3:38 Uhr am 26. August 2016. Was ist damals passiert?

3:38 Uhr. Schlafenszeit. Jedenfalls für die meisten von uns.

3:38 Uhr am 26. August 2016. Die Uhr des Kirchturms von Amatrice in Italien dokumentiert das Unfassbare: das Erdbeben, das Mittelitalien erschütterte und allein in dem kleinen Bergdorf 231 Menschen im Schlaf überraschte und in den Tod riss.

3:38 Uhr. Das Erdbeben legt fast das ganze Dorf in Trümmern. Doch der Kirchturm bleibt wie ein Mahnmal stehen – ebenso wie die Kirch­turm­uhr, die unverändert 3:38 Uhr anzeigt. Bis Ende Oktober die Erde erneut bebt und das Glockengeschoss des Kirchturms einstürzt.

3:38 Uhr. Um diese Uhrzeit zog der Tod ins Dorf ein. Weder erwartet noch erwünscht. – Durch Erdbeben werden wir in Deutschland nur selten aufgeschreckt. Bei uns sind es eher Unfälle oder Krankheiten, die hoffnungsvolle Leben beenden, die Menschen auseinanderreißen, die Schlusspunkte setzen. Sie lassen uns verzweifelt und leer und mit Fragen zurück.

Wie gut, dass es Einen gibt, der trösten und Tränen trocknen kann. Der gesagt hat: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“ Der das Leid kennt und der am Grab seines Freundes Lazarus selbst Tränen vergoss (Matthäus 11,28; Johannes 11,35).

Dieser Eine redet durch das Wunder einer Geburt und durch die Wunder in der Natur – aber Er redet auch durch Unglücke und Katastrophen. Weil Er Menschen aufwecken will, damit sie zu Ihm umkehren. Weil Er „nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen“. Weil Er möchte, dass wir in der Ewigkeit bei Ihm sind (2. Petrus 3,9).

3:38 Uhr. Sind wir bereit, Gott zu begegnen? https://www.gute-saat.de/

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