbayerischem Trachtenornat, Krachledernen, Puffärmelblusen und enggeschnürten Miedern. Das größte deutsche Volksfest ist und bleibt eine einzige zügellose Orgie des Wahnsinns. Leider hat dieser Wahn schon über 3000 Ableger von Chile bis China. 

Sauber waren nur die ersten Oktoberfeste. Beim ersten anno 1810 drehte sich noch alles um ein Pferderennen zu Ehren der Vermählung des Kronprinzen Ludwig. Heute bringen die Rosse nur noch neue Bierfässer auf die Wiesen. Alles dreht sich seit Jahren um die Volksdroge Nr.1. Der Schuhplattler hämmert zünftig dazu und die Dirndl schwingen scheinbar froh im Tanz. Das ist das folkloristische Feigenblatt dieser Sauf -und Fressolympiade: 7 Millionen Maß Bier rinnen wieder durch Millionen ausgetrocknete Kehlen. Es gibt ja auch eine Menge herunterzuspülen: 104 Ochsen, 58.446 Schweinshaxen und 521.872 Brathendl wurden in den vergangenen Jahren gefressen. Ein dreiwöchiges dionysisches Rekordgelage auf das auch die Cäsaren stolz gewesen wären. Auch die Toiletten sind rekordverdächtig: 980 Sitztoiletten, 878 Meter Stehtoiletten sorgen für Erleichterung. 

Der Bibel ist das alles nicht fremd. 2.Petr.2,12:

„Diese aber, wie unvernünftige, natürliche Tiere, geschaffen zum Fang und Verderben, lästernd über das, was sie nicht wissen, werden auch in ihrem eigenen Verderben umkommen, indem sie den Lohn der Ungerechtigkeit empfangen; welche eine eintägige Schwelgerei für Vergnügen achten“,

…..Ach ja, da war noch was: Vor 42 Jahren, am 26. September 1980, explodierte auf dem Münchner Oktoberfest eine Bombe, die 13 Menschen tötete und mehr als 200 zum Teil schwer verletzte. Offiziell gilt bis heute der damals 21-jährige Geologiestudent Gundolf Köhler als Alleintäter. Der Fall ist gelöst, wir saufen weiter. Mehr als Intersuff 2022 mit Rekordbierpreis kann man das wirklich nicht mehr nennen.

Boris Becker muss wegen Insolvenzverschleppung für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis!

Schnell noch ein paar Millionen in Sicherheit zu bringen hat sich wohl nicht gelohnt. Die meisten Menschen würden aber so handeln. Es war sein Geld, aber Schulden sollten getilgt werden. Das BB sich oft in seinem Leben geirrt hat, wissen wir wohl. Falsche Berater die ihn mit Sicherheit auch abgezogt haben. Aber das er Geld verschleiern wollte ist auch klar. Jetzt muss er dafür im Knast gerade stehen.Ihn muss es erst ganz hart treffen damit er endlich erwachsen wird.Ein Leben in Saus und Braus ohne Verantwortung zu übernehmen neigt sich dem Ende.

Das hätte er beachten müssen:

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Darf ein Atheist seinem Denken vertrauen?

“Nehmen wir an, es gäbe keine Intelligenz hinter dem Universum, keinen kreativen Geist. In diesem Fall hätte niemand mein Gehirn designed, damit ich es benutze, um zu denken. Es wäre dann lediglich so, dass die Atome in meinem Schädel herum fallen, durch physikalische und chemische Kräfte, die sich selbst durch irgendeine Art und Weise rearrangieren, und das gibt mir – als Nebenprodukt – das Gefühl, das wir Gedanken nennen.Aber wenn dem so ist, wie kann ich dann darauf vertrauen, dass mein eigenes Denken richtig ist? Das ist genauso wie wenn ich eine Kanne Milch aufstelle zum Kochen und dann darauf hoffe, dass sich aus den Spritzern die Stadtkarte von London bildet.

Und wenn ich meinen eigenen Gedanken nicht trauen kann, dann kann ich auch nicht den Argumenten trauen, die zu Atheistmus führen.Deswegen gibt es keinen einzigen Grund, Atheist zu sein. Wenn ich nicht an Gott glaube, kann ich auch nicht an den Gedanken glauben: So kann ich meinen Gedanken auch nicht benutzen, um nicht an Gott zu glauben.”

C. S. Lewis