Hier ein kurzer Auszug aus der Trauerrede von B.H. Carroll: „JA, SPURGEON IST TOT.
Die Erde trauert, aber der Himmel freut sich.
Die lieblichste, silberne und weitreichende Stimme, die seit apostolischen Zeiten die frohe Botschaft verkündete, ist verstummt. Die Hand, deren Sichel die breiteste Schneide in den reifen Kornfeldern der Erlösung hinterließ, liegt nun gefaltet und kraftlos auf einer pulslosen Brust, deren Herz, als es noch schlug, im Takt mit jeder menschlichen Freude und jedem menschlichen Leid schlug.
Aber er war bereit, sich zu opfern. Er hat einen guten Kampf gekämpft. Er hat den Glauben bewahrt, und während wir weinen, trägt er die dreifache Krone des Lebens, der Freude und der Herrlichkeit, die Gott, der gerechte Richter, ihm verliehen hat.
Er glaubte an Gott.
Er glaubte an die Persönlichkeit des Teufels.
Er glaubte an die biblischen Lehren von Himmel und Hölle.
Er glaubte an die Ewigkeit des zukünftigen Glücks oder Leids für jeden Menschen, an die Kraft des Heiligen Geistes, an die Göttlichkeit Jesu und an die Realität der stellvertretenden Sühne. Er glaubte, dass Jesus Christus die Kirche gegründet hat.
Er glaubte, dass eine christliche Gemeinde wie ein Leuchtturm an einer felsigen Küste oder wie ein Kronleuchter aus vielen Lichtern sein sollte, der den gefährlichen Weg zur Hölle aufzeigt, und er glaubte, dass die Mission der Kirche nicht darin bestehe, zu unterhalten und zu amüsieren, sondern die Welt zu retten.
Aber vielleicht ist die wichtigste Lektion, die sein Dienst vermittelt hat, die Veranschaulichung der Wahrheit der Heiligen Schrift:
„Und ich, wenn ich erhöht werde, werde alle zu mir ziehen.“
Dass die Verkündigung von „Christus und ihm als dem Gekreuzigten“, „die Ruhmesverkündigung allein im Kreuz“, „das Wissen um nichts als das Kreuz“ alle anderen Themen an Anziehungskraft übertrifft.
Wie Paulus konnte Spurgeon sagen:
„Und ich, liebe Brüder, als ich zu euch kam, kam ich nicht mit hervorragender Rede oder Weisheit, um euch das Zeugnis Gottes zu verkünden. Denn ich hatte mich entschlossen, unter euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, den Gekreuzigten. Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und in viel Zittern. Und meine Rede und meine Predigt war nicht mit verlockenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in der Demonstration des Geistes und der Kraft; damit euer Glaube nicht auf menschlicher Weisheit beruhte, sondern auf der Kraft Gottes.“
Als Bonaparte starb, sagte Phillips: „Er ist gefallen.“
Als Spurgeon starb, sagte die Welt: „Er ist auferstanden.“

