
Wer bestimmt das eigentlich? Die Betroffenen anscheinend nicht, denn die größten Interessenvertretungen in den USA haben das Wort “indian” im Namen. Laut Umfragen bevorzugt die Mehrheit sogar die Bezeichnung “american indian” im Vergleich zu “american native”. Indianer sagt man nicht. Selbst die amerikanischen Ureinwohner haben kein Problem mit dem Begriff „Indianer“. Warum wir hier ein Problem konstruiert?
Die Wortschöpfung beruht auf einem Irrtum von Christoph Kolumbus ab, der bei seiner Ankunft auf dem amerikanischen Kontinent im Jahr 1492 glaubte, er habe Indien erreicht. Daher bezeichnete er die dort lebenden Menschen als “Indios”, was später ins Deutsche als “Indianer” übernommen wurde.
Die Eingeborenen hätte ihm ja nur sagen müssen, dass sie Amerikaner und keine Inder sind! Die letzten 10 Jahre haben sich schon sehr in eine überkorrekte Richtung entwickelt. Bestes Beispiel eben das Wort “Indianer”. Da fühlen sich Leute getriggert, die nicht mal ansatzweise mit amerikanischen Ureinwohnern verwandt sind, während es den “richtigen Indianern” wohl ziemlich am Allerwertesten vorbeigeht wie man sie in Europa nennt.
Wir brauchen meiner Meinung nach weniger political correctness und mehr Gottvertrauen. Dann kommt auch der Optimismus wieder zurück in die Gesellschaft. Fällt trotzdem in die Rubrik “Brot und Spiele”!!Lasst uns lieber gemeinsam auf die Straßen gehen, als ins Kino!

