Dafür werde ich nicht beten»
Drei Tage lang dauerte die Schulung. Am Ende baten die chinesischen Christen Pastor Cordeiro, ob er für sie beten könnte – und zwar dafür, dass sie so werden wie die Christen in Amerika, die sich ganz frei zum Gottesdienst treffen können.
Cordeiros Antwort war: «Nein, dafür werde ich nicht beten» Auf ihrer sprachlosen Gesichter hin erklärte er ihnen: «Ihr seid dreizehn Stunden im Zug hierhergefahren – in meinem Land kommen die Leute überhaupt nicht, wenn sie länger als eine Stunde fahren müssen. Ihr habt drei Tage lang auf dem Holzboden gesessen – wenn die Leute in meinem Land länger als 40 Minuten sitzen müssen, gehen sie wieder. Ihr habt nicht nur drei Tage auf dem harten Holzboden gesessen, sondern auch noch ohne Klimaanlage – wenn die Leute in meinem Land keine gepolsterten Stühle und Klimaanlage vorfinden, kommen sie nicht wieder. In meinem Land gibt es durchschnittlich zwei Bibeln pro Familie, wir lesen keine davon. Ihr habt kaum Bibeln und lernt sie von Papierfetzen auswendig. Ich werde nicht dafür beten, dass ihr so werdet wie wir, ich werde vielmehr dafür beten, dass wir so werden wie ihr!
Autor unbekannt

Tja, was hätte er erst sagen müßen, wenn sein erster Wohnsitz in
Berlin gewesen wäre. Die USA hat immer noch ein stabiles Bibelchristentum,
im hohen einstelligen Bereich, in Deutschland, noch nicht mal das.
Das globale Christentum, hat den US Christen und den Christen aus England
viel zu verdanken, während aus Deutschland die Bibelkritik, weltweit auf
reisen ging. Ich habe Kontakt zu arabischen Christen, da brennt das Herz für Christus, das ist garnicht zu vergleichen mit dem deutschen Durchschnittschristen.
Laut Sacharja 12 und Jesaja 19, wird JAHWE sich bald masiv, dem arabischen
raum zu wenden, aber für Westeuropa und gerade Deutschland, sehe ich
Dunkelschwarz. Aber der Prediger hat schon Recht, ohne Druck und mit
übermäßigen Wohlstand, gehts abwärts mit dem Christentum.
Leider wahr.