Die Vorhersagen der Bibel und die Klimadebatte.

Die Sorge um die Zukunft des Planeten und die Angst vor weltweiten Katastrophen elektrisieren offensichtlich Millionen Menschen. Der Klimaforscher Richard Lindzen, Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT), der wahrscheinlich renommiertesten Technischen
Hochschule der Welt, spricht von „überhitzten Prognosen“.20 Dennoch treffen sie einen Nerv unserer Zeit. Im Gegensatz zur Unsicherheit und Fehlbarkeit der Vorhersagen der Umweltaktivisten haben die Prophezeiungen der Heiligen Schrift sich an vielen Beispielen als zuverlässig herausgestellt.
In der Bibel wird eine Zeit vorausgesagt, in der die Lebenswelt auf der Erde instabil und von Katastrophen heimgesucht wird. Der Herr Jesus sagt in seiner Endzeitrede voraus: „… auf der Erde wird Angst der Völker sein
in Ratlosigkeit vor (dem) Tosen und Wogen des Meeres, während (die) Menschen vergehen vor Furcht und Erwartung der über die bewohnte Erde kommenden (Ereignisse)“ (Lk 21,25–26).
Die von Greta Thunberg beabsichtigte Panik wird demnach tatsächlich eintreten, allerdings anders als sie sich das vorstellt. Auch im Buch der Offenbarung wird vorhergesagt, dass die vier großen Lebensraum-Bereiche des Menschen, das Land, das Meer, der Planetenhimmel und die Wasserquellen, lebensfeindlich werden: „Der dritte (Teil) der Erde verbrannte, und der dritte (Teil) der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte“ (Offb 8,7).
„… und der dritte (Teil) der Wasser wurde zu Wermut, und viele der Menschen starben von den Wassern, weil sie bitter gemacht waren“ (Offb 8,11). Nun muss man bedenken, dass in dem Buch der Offenbarung eine zeichenhafte, symbolische Sprache verwendet wird. Egal, ob diese Aussagen wörtlich oder symbolisch zu verstehen sind, man kann festhalten, dass die Heilige Schrift sehr deutlich von einer Zeit spricht, in der die soziale, geografische und klimatische Welt des Menschen in panikauslösender Weise destabilisiert wird.
Haben also die selbsternannten Propheten der Klimakatastrophe recht, auch wenn sie sich um ein paar Jahre vertun? In einer Hinsicht schon, wenn es um das Eintreten „künftiger Zerstörungen epischen Ausmaßes“ (Al Gore) geht. Allerdings greift die Diskussion um die Ursachen und die Lösung des Problems aus Sicht der Heiligen Schrift viel zu kurz. Erstens hat der Mensch nicht das Klima in der Hand und vermutlich ist er auch nicht in der Lage, es durch Reduktion der CO2-Emission zu steuern. Gott ist es, „der
Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn“ (Paul Gerhardt).
Zweitens sind nicht die Klimagase der letzte Grund für künftige Erschütterungen der Ökosysteme, sondern die Rebellion gegen Gott und die Abkehr vom Schöpfer: „Und die Menschen wurden von großer Hitze versengt; und sie lästerten den Namen Gottes, der die Gewalt über diese
Plagen hat, und taten nicht Buße, ihm Ehre zu geben“ (Offb 16,7).
Die größte Krise der Menschheit ist also nicht die Klimakrise, sondern die Trennung von Gott durch die Sünde.

Und schließlich zeigt uns die Bibel eine grundlegendere Escape-Lösung als das Abschalten von Kohlekraftwerken, die Verkehrswende zu mehr Elektromobilität und die Rettung des Hambacher Forstes. Der Sinn dieser Maßnahmen soll hier nicht generell in Frage gestellt werden. Sie sind
jedoch lediglich Kurieren an Symptomen und werden den Lauf der Dinge nicht aufhalten.
Für die Lösung der „größten und komplexesten Herausforderung“ benötigen wir Hilfe von außen. Und die ist vorhanden, indem Gott selbst Mensch wurde und für unsere Schuld starb. Die Heilige Schrift spricht von eine persönlichen und von einer globalen Rettung. Die persönliche Rettung erleben wir, wenn wir es machen wie die Christen in Thessalonich. Sie „bekehrten sich, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten – Jesus, der uns errettet
von dem kommenden Zorn“ (1Thes 1,9–10).
Die globale Rettung wird stattfinden, wenn Jesus Christus zurückkommt auf diese Erde. Dann brechen die „Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge an, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher
geredet hat“ (Apg 3,21). Die Frage ist, welchen Propheten wir vertrauen, den Klimapropheten oder den heiligen Propheten Gottes. G. Alberts/ FestundTreu

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.