Die Deutsche Bahn muss ihren Kunden künftig beim Ticketkauf im Internet eine geschlechtsneutrale Ansprache anbieten.

“Die Deutsche Bahn muss ihre Kundenanrede bei Fahrkartenbuchungen im Internet ändern. Das Oberlandesgericht Frankfurt/Main entschied, das Unternehmen müsse entweder komplett auf “Herr” oder “Frau” verzichten oder geschlechtsneutrale Anreden anbieten.

Alleinige Anrede “Herr” oder “Frau” ist diskriminierend

Geklagt hatte eine Person, die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zuordnet. Nach Auffassung des Gerichts wird sie diskriminiert, da sie bei der Fahrkartenbuchung zwingend eine Anrede als “Herr” oder “Frau” angeben muss. Das Urteil ist nicht anfechtbar.

Gendergerechte Ansprache ab Januar 2023

Dem Urteil zufolge muss die Bahn kommenden Jahr die Anrede ihrer Kunden umstellen. Bei Zuwiderhandlung muss sie ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro zahlen.

Das Gericht sprach der klagenden Person zudem 1.000 Euro plus Zinsen als Entschädigung zu. Sie hatte 5.000 Euro gefordert. Außerdem muss die Bahn die Verfahrenskosten der Person von knapp 500 Euro übernehmen.” mdr.de

Gott sieht das anders:

Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und er schuf sie als Mann und Frau. Die biblische Schöpfungsordnung kennt die Menschen nicht als zweigeschlechtliche Zwitterwesen, wie heute von manchen behauptet wird, sondern von Anfang an als Mann und Frau in ihrer jeweiligen Geschlechtlichkeit. Das wird vollends am Fruchtbarkeitssegen in 1.Mose 1, 28 deutlich, der nur angesichts eines Menschenpaares einen Sinn ergibt. Gegen alle modernen Vereinheitlichungstendenzen ist zu sagen: Die Geschlechter sind gleichwertig, aber nicht gleichartig. Sowohl der Mann als auch die Frau haben ihre geschlechtsspezifischen Eigenarten, Stärken und Schwächen von ihrer Anlage her mitbekommen. Gerade die Unterschiede zwischen Mann und Frau machen das Zusammenleben interessant und bereichern die Schöpfung ungemein. Wer diese Unterschiede einebnen will, stellt sich nicht nur gegen die göttliche Schöpfungsordnung, sondern leistet auch der Phantasielosigkeit Vorschub. Ebenso deutlich ist zu sagen, dass die Unterschiede nicht zu einer Unterdrückung und Ausbeutung des Schwächeren durch den Stärkeren mißbraucht werden dürfen. Mann und Frau sind gleichermaßen nach Gottes Bild geschaffen. Beider Würde ist unantastbar. Die Einehe zwischen Mann und Frau ist nach dem Zeugnis der Bibel nicht eine unter mehreren gleichberechtigten Partnerschaftsformen, sondern die einzige, die Gottes Schöpfungsordnung und Schöpfungsauftrag entspricht und von Ihm eingesetzt und gesegnet ist (vgl. 1.Mose 1,27 ff. ; 1.Mose 2, 24). Sie allein bietet durch ihre Dauerhaftigkeit die nötige Geborgenheit für Ehegatten und Kinder; sie allein vermag die Partner vor Ausbeutung und sexuellem Mißbrauch durch andere zu schützen. Im Neuen Testament wird sie sogar als Abbild der Beziehung zwischen Gott und der christlichen Gemeinde gesehen (siehe Epheser 5, 22 ff.). Welch wunderbare Gabe aus der fürsorgenden Hand Gottes! Halten wir doch im Widerspruch zum antichristlichen Zeitgeist an Gottes guten Schöpfungsordnungen fest! Aus dem Andachtsbuch “Jesus Christus allein”

Kommentare

  1. Netzfund – wenn es nicht so traurig wäre………
    Hab mich jetzt in der Gastronomie selbstständig gemacht.
    Tag 1: 200 Menschen demonstrieren vor meinem Lokal, weil der Kellner ein junges Paar mit ,,Werte Dame und werter Herr” angesprochen hat.
    Der Kellner wurde natürlich umgehend gefeuert und mein/e neue/r Kellner*innen spreche jetzt alle 86 Geschlechter bei der Begrüßung an.
    Tag 2: Beim betrachten der Speisekarte ist einem Gast aufgefallen, dass meine vegetarische Auswahl recht dürftig ist.
    Wieder versammeln sich 200 Demonstrant*innen vor meinem Lokal. Ich überarbeitete die Speisekarte. Nun bin ich stolzer Besitzer einer 50 seitigen Speisekarte.
    Tag 3: Bei einem Toilettengang ist einem Gast aufgefallen, dass ich nur zwei Toiletten besitze. Der Gast fühlt sich von meinem Lokal diskriminiert, weil sich dieser Gast als Non-binäres Geschlecht identifiziert. Nun habe ich eine Klage am Hals und muss 1000€ Schmerzensgeld zahlen. Hinzu kommt der weitere Umbau des Lokales, für eine sogenannte ,,Diverse Toilette”.
    Tag 4: Ich bekomme keine Lieferung. Natürlich rufe ich sofort den Lieferanten an und frage was da los ist. Klimaaktivisten haben sich auf die Straße geklebt und lassen den LKW mit der Lieferung nicht durch. Die ersten Gäste können nicht mehr bestellen und gehen. Vollste Solidarität, unser Klima ist uns wichtig.
    Tag 5: Die roten Zahlen fressen mich auf. Ein Gast, der bei den Grünen ist muntert mich auf. Schuld an allem ist der böse Kapitalismus. Er erzählt mir von Marx, Lenin und Che Guevara. Als Aufnahmegeschenk überreicht er mir eine Mao Bibel. Ab jetzt demonstriere ich nur noch und beziehe Hartz IV.

  2. Hans Hauber

    Da bleibt nur noch zu Hoffen, dass diese Richter und Kläger ab dem 1. Januar überhaupt noch die Angebote der DB in Anspruch nehmen können, bei den zu erwartenden Energieverknappungen und Verteuerungen die Zugangebote eingeschränkt werden…
    “Nächste Haltestation, Hauptbahnhof Abgrund! Alles Aussteigen! Sackbahnhof!”

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