Alaba: “Leben ohne Gott ist wie Fußball ohne Ball!”

Aus einem älteren Artikel:

“Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mir die Kraft und die Energie gegeben hat, dass ich den Elfer verwertet habe”, zitiert ihn das österreichische Nachrichten-Portal “Kurier”. Auch auf dem Fragebogen, der sich auf der Internetseite seines Vereins befindet, gibt er als Lebensmotto an: “Meine Kraft liegt in Jesus!” Und auf seinem Twitter-Account bekannte der 19-Jährige einmal: “Leben ohne Gott ist wie Fußball ohne Ball!!”



In einem Portrait des ORF im Dezember 2011 ergänzte er, dass er die Aufenthalte in seiner österreichischen Heimat meistens mit einem Gottesdienstbesuch verbindet: “In München ist es schwierig, aber in Wien versuche ich, so oft es geht, die Kirche zu besuchen.” Dabei ergänzt der Sohn einer philippinischen Mutter und eines nigerianischen Vaters, dass er sich bei Gott dafür bedanken müsse, “dass meine Karriere bisher so gut verlaufen ist”.



Ein Mann der Rekorde



Dabei schien Alaba am gestrigen Abend zunächst zur tragischen Figur zu werden. Nach fünf Minuten verursachte er mit einem Handspiel einen zumindest fragwürdigen Elfmeter, der Madrid in Führung brachte. Durch die damit verbundene Gelbe Karte ist er für das Endspiel gegen Chelsea London gesperrt. Alaba wäre der erste Österreicher in einem Champions-League-Finale gewesen. Er wollte sich gar nicht in den Ball werfen, sondern sei ausgerutscht.

In seiner noch jungen Laufbahn hat der sympathische Österreicher bereits etliche Rekorde aufgestellt. Als 15-Jähriger spielte Alaba in der 1. Liga in Österreich. Er war mit 17 Jahren der bislang jüngste Nationalspieler seines Landes sowie der jüngste Spieler des FC Bayern München, der im Pokal, der Bundesliga und der Champions-League zum Einsatz kam. 2011 wurde er von den Trainern der österreichischen Bundesliga als bisher jüngster Spieler zu Österreichs Fußballer des Jahres gewählt.



2008 wechselte er zum Deutschen Rekordmeister FC Bayern München, wo sein Vertrag noch. Mit den Bayern wurde er bisher mehrmals Deutscher Meister und Pokalsieger. Und jetzt den Pott. Als Mensch zeichnet den Profi vor allem seine Bescheidenheit aus, dafür sorge seine Familie: “Die Familie ist bei mir das Wichtigste. Ohne meine Eltern wäre ich nicht dort, wo ich jetzt bin. Was sie mir gegeben haben, kann ich ihnen niemals zurückgeben”, sagt Alaba im Interview. (pro)

Bild: 11Freunde.de

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