Ich hasse den Ausdruck Homophobie, es ist keine Phobie, du hast keine Angst. Du bist einfach nur ein Arschloch. (Morgan Freeman)

Laut Definition ist Homophobia (von griechisch homós und phóbos) die Angst vor Homosexuellen, aber diese Bedeutung wurde erweitert auf Ablehnung, Feindseligkeit und Hass gegenüber Homosexuellen. Daraus folgt, dass homophob zu sein, gleichbedeutend mit dem äußerlichen Benehmen oder des Ausdrucks, basierend auf Gefühlen, verstanden wird. Das wiederum kann zu feindseligem, ablehnenden oder aggressivem Verhalten führen. In Wahrheit ist Homophobie nicht nur auf ein Segment der Gesellschaft begrenzt. Man kann sie in allen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten finden. Solche von Hass getriebenen Gruppen attackieren Homosexuelle, insbesondere verbal im Versuch Homosexuelle einzuschüchtern.

Allzu oft wird behauptet, dass Christen homophob sind, einfach weil sie homosexuelles Verhalten als Sünde betrachten. Aber der Begriff homophob ist nur ein Wort, um auf diejenigen zu verweisen, die ernstgemeinte Kritik auf einen unmoralischen und ungesunden Lebensstil ausüben. Ohne Frage gibt es Menschen und Organisationen, die einen irrationalen Hass auf Homosexuelle entwickelt haben und bereit dazu sind, durch Übergriffe Homosexuelle leiden zu lassen. Das Problem ist allerdings zu unterscheiden. Homosexuelle Rechtebewegungen und Aktivisten beschuldigen allerdings jeden und alles, was gegen Homosexualität ist, des gleichen Hasses. Daher werden Christen, die korrekter Weise Homosexualität als unnatürliche Sünde betrachten, in den gleichen Topf mit gewalttätigen Radikalen, geworfen. Radikale hassen um des Hassens Willen.

Obwohl die Bibel sich stark gegen die Homosexualität ausspricht, sagt sie nie, dass Homosexuelle gehasst werden sollen. Als Christen sollen wir uns gegen homosexuelles Verhalten aussprechen. Christen sollten die Sünde verachten, nicht aber den Sünder! Die ist allerdings sehr konkret in der Verbannung von Homosexualität, wie auch Gottes Rache gegenüber denen, die solches Verhalten praktizieren. Als Christen sind wir aufgerufen Sünde klar und in Liebe das zu heißen was sie ist.

Den Begriff Homophobie auf jeden anzuwenden, der Homosexualität ablehnt, ist irreführend und kein gültiges Argument oder akkurate Aussage. Ein Christ sollte nur eine Angst in Bezug auf Homosexuelle haben, die Angst, dass Homosexuelle ewig leiden werden, weil sie sich entschieden haben, Gott abzulehnen – den Herrn Jesus Christus, der für alle Sünden bezahlt hat und uns durch seinen Tod am Kreuz erlöst hat. gotquestions.org

Kommentare

  1. ali

    Ohne Gott, wie Er sich in den Schriften der Bibel offenbart hat, gibt es keine Grundlage für transzendente, nicht-physikalische, unwandelbare und universal gültige und verbindliche moralische Werte.

    In einem materialistisch-atheistischen Universum gibt es nur persönliche Vorliebe oder die sich ständig wandelnde Meinung der Mehrheit. A.A.

  2. Daniel

    Lieber Ali,

    Der Artikel trifft sehr gut den anzusetzenden biblischen Maßstab!
    Aber ich möchte mir nichts vormachen: Es gibt Gemeinden, die so denken, wie es Chris geschrieben hat. Sicher nicht alle, wenn überhaupt so viele! Doch darüberhinaus denken auch manche Glaubensgeschwister im Herzen so, wenn ich höre, wie sie sich oft zu dem Thema bzw. über solche Menschen äußern. Wenn Du solche Geschwister nicht kennst, freut mich das!
    Ich finde das Thema aber auch gerade für Christen wichtig, sich da mal selbst an der Nase zu packen.

    lgd

  3. Chris

    Eure Haarspalterei bei Begriffen ist zum Kotzen, wenn man bedenkt, daß homosexuell empfindende Menschen in Euren superbibeltreuen Gemeinden schikaniert, ausgegrenzt, gemobbt und verachtet werden.

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