Er fragt in einem Interview in einer italienischen Tageszeitung: „Wir wissen nicht einmal, ob Jesus schreiben konnte, irgendein Exeget stellte sich vor, er habe nur Zeichen in den Sand gezeichnet…
Ein wenig Nachhilfe für den blinden Blindenführer:
Die jüdischen Kinder müssen für die religiöse Volljährigkeit die Thora lesen können (m=barmizwa, w=barmizwa).
Und was ist mit Lukas 4,16-21, hat Jesus da gelesen oder “hellgesehen” oder ist das “lukanische Legende?
“Jesus kehrte, erfüllt von der Kraft des Geistes, nach Galiläa zurück. Und die Kunde von ihm verbreitete sich in der ganzen Gegend.Er lehrte in den Synagogen und wurde von allen gepriesen.So kam er auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war, und ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um aus der Schrift vorzulesen, reichte man ihm das Buch des Propheten Jesaja. Er schlug das Buch auf und fand die Stelle, wo es heißt:Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.Dann schloß er das Buch, gab es dem Synagogendiener und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.Da begann er, ihnen darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.”
Vorlesen konnte Jesus also. Bibelkenntnis widerlegt modernistisches Geschwätz…
Dann wäre da noch Lk 10,26-28:
Jesus antwortet dem Gesetzeslehrer auf seine Frage, wie man das ewige Leben gewinnen könne: “Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort?” Jesu Frage ergäbe keinen Sinn, wenn er nicht selbst des Lesens – und damit auch des Schreibens – mächtig gewesen wäre!
Auch das Matthäusevangelium bezeugt dazu, dass Jesus lesen konnte:
Zu den Pharisäern sagt Jesus:”Da sagte er zu ihnen: Habt ihr nicht GELESEN, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren – … Oder habt ihr nicht im Gesetz GELESEN, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen, ohne sich schuldig zu machen?”
Jesus hätte nicht so gesprochen, hätte er nicht lesen – und damit auch schreiben – können!
SIEBEN WEHERUFE ÜBER DIE GESETZESLEHRER UND PHARISÄER
(Lk 11,39-42.44.47-48.52)
13»Weh euch Gesetzeslehrern und Pharisäern! Ihr Scheinheiligen! Ihr versperrt den Zugang zur neuen Welt Gottes vor den Menschen. Ihr selbst geht nicht hinein und ihr hindert alle, die hineinwollen.
15Weh euch Gesetzeslehrern und Pharisäern! Ihr Scheinheiligen! Ihr reist um die halbe Welt, um auch nur einen einzigen Anhänger zu gewinnen, und wenn ihr einen gefunden habt, dann macht ihr ihn zu einem Anwärter der Hölle, der doppelt so schlimm ist wie ihr.
16Weh euch! Ihr wollt andere führen und seid selbst blind. Ihr sagt: ›Wer beim Tempel schwört, ist nicht an den Schwur gebunden; nur wer beim Gold im Tempel schwört, muss seinen Schwur halten.‹
17Töricht und blind seid ihr! Was ist denn wichtiger: das Gold oder der Tempel, durch den das Gold erst heilig wird? 18Ihr sagt auch: ›Wenn einer beim Altar schwört, braucht er seinen Schwur nicht zu halten, nur wenn er beim Opfer auf dem Altar schwört.‹ 19Ihr Verblendeten! Was ist wichtiger: die Opfergabe oder der Altar, der das Opfer erst heilig macht? 20Wer beim Altar schwört, der schwört doch zugleich bei allem, was darauf liegt, 21und wer beim Tempel schwört, der schwört damit auch bei Gott, der dort wohnt.
22Und wenn einer beim Himmel schwört, dann schwört er beim Thron Gottes und bei Gott, der darauf sitzt.
23Weh euch Gesetzeslehrern und Pharisäern! Ihr Scheinheiligen! Ihr gebt Gott den zehnten Teil von allem, sogar noch von Gewürzen wie Minze, Dill und Kümmel; aber um das Wichtigste an seinem Gesetz, um Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue, darum kümmert ihr euch nicht. Dies solltet ihr tun, ohne das andere zu lassen!
24Ihr wollt die Menschen führen und seid selbst blind. Die winzigste Mücke fischt ihr aus dem Becher, aber Kamele schluckt ihr unbesehen hinunter.
25Weh euch Gesetzeslehrern und Pharisäern! Ihr Scheinheiligen! Ihr reinigt sogar noch das Äußere von Becher und Schüssel. Aber was darin ist, habt ihr euch in eurer Gier zusammengestohlen.
26Ihr blinden Pharisäer! Sorgt zuerst dafür, dass es mit dem Inhalt des Bechers seine Richtigkeit hat, dann wird auch sein Äußeres rein.
27Weh euch Gesetzeslehrern und Pharisäern! Ihr Scheinheiligen! Ihr seid wie weiß angestrichene Gräber, die äußerlich schön aussehen; aber drinnen sind Totengebeine und alles mögliche Ungeziefer, das unrein macht. 28So seid ihr: Von außen hält man euch für fromm, innerlich aber steckt ihr voller Heuchelei und Ungehorsam gegen Gott.
29Weh euch Gesetzeslehrern und Pharisäern! Ihr Scheinheiligen! Ihr baut den Propheten wunderschöne Grabmäler und schmückt die Gräber der Gerechten. 30Und ihr sagt: ›Hätten wir zur Zeit unserer Vorfahren gelebt, wir hätten uns nicht daran beteiligt, die Propheten umzubringen!‹
31Damit gebt ihr selbst zu, dass ihr von Prophetenmördern abstammt. 32Macht nur das Maß eurer Väter voll! 33Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr der Höllenstrafe entgehen?«

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Der Kardinal will wohl uns Christen für dumm verkaufen?
Der wache Christ lässt sich aber davon nicht irritieren, sondern kennt natürlich die Bibelstellen aus Lk 4,16-22, worin eindeutig bezeugt ist, dass der Herr lesen könnte.
Wer lesen kann, ist idR auch des Schreibens mächtig.