Der Spitzenkandidat der SPD, Martin Schulz: “Als Kind glaubte ich an Gott, doch der ist mir mit den Jahren verloren gegangen.“

„Schulz saß seit 1994 im Europaparlament; von 2012 bis 2017 war er dessen Präsident. Dort machte er sich vor vier Jahren unter anderem für die Verbannung religiöser Symbole aus dem öffentlichen Raum stark. Jeder solle zwar die Möglichkeit haben, seinen Glauben persönlich zu zeigen, der öffentliche Ort müsse jedoch neutral sein, erklärte der SPD-Politiker damals. Außerdem hatte Schulz 2013 den sogenannten „Estrela-Bericht“ befürwortet, der für ein europaweites Recht auf Abtreibung plädierte.“ (Idea.de)

Er ist „kein sehr gläubiger Mensch“. Aber er hat doch einen Glauben, denn er glaubt, dass die SPD mit ihm eine Chance hat. Leider ein völliger Irrglaube.

Er glaubt auch: „Für mich sind wir Menschen das Resultat eines natürlichen Prozesses, mit unserem Tod hört unsere geistige Existenz auf.“

Lieber Herr Schulz, dürfen wir als Christen einem Kanzlerkandidaten ein paar unangenehme Fragen dazu stellen? Hoffentlich hilft ihnen das, die Theorie der „Selbst-Entstehung der Welt und des Lebens“ ohne Gott zu hinterfragen: Was war denn vor dem Urknall? Was hat ihn ausgelöst? Was war vor Zeit und Raum – das „Nichts“? Was ist das „Nichts“? Woher kam die Materie? Weshalb ist anstatt von Chaos eine kosmische Ordnung und Gesetzlichkeit entstanden? Wie kann aus anorganischer Materie von selbst Leben entstehen? Soll alles, Ordnung, Gesetzmäßigkeit und Leben, durch blinden Zufall zustande gekommen sein? Muss dem Kosmos, unserer Erde und dem Leben nicht eine schöpferische und bewahrende Gesetzlichkeit, ein intelligentes Programm, zu Grunde liegen? Kann solch ein Programm von selbst per Zufall entstanden sein? Bedarf es dazu nicht eines Programmierers – eines Schöpfers?

Herr Schulz, man kann Gott wieder finden:

„Ich habe den Hegelschen Gott oder vielmehr die Hegelsche Gottlosigkeit aufgegeben und an deren Stelle das Dogma von einem wirklichen, persönlichen Gott, der außerhalb der Natur und des Menschengemütes ist, wieder hervorgezogen.“ (Am 25. Januar 1850 schrieb dies Heinrich Heine an Heinrich Laube)

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