Deutschlands zweitgrößter Buchhändler ist jetzt Insolvent. Die katholischen Kirche weigert sich hartnäckig das defizitäre Unternehmen – und damit 6800 Mitarbeiter – weiter zu finanzieren.
Die Katholische Kirche als Betreiber dieses Milliardenunternehmens ist jetzt gefordert. Jetzt ist soziales ihr Gewissen gefragt. Die 6800 Mitarbeiter erwarten Hilfe und Antworten.
Jahrelang hat der Weltbild-Verlag mit seinem gemischten und unchristlichen Programm gegen die eigene katholische Moral verstossen (Splatterkrimis, Sexbücher, Esoterik und Teleshoppingprodukte) und damit Gewinne gemacht, jetzt ist die katholische Kirche in großer Gefahr ihre soziale Verantwortung zu versäumen. Es geht jetzt um das ÜBERLEBEN der bald vom Insolvenzverwalter entlassenen Mitarbeiter. Es besteht die Gefahr, dass der Niedergang von Weltbild sinnbildlich auch für die Schwächung der katholischen Kirche und ihrer Moral in unserem Land steht.
Was ist denn der Sinn der Kirche? Mal abgesehen von den schönen, anitkapitalistischen Predigten des jetzigen Papstes, scheint es doch um Gewinnerzielung zum Wohle einer Gruppe älterer Herren zu gehen. Wen wundert es da, dass Scharen von Leuten die kath. Kirche verlassen?
„Da hilft kein Zorn, da hilft kein Spott!
Da hilft kein Fluchen und kein Beten!
Die Nachricht stimmt:
Der Liebe Gott
ist aus der Kirche ausgetreten!“
Erich Kästner
