1949, heute vor 75 Jahren, wurde Bruce geboren, ein Junge aus New Jersey. Vater Busfahrer, Mutter Sekretärin, Bildungschancen keine, Schule abgebrochen. Für seine einfachen Eltern war es normal, nicht mehr zu wollen, als vor dem Fernseher zu sitzen. Heute würde man sagen, Bruce Springsteen stammt aus einer typischen Hartz-IV-Familie. Bruce Springsteen ist der Sänger des armen, guten Amerikas, das für Menschenrechte steht, für das Gute. Aber nicht für das Beste.
“Dann wird es religiös, und Springsteen sagt: „Die Seele ist eigensinnig. Sie löst sich nicht so schnell auf. Seelen bleiben. Hier in der Luft, im leeren Raum, in den verstaubten Wurzeln, auf den Bürgersteigen, von denen ich jeden Zentimeter kannte als Kind, wie meinen eigenen Körper, und in den Liedern, die wir singen. Deswegen singen wir. Für unsere Blutsbande und unsere Leute, denn das ist alles, was wir am Ende des Tages haben. Wir haben einander … und vielleicht ist es das, wonach dort ich suche, wo ich jetzt hingehe. Ich möchte mit den alten Geistern verkehren, in ihrer Gegenwart sein, ihre Hände noch einmal auf mir spüren.“
In seiner Autobiographie, die 2017 unter dem Titel „Born to Run“ herauskam, schrieb der Musiker: „Ich nehme nicht sehr oft an meiner Religion teil, aber ich weiß, irgendwo tief in meinem Inneren gehöre ich weiter dazu. In dieser Welt finde ich den Anfang meiner Songs. Im Katholizismus ist diese Poesie, die Gefahr und die Dunkelheit, die mein Innerstes widerspiegelt.“
Im letzten Part seiner Live-Show spricht der „Boss“ auch über seinen katholischen Hintergrund. Er sei „im Schatten einer alten Kirche“ aufgewachsen und katholisch erzogen worden, sagt Springsteen. „Ihr wisst ja, was man über Katholiken sagt: Man kommt da nicht raus. Die Bastarde haben dich fest im Griff. Sie haben ihre Arbeit gut gemacht.“ Als Kind habe er die erlernten Gebet oft gebetet. Und so beendet er seinen zweieinhalbstündigen Auftritt mit dem Vaterunser. Und es ist mucksmäuschenstill, als Springsteen mit den Worten schließt: „Und möge Gott euch segnen, eure Familien und all jene, die ihr liebt. Danke, dass ihr da wart.“ (pro)
Mr. Springsteen, das reicht leider nicht für den Himmel. Ohne persönlich und freiwillige Bekehrung zu Jesus gibt es keinen Eingang in den Himmel. Zum 70. wünsche ich dir die ewige Errettung. Nicht weniger. Und bleib nicht wie du bist – werde Christ. Mach es doch wie dein 10 Jahre älterer Kollege Bob Dylan. Als bei einem Konzert Zuhörer wieder einmal nach dem guten alten Rock-Dylan riefen, antwortete ihnen Dylan von der Bühne: „Ihr wollt immer noch Rock an’ Roll? Ich sage euch: Es gibt nur zwei Arten von Menschen: gerettete Menschen und verlorene Menschen. Vergesst nicht, dass ich euch das gesagt habe. Vielleicht komme ich nie wieder hierher, aber irgendwann in der Zukunft werdet ihr daran denken, dass ihr es hier gehört habt, dass Jesus der Herr ist.“ Der gläubige Sänger Pat Boone sagte damals angesichts der Buh-Rufe: „Eine Generation lang hat er die Fragen gestellt, und jetzt gibt er euch die Antworten. Warum hört ihr nicht zu?“
