Eine Olympiasiegerin über Gott

Es gibt mehr als Gold…….. „Ich verdanke alles Gott”. Die Olympiasiegerin Cindy Klassen, hat bei den olympischen Winterspielen in Turin vier Medaillen gewonnen, „aber das ist nichts verglichen mit der Krone, die ich im Himmel bekommen werde“, sagte sie vor Journalisten.

Nach zwei Silber- und einer Bronzemedaille in den bisherigen Entscheidungen auf dem Oval erfüllte sich die Weltrekordhalterin über 1500 m den Traum von Olympia-Gold im Steigerungs-Eisschnelllauf. Eine solche Erfolgsbilanz hat vor der ehemaligen Eishockeyspielerin aus Winnipeg noch keine Sportlerin ihres Landes erreicht. Der Triumph über 1500 Meter hatte sich abgezeichnet, denn Klassen war in dieser Saison gleich zweimal Weltrekord auf dieser Strecke gelaufen.

Für Klassen ist der Erfolg nur zweitrangig. Es gebe viele Sportler, die glaubten, glücklich zu sein, wenn sie ein gewisses Level erreichten. „Aber in Wirklichkeit kannst du das Glück nur in Gott finden“, ist sie überzeugt. Sie will jetzt die Gelegenheit nutzen, um Gott durch die Medien die Ehre zu geben. Und sie will in ihre „frühere High School gehen und mit den Studenten reden. Ich werde sie wissen lassen, dass ich Christin bin.“

Klassen war 18, als sie mit dem Eisschnelllauf begann. Bei den „Commonwealth Games” 1994 gehörte sie zum „National Women’s Lacrosse Team“ und zur Hockey-Nationalmannschaft der Damen. Ihre ersten Olympischen Medaillen (Bronze) bekam sie bei den Winterspielen in Salt Lake City im Jahre 2002.

Wenn sie auf Meisterschaften war und glaubte, die Nervosität würde sie überwältigen, standen ihr die Mitglieder der christlichen Gemeinschaft zur Seite, zu der sie gehört. Bei den Spielen 1998 etwa schrieben sie ihr eine E-Mail, in der sie ihr Mut zusprachen und sagten, dass sie für sie beteten. „Das hat mich getroffen“, erinnert sich die Weltrekordlerin. „Es ist einfach eine andere Art von Wettrennen. Gott kennt das Ergebnis. Alles, was ich tun kann, ist zu nutzen, was Gott mir gegeben hat, mein Bestes zu geben. Das habe ich getan.“

Die ersten Winterspiele 1998 hatte sie verloren, beschloss aber daraufhin, ihre ganze Zukunft ganz in die Hände Gottes zu legen. Als gläubige Christin hat sie folgende Lektion gelernt: „Sogar wenn du etwas willst – wenn es nicht Gottes Wille ist, wird es nicht passieren“. Derzeit habe sie ein aufregendes Leben. „Aber ich muss bereit sein weiterzugehen, wenn Er will, dass ich etwas anderes tue.“

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