Der Philosoph Johann Gottlieb Fichte (1762–1814) war ein Mann der Tat, der fest an das Gute im Menschen glaubte.

Der Philosoph Johann Gottlieb Fichte (1762–1814) war ein Mann der Tat, der fest an das Gute im Menschen glaubte. So blieb er trotz seines Theologiestudiums fern vom persönlichen Gott der Bibel und von Jesus, dem Retter.

In seinen Schriften ist zu lesen: „Der Mensch kann, was er soll; und wenn er sagt: ,Ich kann nicht‘, so will er nicht.“ – „Alle Kraft des Menschen wird erworben durch Kampf mit sich selbst und Überwindung seiner selbst …“ Diese Haltung zeigte sich auch bei einem Treffen mit dem Freiherrn Hans Ernst von Kottwitz (1757–1843) in Berlin.

In der Zeit der Napoleonischen Kriege opferte Kottwitz einen großen Teil seines Vermögens, um im Not leidenden Berlin Hunderten von Obdachlosen Unterkunft und Nahrung zu geben. Dazu stellte ihm der damalige französische Kommandant eine Kaserne zur Verfügung.

Nach einem alten Bericht wurde Kottwitz einmal während eines Besuchs bei Fichte von dem Philosophen ein wenig von oben herab behandelt. Fichte sagte: „Herr Baron, das Kind betet, der Mann will.“ Kottwitz erwiderte: „Herr Professor, ich habe 600 Leute zu versorgen und weiß oft nicht, woher ich das Brot nehmen soll. Da kenne ich nur ein Mittel: das Gebet zu meinem himmlischen Vater, und das hat mir auch immer noch geholfen.“

Fichte schwieg eine Weile und sagte dann bewegt: „Ja, lieber Baron, dahin reicht meine Philosophie nicht.“

Jesus Christus spricht: Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch aufgetan werden. Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden.
Lukas 11,9.10
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