Eddie Jordan: Der einstige Förderer von Rekordweltmeister Michael Schumacher ist am Donnerstag im Alter von 76 Jahren gestorben.

WAS GESCHIEHT BEIM STERBEN?WER WEISS DA BESCHEID? NATÜRLICH DIE CHRISTEN; DIE GOTTES WORT KENNEN:
Unsre Geistseele trennt sich
✅ Dass wir im Sterben als Person nicht erlöschen, wird besonders eindrucksvoll am Sterbevorgang Jesu deutlich. Jesus war Mensch wie wir, auch beim Sterben. Am Kreuz zerbricht sein irdisches Sein. Von den letzten Momenten seiner Agonie wird dann ein bemerkenswertes Detail berichtet. Jesus ruft: “Vater, deinen Händen übergebe ich meinen Geist. Und dies aussprechend, hauchte er [seinen Geist] aus (Lukas 23,46 – Vf.).
✅ Jesus betet Psalm 31. Nach furchtbaren körperlichen Torturen spürt er, dass er dem Tode nahe ist. Seele und Geist sind nicht minder gequält und geschunden. Immer leidet der ganze Mensch unter solchen Foltern: „Zur Spottfigur bin ich geworden für meine Feinde…“, klagt Jesus mit diesem Psalm (V. 12a). Der Sterbeprozess erschüttert seine ganze Existenz. Auch sein Geist hat unendlich mitgelitten.
✅ Aber – er ist nicht mitgestorben. Denn er hauchte ihn aus! Das Verb meint hier nicht den letzten Atemzug im biologi- schen Sinn, sondern seinen Geist, der nun seinen Körper verlässt. Im Grundtext lesen wir pointiert ek-pnéo [„ich hauche aus“]. Interessant ist, wie drei bekannte Bibelausgaben dieses Wort übersetzen:
► Die Luther-Übersetzung von 1984: „… verschied er“.
► Die Gute-Nachricht-Bibel: „… starb er“.
► Die Einheitsübersetzung: „… hauchte er den Geist aus“.
✅ Die EÜ gibt den griechischen Ausdruck korrekt wieder. Antike Leser, die ekpnéo lasen, wurden rein sprachlich schon an Pneúma [„Geist“] erinnert, was auch der Unkundige mühelos erkennen kann. Also: Jesus hauchte seinen Geist aus. Der Textzusammenhang lässt an dieser Übersetzung keinen Zweifel, weil Jesus ja zuvor eigens davon spricht, er gebe jetzt „seinen Geist“ (Geistseele = Person) in die Hände seines Vaters zurück.
✅ Dieser Vorgang erinnert an den Schöpfungsbericht in 1. Mose 2,7, wo Gott dem Menschen den Geist EINHAUCHTE. Im Sterben nun wird derselbe Geist AUSGEHAUCHT. Wie bei allen Menschen, vollzieht sich auch im Tod Jesu die Trennung zwischen Körper und Geist bzw. Geistseele. Dass wir Jesus auch im Sterben als Beispiel betrachten dürfen, zeigt uns Lukas in Apostelgeschichte 7,59. Er beschreibt, wie Stephanus, ein junger Christ, verfolgt und getötet wird:
✅ „Während sie ihn steinigten, bekannte sich Stephanus zu Jesus und rief: ,Herr Jesus, nimm meinem Geist auf!‘“ Dieser junge Märtyrer betet ähnlich wie Jesus am Kreuz. Auch er weiß, dass sich im Sterben sein Geist vom Körper trennen wird. Wie Jesus im letzten Augenblick „seinen Geist“ dem himmlischen Vater übergab, so bittet Stephanus an der Grenze seines irdischen Lebens, Jesus möge auch „seinen Geist“ [tò pneúma mou] aufnehmen.
❤️ Besonders beeindruckend: Stephanus sah kurz vor seinem Tod „Gott im Glanz seiner Herrlichkeit und Jesus an seiner rechten Seite“. Ergriffen ruft er: „Ich sehe den Himmel offen …“ (Apostelgeschichte 7,55-56) – um diesen herrlichen Ort bald darauf einzunehmen.
Horst Stricker

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