Abtreibung niemals: The womb was never designed to be a tomb.
Wenn wir zulassen, dass ungeborene Kinder getötet werden, wird man früher oder später auch alte Menschen töten. Das Unwort Euthanasie und auch die Praxis der Euthanasie sind zurück aus einer Geschichte, von der die öffentliche Meinung behauptet, sie lehne alles ab, was damals unter Hitler geschah. Wenn man gesunde Kinder, die ein ganzes Leben vor sich hätten, töten darf, ist nicht einzusehen, warum man alte, mehr oder weniger schwerkranke Menschen, die ihr Leben gelebt haben und keine Zukunft mehr vor sich haben, nicht erst recht töten sollte, um ihnen damit das Sterben leichter zu machen und das Leben anderer Menschen zu entlasten?
Es ist zu befürchten: Der Druck, der dieser Logik entspricht, wird noch zunehmen und die Euthanasie wird sich in vielen Ländern durchsetzen und die noch gesetzten Grenzen in Richtung „noch mehr“ und „noch leichter“ verschieben. Und das wird solange bleiben und weitergehen, als die Gesellschaft in ihrem kollektiven Gewissen nicht umkehrt zu dem lebendigen Gott und die Euthanasie erkennt als das, was sie ist: ein Teil der „Kultur des Todes“.
Dies ist umso einsichtiger, wenn man bedenkt: Pflege alter oder behinderter Menschen war früher erstens technisch schwieriger und zweitens gab es weithin nicht die Vorstellung von der Unantastbarkeit des schuldlosen Lebens, wie sie durch das Christentum gekommen und auch durchgesetzt wurde. Heute haben wir mehr Reichtum und mehr Möglichkeiten, aber uns fehlt mehr und mehr die geistige Verwurzelung im Glauben an den Gott, der das Leben schuf und liebt und uns erkennen lässt: „Du sollst nicht morden“ und Mord ist es eben, wenn man einen unschuldigen Menschen direkt tötet, wer immer er sei und wie auch sein Zustand sein mag. A.Laun

https://www.youtube.com/watch?v=QV0cUF0PhBA&ab_channel=Plattformf%C3%BCrdasLebenVorarlberg
“1000 Paar Babyschuhe” für das Leben in Feldkirch
“Wo sind die Kinder, deren Füße in diese Schuhe passen?”
Über Fragen des Lebensrechts sprachen Mitarbeiter des Verein Miriam und der Plattform Leben Vorarlberg mit Passanten am 11. Sept. 2021 in der Feldkircher Fußgängerzone. Leider sterben in Vorarlberg Schätzungen zufolge – in Österreich gibt es keine Abtreibungsstatistik – jährlich mehr als 1000 Kinder, weil sie vor ihrer Geburt getötet werden.
Den Menschen Mut fürs Leben machen, lautete die Devise bei der diesjährigen Lebensrechts-Aktion. Viele Gespräche konnten geführt werden. In ein bewegendes Gespräch gibt uns Ingo Einblick.