Bibellesen warum?


Beweggründe zum Bibellesen
Im 19. Jahrhundert strandete ein deutsches
Handelsschiff an der Küste Spaniens. Niemand wurde gerettet. Aber mit
den Wrackteilen spülten die Wellen auch eine Menge Matrosenkleider an
Land. Als diese in einer Papierfabrik verarbeitet werden sollten, fand
man in einer Jacke ein Neues Testament, das mit den anderen gefundenen
Papieren an die deutsche Botschaft in Madrid geschickt wurde.
Auf dem Vorsatzblatt des Neuen Testaments war folgender Eintrag zu lesen:
"Markus Rotmann 1864. Das erste Mal gelesen um der Bitte meiner Schwester Lotte willen.
Das zweite Mal gelesen aus Angst um meiner
unsterblichen Seele willen. Das dritte und alle die anderen Male aus
Liebe zu meinem Heiland Jesus Christus."
Emil Zatopek, der tschechische
Langstreckenläufer und mehrfache Olympiasieger von 1948 und 1952,
erzählte einmal: "Wir sollten eigentlich jeden Morgen Karl Marx lesen,
damit wir unsere Regierung besser verstehen. Ich tue das nicht; denn
meine Lektüre ist die Bibel. Darin finde ich Kraft, das zu tun, was ich
für richtig halte. Alles ist vergänglich, aber nicht die seelische
Kraft der Verbindung zu Gott."
Der französische Schriftsteller und Diplomat
Paul Claudel (1868-1955) schrieb: "Lesen wir die Heilige Schrift nicht
mit kritischen Absichten, mit jener albernen Neugier, die nur zur
Eitelkeit führt, lesen wir sie mit der Leidenschaft eines hungrigen
Herzens! Man hat uns gesagt, dort sei das Leben und dort sei das Licht
– warum sollten wir nicht versuchen, ein ganz klein wenig von dem
Geschmack zu verkosten, den sie verschenken kann?"

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