Anklage gegen Gott abgewiesen.

Eine Klage gegen Gott ist von einem Gericht im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska abgewiesen worden. Richter Marlon Polk in Omaha wies den Antrag von Ernie Chambers – Senator des Bundesstaates – auf eine gerichtliche Verfügung gegen Gott ab. Begründung: Eine Anklageschrift wäre nicht zustellbar.
Chambers kontert: Da Gott allwissend sei, habe er auch Kenntnis von dem Gerichtsverfahren. Chambers kann gegen den Richterspruch Einspruch einlegen. Seit Jahren bemüht er die Justiz immer wieder mit Versuchen, Gott auf die Anklagebank zu zerren.
Wie die britische Rundfunkanstalt BBC berichtet, will der demokratische Politiker den Beweis führen, dass in den USA jeder jeden verklagen kann. Der Agnostiker Chambers – er legt sich nicht fest, ob es Gott gibt oder nicht – beschuldigt Gott, „terroristische Drohungen“ gegen ihn und andere Bürger ausgesprochen zu haben. Er sei ferner für den Tod von Millionen Menschen in Erdbeben und Überschwemmungen verantwortlich. Dazu zählten auch Bürger von Nebraska, die er vertrete.
„Gott“ legt Widerspruch ein
Im vorigen Jahr, als Chambers ebenfalls gerichtlich gegen Gott zu Felde zog, hatte eine Justizbeamtin einen mit „Gott“ gezeichneten Widerspruch auf ihrem Schreibtisch vorgefunden. Der Schreiber argumentierte, dass Gott Immunität vor weltlichen Gerichten genieße. Zum anderen sei nicht er für die angeführten Missstände zuständig, sondern die Menschen, denen er als Schöpfer einen freien Willen gegeben habe. Außerdem sagte „Gott“ voraus, dass Chambers 2008 aus seinem politischen Amt entfernt werde. Tatsächlich läuft seine Amtszeit im November aus, und er kann nicht erneut kandidieren. idea.de

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