Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter totfuhr.

“Auf dem Heimweg von einer Feier war der Industriemechaniker am 9. November 2025 bei Wildfle­cken von der Fahrbahn abgekommen und hatte den entgegenkommenden Mazda der Schwestern gerammt. Die beiden Teenager waren sofort tot.

„Was ih­nen genommen wurde, ist die größere Strafe als das, was auf mich zukommt“, sagte der An­geklagte unter Tränen zu den Eltern und den drei Geschwistern der Toten. Doch Papa Andreas W. (53) ging auf ihn zu und leg­te seine Hand auf seinen Arm. „Gott hat Sie so geführt, Gott macht keine Fehler – auch wenn wir es nicht verstehen“, sagte er.Nie hatte sich der Familienva­ter aus Fulda zuvor etwas zu­schulden kommen lassen, ret­tete als Gruppenführer der Feuerwehr selbst Men­schenleben. An jenem nass­grauen Novembertag hatte er nach einer Party noch das Vereinsheim aufgeräumt, dann von ei­nem Parkplatz um 7.38 Uhr seiner Frau eine SMS geschrieben: „Ich hab dich lieb.“ Vier Minu­ten später passierte der Unfall.

Noch aus dem Krankenhaus heraus suchte N. den Kontakt zur streng gläubigen Familie der Schwestern. Mutter Lidia (51) traf ihn drei Wochen spä­ter. Zu BILD sagte sie damals: „Wir beschuldigen ihn nicht, es kann jedem passieren.“ Auf der Trauerfeier der Baptisten-Ge­meinde beteten sie sogar für den Todesfahrer. Weil der Angeklagte nicht be­rauscht und nicht vom Handy abgelenkt war, fiel das Urteil nach gerade mal einer Stunde mild aus: 10.500 Euro Geldstra­fe und ein Monat Fahrverbot. „Das kann jedem von uns je­den Tag passieren, es war ein tragisches Zusammentreffen“, befand Richterin Jasmin Wuff­ka. Gemeinsam mit den Hinter­bliebenen verließ der Verurteil­te das Gericht.” Bild.de

Gott ist unfassbar groß:

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