Der stolze Jose Mourinho – Dem lieben Gott ganz nah

Jose Mourinho stand der Wahnsinn ins Gesicht geschrieben, als er nach dem Schlusspfiff über den Rasen des Camp Nou fegte. Inmitten eines bizarren Szenarios – die Gastgeber hatten die Sprinkler aufgedreht, um Inter Mailand die Party zu vermiesen, was sich jedoch als aussichtslos herausstellte: Die Spieler planschten mit dem Wasser wie Kinder nach einem Sommertag auf dem Bolzplatz.
Allein Mourinho hatte nichts Spielerisches an sich, seine Freude war purer Triumphalismus. Immer wieder zeigte er mit dem Finger nach oben, wo die einzige Instanz residiert, die er für noch spezieller hält als sich selbst. In Trance salutierte er dem Publikum, nicht einmal eine rüde Attacke von Barcelonas Torwart Victor Valdes konnte ihn irgendwie beeindrucken – es war eine diabolische Show, wie sie selbst er noch nie zur Aufführung gebracht hatte.(welt.de)  Der Stolz aber ist es, der Luzifer über den Weg lief und zu seinem Sturz führte; und der Stolz ist es, der seit jeher in so vielen verlorenen Seelen vorherrscht. „Der Gottlose in seinem Hochmut fragt nicht nach Gott; alle seine Pläne sind ohne Gott.“ (Psalm 10:4).
Damit ein Mensch sich selber vor Gott demütigt, braucht es die Aufgabe des Stolzes,
und genau das lassen so viele Menschen in ihrem Leben nicht zu. So viele Menschen glauben, dass diese Welt die Antwort auf alles hat – auf jede Frage, jeden Gedanken und jede Erfahrung; und am Ende des Lebens bleibt nichts als ein kaltes,
dunkles Grab. Wenn gewisse Menschen die Frage hören „Bist du ein Gläubiger?“ oder „Hast du eine Beziehung zu Jesus Christus?“, dann wird ihr Stolz aktiviert und sie weisen eine solche unsinnige Befragung mit einem stolzen „Ich glaube nicht an
Gott“ oder „Ich brauche deinen Gott nicht“ zurück. Die folgende Aussage macht mich wirklich traurig: „Ich fürchte deinen Gott nicht.“ Der Stolz ist dafür verantwortlich, und viele verlorene Seelen werden das am eigenen Leib erfahren. „Vor dem Zusammenbruch wird man stolz, und Hochmut kommt vor dem Fall.“ (Sprüche 16:18).

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