Eine Frau Theologin Dr. Jutta Koslowski möchte Abschied nehmen von einem allmächtigen Gott. Welch eine Arroganz!

Sie ist davon überzeugt, dass die Rede von der Allmacht Gottes nicht länger theologisch und pastoral verantwortet werden kann. Problematisch sei diese Rede vor allem durch das Leid, das Menschen widerfahre und das die uralte Theodizee-Frage provoziere: „Warum lässt Gott solches Leid zu, obwohl er doch die Macht hätte, es zu verhindern?“.

Diese Theologin möchte Gott “aus der Verantwortung ….. entlassen.. Daher plädiert sie “für eine Einschränkung der Allmacht Gottes…”Mir kringeln sich die Fußnägel bei solchen Sätzen. Dazu fällt mir nur ein: “Was ist der Mensch, dass DU seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, dass Du Dich seiner annimmst?” (Ps. 8) Was hier eine “Theologin” macht, sie schafft einen neuen “Gott”. Es ist wie schon so oft: Anstatt sich der Allmacht Gottes und seiner Souveränität zu unterstellen, bastelt man sich sein eigenes Gottesbild. Wie lesen wir in Jesaja, 29,16: “Wie verdreht ihr nur seid! Ist der Töpfer denn nicht mehr wert als der Ton? Kann das Werk von seinem Schöpfer sagen: ‚Er hat mich ja nicht gemacht?’ Kann das Kunstwerk von dem Künstler sagen: ‚Er versteht doch nichts davon?’ Wie kann ich als das Geschöpf die Allmacht Gottes und sein Handeln verstehen bzw. begreifen? Eine “Theologin” möchte Gott aus seiner Verantwortung entlassen. Welch ein Unsinn! Wir erkennen nur stückweise und sind von seiner Gnade abhängig. Gott reicht uns seine Hand, auch im Leid. Wir sollten angesichts dessen, wie sich Gott in seinem Wort und in seinem Sohn offenbart, Buße tun und das Heilsangebot in seinem Sohn annehmen. Gott ist und bleibt allmächtig. Er ist außerdem der Schöpfer, wir sind seine Geschöpfe, ein Teil seiner Schöpfung. Da ist es doch nur logisch, dass das Geschöpf (also wir Menschen) nicht alles mit unserem Verstand, den wir vom Schöpfer bekommen haben, erfassen können. Wir können nicht alles begreifen und verstehen. Ja, Gott ist allmächtig. Gott ist aber auch souverän. Und wir können ihm nicht vorschreiben, wann er Leid in der Welt abwendet, verhindert, passieren lässt. Ich finde es reichlich dumm, wenn ich etwas nicht verstehe, dann interpretiere ich es eben um! Damit ist auch den Menschen, die schlimmes Leid erfahren, nicht geholfen. Wir alle haben den Tod verdient, insofern können wir die Frage heute schon beantworten. Uns geht es unverdient gut. Jeder von uns müsste sterben, da er sich mit dem Stachel des Todes infiziert hat, der Sünde. Die Frage ist nicht warum lässt Gott das Leid zu, denn fürs Leid sind wir alle selbst verantwortlich. Dies haben Sie ja richtig geschrieben “Das Leid ist sicherlich eine Auswirkung unserer Sünde.” Deshalb ist die Frage falsch gestellt, sie müsste heißen: Warum geht es uns so gut? Dies könnte natürlich auch mit der ungerechten Verteilung zusammenhängen, da könnten sie recht haben. Dass wir die Frage der Hungersnöte nicht Gott stellen müssten, sondern dass wir Menschen sie beantworten und lösen könnten. (idea.de)

Kommentare

  1. Herr S.

    Also, die Grünen hierzulande waren bzgl. ihrer Führungspositionen bislang IMMERWÄHRENDE links.

    Und:

    99% der Arten sind im Laufe der Erdgrschichte verschwunden – auch OHNE menschliches Zutun.

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