Eine wilde Ehe ist keine gute Idee.

Warum? Viele junge Paare ziehen ohne verheiratet zu sein gemeinsam in eine Wohnung. Das ist falsch. Denn auf einer wilden Beziehung liegt kein Segen Gottes; allein die Ehe zwischen Mann und Frau ist eine Verbindung, die Gott segnen kann und will. Dazu ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese unheilige Bindung scheitert, Statistiken zufolge, viel höher als bei echten Ehepaaren.
Eine wilde Ehe ist die Auswirkung unserer Wegwerfgesellschaft -wenn’s eben nicht mehr paßt, weg damit – und das von vornherein einkalkuliert. Modern und kaputt geht so: Aufreißen-vernaschen-wegwerfen! Heute glaubt doch kaum jemand mehr an die Möglichkeit, daß wirkliche Liebe überhaupt möglich ist. Echte Liebe wird immer besser, weil sie in Schwierigkeiten wachsen kann. Der Mainstream erzählt uns permanent das Gegenteil. Die promiskuitiven Promis machen es uns vor. Die „Bild“ hält bringt uns täglich die neuen Trennungen mit Bildern.  Aber es gibt auch ganz andere, gesegnete Beziehungen:
Nach 65 Jahren Ehe (zur eisernen Hochzeit) wurde ein Paar befragt, wie sie es geschafft haben so lange zusammen zu bleiben. Die Frau dachte ein paar Sekunden nach und antwortete:

“Wir wurden in einer Zeit geboren, in der man kaputte Dinge reparierte, anstatt sie wegzuwerfen…”

Zum Thema „Lebenslange Treue“. Gott sagt an einer Stelle der Bibel deutlich: „Ich hasse Entlassung“ (Maleachi 2,16). Das gilt ganz besonders für die Ehe. Seinen Ehepartner zu entlassen, sich von ihm zu trennen und dann scheiden zu lassen, ist somit nichts anderes als Sünde. Das sollte man auch in der heutigen Zeit, in der alle Wertmaßstäbe verändert werden, nicht aus dem Auge verlieren.
An dieser Stelle möchte ich noch ein weiteres Wort des Herrn Jesus hinzufügen: „Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, hat schon Ehebruch mit ihr begangen in seinem Herzen“ (Matthäus 5,28). In den Augen Gottes reicht es, eine wildfremde Frau mit begehrlichem Blick anzuschauen – das ist Ehebruch. Es ist auffallend, dass das nur in bezug auf die Blicke des Mannes gesagt wird. Augenscheinlich sind wir Männer von dieser Gefahr ganz besonders betroffen – und wir müssen uns wohl alle eingestehen, dass wir alle hier schon gesündigt haben, oder? M. Seibel

Kommentare

  1. Christian S.

    Mein Verhältnis zu Frauen ist immer noch angeknackst. Jedoch hat sich da bei mir viel getan und darauf bin ich stolz.

    Früher habe ich einmal eine Frau angebaggert, die sich gerade frisch verliebt hat. Das war total triebgesteuert, aber nun denke ich darüber anders und das ist gut so. Bei ihrem jetzt Ex-Freund habe ich mich übrigens für dieses total schlimme Verhalten entschuldigt.

    Ausspannen geht bei mir gar nicht, eher versuche ich den Freund oder Partner einer Bekannten auch als Freund zu gewinnen, wenn möglich. Für mich gibt es keinen formalen Unterschied mehr zwischen einer liierten Bekannten und der Partnerin eines Freundes. Warum sollte es das auch?

    Heute habe ich eine ganz tolle Freundschaft zu einer Frau. Der Weg vom Frauenhasser zu einem rücksichtsvollen Ehemann ist sehr lang.

    Ich schreibe hier anonym, weil nicht alle meine Geschichte lesen sollen, die mich kennen.

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