Der Konsum von Cannabis kann aggressiv machen, behaupten kanadische Forscher.

“Kiffer gelten oft als träge und verträumt. Laut einer aktuellen Studie sei aber genau das Gegenteil der Fall….

Konkret fanden die Forscher heraus: Von den 296 815 Teenagern und Erwachsenen unter 30 Jahren, die regelmäßig Cannabis rauchten, wurde mehr als doppelt so häufig (2,15-mal) eine gewalttätige Straftat begangen als von den Nichtkonsumenten. Bei starken Nutzern war das Gewaltrisiko 2,81-mal höher.

Und: Selbst wenn unterschiedliche Lebensumstände berücksichtigt wurden, so beispielsweise die Annahme, dass Cannabis-Konsumenten eher in gewalttätigen Umgebungen aufwachsen, sei „der Effekt weiterhin erheblich“.

Unter Berufung auf neurologische Untersuchungen erklärten die Forscher: „Cannabiskonsum während der Pubertät kann zu einer Verschlechterung der neuronalen Strukturen führen, die mit Hemmung und Sensationssucht verbunden sind.“ Diese neuronalen Defizite könnten demnach die Fähigkeit einschränken, den Drang zu gewalttätigem Handeln zu unterdrücken.” Bild.de

Kommentare

  1. Joe

    Das kann ich aus eigenem Erleben bestätigen. Nach einigen Jahren hardcore-mäßigem Cannabis-Konsum genügte das Rauchen einer Bong, eines Shillums, eines Joint oder Haschpfeifchen, um den halbwegs friedlichen Drogenhippie in ein öffentliches Ärgernis zu verwandeln: Scheiben und Türen wurden eingetreten , Passanten ins Maßlose provoziert, Tische umgeworfen, Flaschen und Steine gegen Wände und Autos geschleudert. Das Nähe – Distanz – Gefühl war völlig verändert, es kam massenhaft zu nicht kontrollerten Impulsausbrüchen . Auch zuhause bei Auseinandersetzungen im eigenen Elternhaus. Ein Erlebnis ist mir in ganz besonderer Erinnerung geblieben: Nach einer mehrwöchigen Zwangsbehandlung in einem Landeskrankenhaus wollte ich in Oldenburg – vorher hatte ich einige Semester in Göttingen gelebt -einen studienmäßigen Neuanfang unternehmen. Ich bin in mein Zimmer im Studentenwohnheim Huntemannstraße eingezogen – natürlich schon wieder “dauerbreit”. Als ich dann abends im gutbesuchten Partykeller an der Theke ein Bier bestellt habe – jeder trank! – verweigerte mir der Student am Ausschank dieses mit dem Hinweis, dass er mir leider keinen Alkohol ausschenken dürfte, weil ich unter einer drogenbedingten Schizophrenie leiden würde. Das genügte, um auszurasten. Postwendend erfolgte ein so heftiger Schlag gegen die Lampe über der Theke, dass sie gegen die Decke knallte, es einen Kurzschluß gab und alles dunkel wurde.
    https://www.nohopeindope.de/wp-content/uploads/2014/04/no-hope-in-dope.pdf

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