Eine krasse Lebenswende – ist das möglich?

Allen, die denken eine 180-Grad-Kehrtwende zum Guten sei nicht möglich, rate ich, sich mal mit Menschen zu unterhalten, die das persönlich erlebt haben. Ja, es gibt sie: Menschen, die die Einbahnstraße des Bösen verlassen und dann einen guten Weg wählen. Wie kommt es dazu? Oft ist es eine simple Erkenntnis über einen Aspekt im Leben, der einem bis dahin verborgen. Und plötzlich erscheint alles in einem anderen Licht. Oder da ist ein Mensch, dem man nicht länger Kummer bereiten will oder jemand der eine Ermutigung schenkt „Du schaffst das! Ich glaub‘ an dich!“. Bei Saulus, einem viel gefürchteten Verfolger, war es eine Begegnung, die sein Leben auf den Kopf stellte. Er war völlig überzeugt davon, dass es seine Pflicht, diese ketzerischen Jesus-Jünger, auszurotten. Doch während er sie voller Wut verfolgte, begegnete ihm Jesus und stellte ihm die Schlüsselfrage seines Lebens: „Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“ So wurde aus Saulus Paulus, einer der bedeutendsten Männer der Weltgeschichte. Am Ende seines Lebens sagte er von sich: „Ich habe mehr gearbeitet als alle, aber nicht ich, sondern die Gnade, die mit mir war.“ Vielen Hoffnungslosen wurde er ein Wegweiser aus dem Dunkel. Das soll auch uns ermutigen, weder uns, noch andere, aufzugeben. (Ob)

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