Die “Heiligen drei Könige” achteten auf das richtige Horoskop.

Der Jahreswechsel ist immer auch Anlass für die bange Frage, was wird das neue Jahr bringen? Daher sind diese Tage besondere Hoch-Zeiten für Horoskope. Da trifft es sich ganz gut zum Fest der „Heiligen drei Könige“: Die „coniunctio magna“ von Saturn und Jupiter im Sternzeichen der Fische lässt Jupiter und Saturn zwischen April und Dezember dreimal wie einen einzigen Stern erscheinen, ein Phänomen, das alle 794 Jahre einmal auftritt. Die Weisen aus dem Morgenland —heute würden wir von Spitzenwissenschaftlern reden — hatten exakt die richtige Deutung dieses Phänomens auf der Höhe der Wissenschaft ihrer Zeit erarbeitet und aus ihrer Arbeit auch die Konsequenzen gezogen, sich nämlich auf den Weg gemacht. Sie brachen auf, um ihre wissenschaftliche Prognose durch Fakten zu verifizieren. So gelesen kann diese Geschichte zu einem Hinweis dafür werden, dass Gott, der Ursprung und das Ziel aller Dinge, in den geschaffenen Dingen gewiss erkannt werden kann. Die Weisen aus dem Morgenland erkennen aus der Schöpfung den Hinweis auf den Schöpfer, so wird eine Dimension der Schöpfung deutlich, wir können die Handschrift des Schöpfers in ihr sehen. Die Natur hat so einen ganz besonderen Stellenwert für uns Christen.
Im Wort „Horoskop“ verbirgt sich das griechische Wort „Stunde“, und tatsächlich, der Weg der drei Weisen nach Bethlehem, das „Horoskop“ aus dem Evangelium zeigt uns, dass Jesu Stunde gekommen ist und wir wissen sollten, „was die Stunde geschlagen hat“!
Die Weisen aus dem Morgenland helfen uns zu erkennen, „for whom the bell tolls“ (Hemingway), nämlich für uns. Sind wir wirklich auf dem Weg zum „neugeborenen König der Juden“ oder flüchten wir uns in die Horoskope des Zeitgeistes, in die Vorläufigkeiten des Alltags.
Vernunft und Glauben gehören zusammen, auch das ist die Botschaft dieses „Horoskopes“ und damit sind alle anderen Horoskope überflüssig geworden. ( nach W. Imkamp)

Kommentare

  1. Thomas

    Die sind ja nun,nicht, von großer Bedeutung, in Gottes Plan.
    und dem biblischen Gesamtzeugnis. Die waren das ,was Prof. Dr Drosten,
    heute ist – sie haben immer das Ergebnis erforscht ,was gewünscht wurde,
    oder Geld und Macht brachte.

    • Der Reformator

      Lieber Thomas, das sehe ich anders. Sie haben wissenschaftlich erforscht, dass unser Herr als Sohn des Vaters im Himmel auf die Erde gekommen ist. Und sie waren anders als heute Drosten und Co. Sie waren echte Wissenschaftler der damaligen Zeit, von der Schule der Magier in Babylon inspiriert, in der Tradition der Sumerer. Und von den astronomischen Magiern ist überliefert, dass sie eben nicht mit den Herrschern zusammengearbeitet haben. Sie waren nicht korrumpiert wie der Schurke und Zinker Drosten. Ich kann sie eher mit Galileo vergleichen, der gegen die Lehrmeinung der Herrschenden seine wissenschaftlichen Erkenntnisse verteidigt hat.

  2. Christina

    Wahrscheinlich waren es auch mehr als drei. Denn wegen 3 Hanseln wären wohl Herodes und sein Hofstaat nicht so in Aufregung geraten.
    Außerdem, er schreibt “Spitzenwissenschaftler”??? Waren das nicht eher Astrologen, also nicht Astronomen? Menschen, die aus dem Stand von Sternen das Schicksal oder bedeutende Ereignisse ableiten, würde ich eher als Astrologen bezeichnen. Wie man in dem Fall sieht, Gott kann auch mit einem krummen Stock einen geraden Schlag ausführen, wenn er will. 🙂

    • Der Reformator

      Es sind altgriechische bzw. roemisch-lateinische Vokabeln. Nomen bedeutete etwa Namen, Begriffsbezeichnung, Bedeutung, Benennung, Bezeichnung von wissenschaftlichen Ordnungen. Noch heute sind die Nomina anatomica die Grundlage der Medizin. Logos bedeutete Wort, Lehre. Es war damals bei den Sumerern und Hethitern eher eine Bedeutung von Sternenkonstellationen, wissenschaftlich durch Analysen in der Bedeutung erfasst und wissenschaftlich dokumentiert, teilweise zur Ehrung des Schöpfergottes Eloi ( Eli,El). Es war keine Sternbildlehre. Von daher passt der Begriff Astronomie besser.

  3. Hans Hauber

    Herr W. Imkamp schreibt hier von drei Weisen, da steckt auch wieder Spekulation drin, in der Bibel gibt es keine Zahlenangaben, nur wenn man von Gold, Weihrauch und Myrrhe ausgeht ist da vielleicht zu weit interpretiert…

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