23. Februar 1951: Der Fim „Quo vadis“ wird uraufgeführt.

“”Domine, quo vadis?” – “Herr, wohin gehst du”, fragt der Apostel Petrus im Johannesevangelium. Drum herum dichtete der Pole Henryk Sienkiewicz einen Roman, den er “Quo vadis?” nannte – ein Bestseller, den Hollywood entdeckte, als es sich gerade fragte: Quo vadis, Cinema? Nun gut, wahrscheinlich fragten die Filmproduzenten eher den Zuschauer “Quo vadis?” Wohin gehst du, lieber Kinobesucher, beziehungsweise für welchen Film würdest du das Lichtspielhaus besuchen? Und da erschien Sienkiewiczs Stoff, der eine Liebesgeschichte zur Zeit des frühen Christentums im alten Rom unter Kaiser Neros erzählte, sehr erfolgsversprechend. Sandalenfilme waren en vogue. Und dieser irre Nero, der Rom anzündet… (singt) “Oooh lodern Feuer, oooh göttliche Macht…” Dazu verfolgte Christen, die auch angezündet oder alternativ im Zirkus von den Löwen zerrissen werden, das kommt bestimmt gut an. “Quo vadis?” – der Film: Phänomenal, maximal, monumental, genial…” br.de

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