Diese Familie hatte an Weihnachten einen Juden im Haus:
Weihnachten stand vor der Tür, als die Nazis in das Haus von deutschen Christen eintraten, um versteckte Juden zu suchen. Die gesamte Familie stand still und zitternd in der Küche. Die versteckten Juden waren direkt unter ihrem Boden und hörten wie die Nazis, erst die Eltern und dann die Kinder einem nach dem anderen ohne Erfolg ausfragten. Dann kamen sie zu dem jüngsten Sohn und fragten ihn auch: „Habt ihr Juden bei euch zu Hause?“ Der kleine junge zögerte erst mit seiner Antwort, dann aber sagte er „Ja“.
Die Eltern erschracken und bekamen beinahe einen Herzanfall. Die Nazis baten ihn höflich, sie zu ihnen zu führen. So lief der kleine Junge ihnen voran und führte sie ins Wohnzimmer, wo ein wunderschöner Weihnachtsbaum aufgestellt war. Er bückte sich unter den Baum und holte das kleine Christkind Jesus aus der Krippe und zeigte es ihnen.

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Eine sehr anrührende Geschichte – aber hat sie sich auch wirklich zugetragen?
kann es dir nicht sagen.
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Wenn sie sich nicht wahrhaft zugetragen hat, ist sie kein echtes christliches Zeugnis sondern lediglich ein frommes Märchen.
Ich berichte aus dem Gedächtnis ein christliches Zeugnis, das mir vor mehr als 30 Jahren unsere alte aus dem Ermland in Ostpreußen stammende Nachbarin, eine ehemalige Bauersfrau, erzählte – wenig spektakulär aber auf Tatsachen beruhend:
Zum Ende des 2. Weltkriegs marschierte die kommunistische rote Armee dort ein. Die Frau war mit ihren 3 kleinen Söhnen allein im Haus und musste mit dem Schlimmsten rechnen.
Sie nahm als gläubige Katholikin einzig Zuflucht zum Gebet – alle kneten sich auf den blanken Fußboden in der Stube und beteten laut den katholischen Rosenkranz. So fanden sie die russischen Soldaten betend im Haus vor.
Das nahezu Unglaubliche geschah – niemand von den Soldaten krümmte ihnen auch nur ein Haar. Sie waren gerettet.
körperlich gerettet. Der Rosenkranz rettet leider niemand. Ich habe ihn als ungläubiger Katholik auch gebetet. Gerettet in Ewigkeit hat mich nur meine Bekehrung zu Jesus.
Ja, es war damals zunächst einmal eine physische Rettung in höchster Gefahr für Leib und Leben für die Frau und ihre Familie.
Und ich habe in diesem Fall auch keine Zweifel, dass sich das wirklich auch so zugetragen hat. Somit ist diese Erzählung erst einmal ein christliches Lebenszeugnis – nicht mehr aber auch nicht weniger.
Im Gegensatz zu Ihnen halte ich übrigens meine frühere längst verstorbene zeitlebens katholisch gebliebene Nachbarin Frau Thiel nicht für verloren sondern in der Ewigkeit bei Gott im Himmel weilend.
Darüber kann ich nichts sagen. Aber in den Himmel kommt man nur durch eine klare Umkehr zu Jesus.
Ich habe diese tiefgläubige fromme Frau gekannt.
Natürlich ist sie auch als Katholikin eine treue und unerschütterliche Nachfolgerin Christi gewesen, und deshalb ist sie nach menschlichem Ermessen im Himmel bei Gott.