Eine Geschichte zur beginnenden Getreideernte. Gott und der Strohhalm.

Für Geld sei alles möglich, glaubte ein Millionär, und er sagte zu einem der fähigsten Architekten:
»Bauen Sie mir einen Turm, der einen Durchmesser von 4 Metern haben soll.«
Hierzu war der andere bereit.
»In diesem Turm sind Treppen und Gänge einzubauen, ferner Wasserleitungen und Materialaufzüge.
Die Wände sollen nur einen halben Meter dick sein.
Die Höhe des Turms muss 1500 Meter betragen. Und dieser Turm muss sich nach allen Seiten biegen können. Damit nicht genug«, beendete der Auftraggeber seine Rede. »Auf diesen Turm soll eine regelrechte
chemische Fabrik gebaut werden …«
Die letzten Worte aber hörte der Gesprächspartner schon nicht mehr, denn er war aufgesprungen und aus dem Zimmer gerannt.
Diese Geschichte, die ich vor Jahren einmal las, ist natürlich erfunden. Aber es gibt einen »Turm«, dessen Höhe wirklich vierhundert Mal größer ist als sein Durchmesser. Und zwar ist dies der Roggenhalm! Die Wand eines solchen Halms ist nur einen halben Millimeter dick, der Durchmesser beträgt 4 Millimeter, die Höhe 1,5 Meter. In den Halmrinnen befinden sich
Treppen und Gänge; auch sind Aufzüge für Nährmittel und Leitungen für das Wasser vorhanden. Oben auf dem Halm schließlich steht auch die chemische Fabrik, die Ähre, in der das Mehl für unser tägliches
Brot hergestellt und gespeichert wird.
Warum diese Darstellung? Sie zeigt uns das Schöpferwerk Gottes, die Vollkommenheit alles Erschaffenen!
Manfred Heide
(aus: Biblische Ratschläge zur Gesundheit)

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