“Echte Moral ist eine stille Angelegenheit. Sie ist das Ringen des Einzelnen mit seinem Gewissen, die Demut vor der eigenen Fehlbarkeit. Der Moralismus hingegen ist laut, schrill und vor allem: Er richtet immer die anderen.
Moral sagt: «Ich versuche, ein anständiger Mensch zu sein.»
Moralismus dröhnt: «Ich bin ein besserer Mensch als du, und deshalb habe ich das Recht, dich zu ächten.»
Das ist klassisches Gutmenschentum, eine Form von psychologischer Kriegsführung. Es geht nicht um die Lösung von Problemen – sei es die Zuwanderung, das Klima oder die Geopolitik –, sondern um die eigene Heiligsprechung. Wer die «falsche» Meinung vertritt, ist nicht einfach nur ein politischer Gegner oder einer, der eine bestimmte Sache anders sieht. Er ist ein schlechter Mensch. Und mit schlechten Menschen, so der Gutmensch, muss man nicht diskutieren. Man darf, ja man muss sie ausgrenzen, mundtot machen.
Moralismus macht dumm. Er ersetzt das Gespräch durch das Selbstgespräch, die Analyse durch das Gefühl, die Fakten durch das Dogma.
Moralismus ist der Feind der Demokratie. Für den Moralisten gibt es nur eine Wahrheit, seine eigene. Demokratie aber heisst, dass keiner die Wahrheit besitzt.
Moralismus wäre kraftlos, wenn es tief im Menschen drin nicht dieses brennende Bedürfnis, diesen Hunger nach Rechtfertigung gäbe, nach Sinn und moralischer Beglaubigung.
Moralisten reden von Moral, aber sie meinen sich selbst. Es sind Frömmler in eigener Sache. Ihr Kreuzzug ist ein Egotrip, Gottesdienst an der eigenen Person. Das macht den Umgang mit Moralisten anstrengend und oft fruchtlos. Ein Denken, das nur um sich selber kreist, ist für Argumente kaum mehr zugänglich. Die gute Nachricht ist: Hinter dem Moralismus steht nichts. Es ist nur Rhetorik, eine Pose.
Unter Moral verstehen wir die Summe aller Regeln und Verhaltensweisen, die ein gutes und erfolgreiches Zusammenleben möglich machen. Ihr Wert liegt nicht in hochtrabenden Monologen, sondern im Resultat, in der Wirklichkeit. Moral ist keine Kopfgeburt. Sie bewährt sich in der Realität, im Praktischen.
Der Moralismus dagegen ist eine Despotie der Abstraktionen, eine Prinzipienreiterei, eine Spiegelfechterei, ein ewiger, zermürbender Schauprozess, ein Tribunal, in dem der Moralist über andere zu Gericht sitzt, um sich selber zu erhöhen. Sein Versprechen lautet: «Sei wie ich, denke wie ich, rede wie ich: Dann gehörst du zu den Guten.»
Der moralische Mensch kämpft für das Gute, auch wenn er dabei schlecht aussieht. Der Moralist will nicht Gutes tun, er will nur gut scheinen.” R.K./ Weltwoche.
Der Punkt ist; was ist Moral? Und woher kommt die Moral? Ein sehr kluger Mann hat mal gesagt: “Man kann die Tugend mit allen möglichen Saucen servieren. – Der tote Hund riecht immer durch!” Zum Glück steht in der Präambel zum Deutschen Grundgesetz: “Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott…hat das Deutsche Volk …dieses Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beschlossen.”
Verantwortung vor Gott! Daher kommt Moral. Aber die wurde leider mehr und mehr vergessen. Denn das Ziel des heutigen „Grünismus“ ist die Etablierung einer Ökokratie mit einer Gesellschaft, die in allen Dimensionen „der Umwelt zuliebe“ reglementiert und gegängelt wird. Die Mittel dazu sind Angstmachen und Moralisieren.
Deutschland ist ein Beispiel dafür wie eine Demokratie Stück für Stück unterhöhlt / zerstört wird u. das noch mit Hilfe der Mainstream-Medien.
Das Land hat sehr grosse Probleme u. aktuell die mit Abstand schlechteste Regierung seit Bestehen der BRD.
Ein Grossteil der Deutschen will diese Regierung schnellstens los haben, dennoch müssen sie dabei zusehen wie diese Parteien / Politiker immer noch mehr Schaden an Land u. Bürgern anrichten. Das Drängen des politischen Gegners in die Schmuddelecke, sich selbst moralisch überhöhen, moralinsauer dozieren, dem andern den Anstand absprechen, das Verweigern des Gesprächs, das Errichten von politischen Brandmauern, der Regierung unterstehende Behörden errichten, die die “Verfassung schützen” sollen, unliebsame Meinungen als “Hass und Hetze” einstufen und diese verfolgen oder die Opposition gleich ganz verbieten wollen – alles, um die Demokratie zu schützen: sichere Zeichen dafür, dass jemand keine Argumente (mehr) hat und: eben das Gegenteil von einem Demokraten ist. Orwell hatte es tupfgenau vorausgesagt.
Betrachten wir dazu die Hypothese, dass Gott existiert. Erstens: wenn Gott existiert, dann existieren objektive moralische Werte. Wenn wir sagen, dass es objektive moralische Werte gibt, dann sagen wir damit, dass etwas gut oder böse ist, unabhängig davon, wies die Leute es beurteilen. Das heißt zum Beispiel, dass der Holocaust objektiv falsch war, auch wenn die Nazis, die ihn ausführten, ihn für richtig hielten, und er wäre immer noch falsch gewesen, wenn die Nazis den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten und es ihnen gelungen wäre, jeden, der nicht ihrer Meinung war, entweder auszulöschen oder einer Gehirnwäsche zu unterziehen.

Wie wahr, wie wahr! Hier möcht ich noch eins hinzufügen. Der Moralist hält sicher hohe Werte hoch, aber diese müssen dann andere an seiner Stelle verwirklichen… Ihm fehlen nicht die guten Gedanken, sondern einfach das nötige Vertrauen dazu. In sich selbst, wie auch im. Grunde an die Werte, die er sonst so leidenschaftlich vertritt. Wie anders, der Herr Jesus Christus, zu dem wir aufschauen dürfen. Kein Leben war, ist, so kongruent wie Seines!… Liebe Grüße!
Danke.